Beiträge von dragonwog

    Wenn mich jemand fragt, sage ich: "lieber nicht, der ist zu stürmisch."

    Wenn mich jemand fragt, dann sage ich einfach: "Klar"
    Ich bin zum Glück mit einem Hund gesegnet, der selbst Umarmungen überhaupt nicht krumm nimmt.

    Wenn jedoch jemand seinen prolligen Rüden heranlassen will, dann sage ich: "Bitte nicht, das wird nicht unbedingt gut gehen." Aber wenn darauf jemand nicht hört, dann ist es mir auch egal, denn für solche Fälle trägt mein Hund einen Maulkorb.

    Bis dein Hund irgendwann mal im Alter Schmerzen oder ähnliches hat. Da ist die Zündschnur bei Fremden oft deutlich geringer als man es erwartet. Also sorry, das finde ich ziemlich fahrlässig, den Hund einfach von Fremden umarmen zu lassen.

    Ich finde das Thema Radius mega spannend! Und war da lange Zeit viel zu verkopft. Bobby rennt anfangs gern erst mal los, bisschen Energie loswerden - und ist dann eben ggf. auch mal kurz außer Sicht. Nach ein paar Sekunden kommt er direkt wieder, aber eigentlich gefällt mir das nicht. Andererseits gibt es die Umgebung einfach oft nicht her, dass man da ewig weite Sicht hat. Wie ist das bei euch?

    Abgesehen davon ist sein Radius auch so bei 20-30m, aber das ist schon okay. Solange er gut auf mich achtet und grundsätzlich entspannt ist. Sonst ist Pause angesagt.

    Ich suche bewusst nach Möglichkeiten, wo der Hund auch mal seinen Pointerradius ausleben kann. Hab ich beim vorherigen Kandidaten auch gemacht. Fände ich sonst von meiner Seite aus dem Hund gegenüber unfair.

    Das ist ja auch ..toll...

    https://hundepension-eberlei.de/index.php/rund-um-hund/notfelle

    Zitat

    Der 2jährige Buddy braucht für alles, was ihm neu ist, viel Zeit, Geduld und liebevolle Überzeugungsarbeit. Es ist egal, ob es sich um den fremden Tierarzt, Räume, in denen er noch nie war oder Intergründe, auf denen er noch nie gelaufen ist handelt, vor allem, was ihm fremd ist, blockt er erst einmal ab.

    Wenn man ihn mit zu viel Druck an diese Situationen heranführt, kann es sein, dass er umkippt und Krampfanfälle bekommt.



    Viel Spaß in der Hellhoundfoundation...

    Ich bin ganz ehrlich. Einen Hund der seinen Besitzer (!) für (waren es zwei Wochen?) ins Krankenhaus gebracht hat, möchte ich nicht in meinem Umfeld/Nachbarschaft/Stadt haben. Egal wie ‚resozialisiert‘.

    Aber ich bin bei solchen Hunden auch eher Befürworter von Einschläfern. Auch wenn man sich damit nicht beliebt macht. Kann aber die Ämter verstehen die zögern. Will nicht wissen was da dann los ist….

    Es klingt so, als hätte es bereits eine Ethik Kommission gegeben, die sich für eine Euthanasie ausgesprochen hat.

    Zitat

    Auch im Falle Buddy’s kommen viele Tierschutz Sachverständinge zu dem Punkt daß es geraten wäre, Buddy zu erlösen, da alle angedachten Lösungen Buddy nicht dauerhaft gerecht werden könnten.

    Die Euthanasie ist dann ja aber nur eine Empfehlung und keine Anordnung.

    Und ja, mit genau solchen Hunden sind die Tierheime von oben bis unten voll und wundern sich teilweise, warum nicht vermittelt wird und die ewig lang Plätze verstopfen. Aber ja, hatten wir ja hier schon alles und dreht sich im Kreis.

    In diesem Fall ist es aber ein Tierschutzverein, der meint seine Gemeinnützigkeit zu verlieren, wenn er Tierschutz betreibt. Sehr merkwürdig.

    Das Problem ist die Bezahlung der Pension.

    Das kann tatsächlich auf Dauer - wenn man keinen Sponsor für diesen speziellen Hund - ein rechtliches Problem mit der Gemeinnützigkeit werden. Ebenso z.B. das Freikaufen von Tieren.

    Ich denke da in die Richtung wie Selkie . Die meisten Plätze von entsprechenden Einrichtungen werden wie zu erwarten nicht von Privatpersonen bezahlt, sondern von Vereinen. Unsummen diesbezüglich verballern z.B. Ridgeback in Not und Samojeden in Not

    Ich kenne die Einrichtungen, die gefährliche Hunde für 700 Euro stapeln. Daran ist überhaupt nichts besser. Und für 700 Euro kriegt man fast auch nichts mehr, die ordentlicheren Stapelangebote fangen bei 1000 Euro pro Monat an.

    Ich habe gar nicht geschaut, welche Einrichtung das war, aber die 700 EUR empfand ich auch schon als sehr günstig. Mir ging es aber ja gar nicht darum, welche Option schlechter für den Hund ist, sondern darum, dass hier Verantwortung abgeschoben wird und genau das der Grund ist, warum es Einrichtungen wie die Hellhound-Fondation gibt.

    Was soll man machen, wenn man als Familie einen Hund hat, der sich extrem empfindlich zeigt, was die Individualdistanz betrifft und/oder bei Ressourcen heftig zulangt? Jeden Monat die 1000 Euro bezahlen für die Unterbringung? Könntest du das so locker flockig? Dürfen alle, die sich das potenziell nicht leisten können, sich erst gar keinen Hund anschaffen?

    Da haben wir doch den Grund:

    "Die Suche nach der richtigen Lösung für Buddy bindet enorm Zeit, die uns für die Arbeit für andere

    Nothunde fehlt. Buddy‘s Unterbringung kostet uns ca. 700 Euro / Monat. Geld daß wir dauerhaft

    nicht aufbringen können und auch nicht ausgeben dürfen, ohne unsere Gemeinnützigkeit zu

    gefährden."

    Quelle: Facebook Beitrag vom 27. August

    Ich kenne die Einrichtungen, die gefährliche Hunde für 700 Euro stapeln. Daran ist überhaupt nichts besser. Und für 700 Euro kriegt man fast auch nichts mehr, die ordentlicheren Stapelangebote fangen bei 1000 Euro pro Monat an.

    Ähm..finde gerade bei TikTok und Insta ist wahnsinnig viel an Informationen zum Thema Leiden von Qualzuchten ein "beliebtes" Thema. Letztendlich sieht man dort nur plakativ unterschiedliche Meinungen.

    Lies nochmal richtig, was ich geschrieben habe.

    Ach stimmt, zitierfähige Quelle und so...also ja, wirklich sehr unsachlich und unvernünftig, dieser ganze Wissenschaftsmist

    Vernünftige Sachliche Diskussion über dieses Thema (ohne auf die persönliche Ebene zu gehen) kannst du auf Instagram und TikTok eig. komplett vergessen. Das gibts da nicht

    Ähm..finde gerade bei TikTok und Insta ist wahnsinnig viel an Informationen zum Thema Leiden von Qualzuchten ein "beliebtes" Thema. Letztendlich sieht man dort nur plakativ unterschiedliche Meinungen.