Beiträge von angel_jyl

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    Du zerrst dein Pferd also durch Paniksituationen? Kann ich mir irgendwie nur schwer vorstellen....

    Gewöhnung ist das eine, aber wem ist denn damit geholfen wenn am Wegesrand ein schreiender, panischer Hund um sein Leben kämpft? Finden Pferde das etwa beruhigernder als einen Hund der still hinter Büschen sitzt?

    Danke Aoleon, besser hätte ich es nicht ausdrücken können.

    Als ich noch Zuhause gewohnt habe, sind wir auch in ein Haus umgezogen und der Hund war überall mit dabei. Beim Malern, Tapezieren, Böden verlegen... er hat eine Decke bekommen, wo er sich hingelegt hat, aber Hauptsache er war mit dabei.

    Beim Tapeten abreißen hat er auch geholfen :lol:

    Ich würde es ausprobieren, den Hunden eine Möglichkeit geben, sich zurück zu ziehen. Zumindest bei uns war es so, das immer mal jemand von den Helfern sich dem Hund zugewendet hat. Der Hund kam ein bisschen kurz, dafür war er immer dabei.

    kaham :gut:

    Das klingt auch leicht "einfach weitergehen." Wenn man aber einen schreienden (!), tobenden Hund an der Leine hat, der nicht dahin möchte, wo das "Monster" ist, dann ist das nicht so einfach und hat in dem Moment auch nichts mit Gehorsam zu tun, weil der Hund schlichtweg nicht ansprechbar ist.

    Darum war ja meine Frage, ob es etwas bringt, wenn man sich lautstark ins Gebüsch oder hinter den nächsten Baum verkriecht.

    Er wiegt 40 kg. Bei Pferden ist es die http://einzige Situation, wo ich ihn NICHT halten kann und die einzige Situation, wo er Angst hat.
    Wir begegnen hier kaum Pferden, von daher konnte und musste ich es nie trainieren. Hinter einem Zaun ist es kein Problem, als wir letztens einer Frau begegnet sind, die ihr Pferd an uns vorbei führte, war er zwar unruhig, ist aber am Straßenrand sitzen geblieben und hat gewartet. Sitzt jemand auf dem Pferd, ist es vorbei.
    Die letzte Pferdebegegnung war vor einem Jahr, Pferde gehören hier also normalerweise nicht zu unserer "Umwelt".

    Näher heranführen oder am Weg stehen bleiben geht auch nicht, weil er sonst beim Fluchtversuch anfängt vor Angst zu schreien (anders kann man das Geräusch nicht nennen).

    Das hat nichts damit zu tun das ICH nicht davon abzubringen bin, mich hinter Büschen zu verstecken, sondern es ist in der Situation der sinnvollste Schutz den ich meinem Hund bieten kann.

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    Das wäre natürlich auch noch eine Möglichkeit mit einem Hundesitter. Nach sechs Monaten müsste doch das Gröbste rum sein oder nicht? Meinen ersten belgischen Schäferhund hatte ich mit sechs Monaten aus dem Tierheim geholt und dieser war stubenrein und konnte auch alleine bleiben, damals waren es allerdings noch keine sieben stunden. Er war damals allerdings auch ganz allein also ohne zweithund. Er hatte so halt noch bis er ca. zwei Jahre alt war einiges an Blödsinn im Kopf besonders was Hasen, Schuhe und Socken betraf :lol:

    Das kann man pauschal nicht sagen, jeder Hund hat einen anderen Charakter. Es gibt Hunde, die nie mehr als ein paar Minuten alleine bleiben können.

    Wir begegnen hier relativ selten Pferden, aber wenn, dann muss ich aus dem Weg gehen und irgend etwas zwischen Paco und den Pferden bringen, ein Baum oder Gebüsch. Paco bekommt die totale Panik, er will einfach nur weg und das wäre wohl die einzige Situation, in der er auch weg rennen würde.

    Würde es da was bringen, das ich lauter spreche und so zumindest die Pferde wissen, das da was ist? Wenn ich so stehen bleibe, das Paco die Pferde sieht und umgekehrt, würde ich ein echtes Problem bekommen... :/