Beiträge von Miks

    Nachts müssen meine Hunde ins Körbchen. Nicht nur, weil ich Sorge habe, dass ich einen Hund stoßen oder treten könnte, sondern auch, weil die 80cm Breite des Schlafsofas mir zu knapp sind, um sie mit einem Hund zu teilen.

    Sowohl bei meinem verstorbenen Hund als auch meinem gleichgroßen "Großen" kam es vereinzelt vor, dass sie über Nacht bleiben durften, am nächsten Morgen aber im Körbchen lagen.

    Heute morgen wache ich auf und der Kleine liegt klein zusammengerollt am Fußende. Der hatte sich irgendwann in der Nacht ins Bett geschlichen, ohne dass ich es merkte. :cuinlove:

    Aus Gründen der Gerechtigkeit muss er heute Abend natürlich wieder ins Körbchen. Aber ich freue mich sehr, dass er nach 3 Monaten lieber bei mir schläft als im 2m entfernten Körbchen.

    Falls man bereits 2 eigene Hunde hat und ab und auch Pflegehunde..... und mit dem Gedanken spielt noch einen dritten Hund dazu zu nehmen... ist dass dann schon beginnendes Animal-Hoarding???

    Ich frag für nen Freund:partying_face:


    (P.S.: nicht ganz ernst gemeint :winking_face_with_tongue:und soll auch Animal-Hoarding nicht verharmlosen)

    Der 2. Hund ist schon ein deutliches Warnzeichen, dass man ins Animal Hording rutschen könnte. Wenn dann noch Pflegis dazukommen, wird es kritisch. In dieser Situation noch einen 3. eigenen Hund und man ist ein Fall für die Psychiatercouch. :lol:

    Ich verstehe den TE voll und ganz.

    Laut DNA-Test ist mein Kleiner zu 21,6% HSH, 24,5% Hof-/Wachhund und 28% Jagdhund. Er enthält ausschließlich Rassen, die ich mir einzeln nie anschaffen würde, ist bellfreudiger als beide Spitze einer guten Freundin zusammen, jagt Hühner und Katzen auf Sicht (vermutlich auch Hasen etc., aber noch keine getroffen), verbellt jeden, der sich dem Grundstück nähert, kaut als ehemaliger Straßenhund auf jedem Müll herum und während er 0,5m neben dem "Großen" friedlich sein Trockenfutter frisst, verfällt er in hysterische Paranoia, sobald es z.B. um fleischige Knochen oder frische Leber geht, auch wenn der "Große" ein paar Meter weiter mit seinem eigenen Teil beschäftigt ist und keinerlei Interesse an dem Teil des Kleinen hat.

    Aber ich konnte ihm mit Ruhe und Beharrlichkeit gerade die leere Plastikhaut einer Leberwurst abnehmen (ich hatte Sorge, dass er die verschluckt), die er gegen mich verteidigte, ehe er sich eines besseren besann. Er ist grundsätzlich neugierig, aufgeschlossen und verschmust, und er kommuniziert sehr deutlich. Er zeigt immer wieder, dass der "Große" und ich seine Familie sind und war schon während der Heimfahrt nach der Übergabe zu der Überzeugung gelangt, dass er bei Teddy und mir endlich sein "Für-immer-Zuhause" gefunden hat (das war eine so starke Energieveränderung, dass ich es körperlich spüren konnte), während der "Große" nach 4 Jahren immer noch auf die nächste Weitergabe zu warten scheint..

    Der Kleine ist weder Anfänger- noch Familien- noch Stadthund und ich weiß nicht, ob ich ihn mit professioneller Unterstützung "richtig hinbekomme". Aber ich bin bereit, kontinuierlich an Leos (und meinen) Baustellen zu arbeiten. Er hatte trotz allem innerhalb weniger Tage mein Herz erobert.

    Für Leo ein maßgeschneidertes Geschirr (dauert ein paar Wochen, bis es kommt).

    Für Teddy eine Treppe zum Sofa hoch, weil er sich seit einiger Zeit schwer tut und manchmal nach mehreren Anläufen hochgehoben werden muss. Teddy schaute sich das Ding an und sprang dann mit einem eleganten Satz aufs Sofa. :doh: Ohne Leckerlies nutzt er die Treppe nicht.

    das ist NICHT der gleiche Hund :D :D

    :rolling_on_the_floor_laughing:Das denke ich auch manchmal. Denn mal wirkt er wie ein Welpe oder Junghund, mal sehe ich klar den Windhund oder Spitz und dann zeigt er wieder, dass er ein Boerboel-Gebirgshundmix ist. Ich finde diese Verwandlungen immer wieder witzig und spannend. Der klare Vorteil eines Mischlings: Mit einem Hund holt man sich ein ganzes Rudel ins Haus. :winking_face: