Alles anzeigenmal eine ganz ehrliche meinung ;
das ganze ist schlichtweg fahrlässig .
es gibt wirklich gute ausrüstung für solche dinge .
eine antenne die nicht am lenker sondern am stück rohr darunter befestigt wird.
ruckdämpfende spezielle zugleinen
zusätzliche koppelleine bei 2 hunde(bei uwe radant gibt es zugleinen wo man ein leinenteil für den 2. hund dran machen kann)
und vor allem ein gut sitzendes geschirr welches für zughundesport geeignet ist,KEIN fürhgeschirr.
1. Bevor ich 300 EUR für eine Ausrüstung ausgebe, die ich dann doch nicht benutze, suche ich zunächst nach anderen Möglichkeiten zum Austesten, ob sich die Anschaffung lohnt. Würdest Du bei meinen Einkommensverhältnissen wahrscheinlich auch tun.
2. Sowohl das Safety von Weltmeisters Dogsport (Uwe Radant) als auch das von Teddy benutzte Y-Geschirr sind kurze Zuggeschirre!!! Wenn Du bei "Zuggeschirr" ausschließlich an lange x-back Geschirre denkst: versuch mal eines für einen 5,8kg-Hund zu finden! Das Mindestgewicht des Hundes wird in der Regel bei der kleinsten Größe mit mind. 15kg, teilweise sogar mind. 20kg angegeben. Selbst Teddy bringt nur 10kg auf die Waage.
3. Was unterscheidet eine selbst gemachte Koppelleine von einer gekauften?
4. Ein separat gekaufter bzw. in die Leine integrierter Ruckdämpfer ist auch nichts anderes als ein Gummiseil. Leinen mit integrierten Ruckdämpfer sind meines Wissens auf ein Hundegewicht ab ca. 20kg ausgelegt mit entsprechendem Zuggewicht zum Auslösen des Ruckdämpfers und schwerem Karabiner. Bei Leo würden die - anders als das von mir eingesetzte Gummiband - überhaupt nicht funktionieren und der schwere Karabiner würde ihm ständig in den Rücken schlagen.
5. Teddy habe ich in 4 Jahren das Pöbeln an der Leine nicht abgewöhnen können. Auch Leo (15M. und seit 4M. bei mir) ist (noch) nicht in der Lage, an anderen Hunden einfach vorbeizulaufen. D.h. ich muss bei jeder Hundebegegnung anhalten, beide Hunde kurz nehmen und ggf. Ausweichen. Das geht sehr viel besser und schneller, wenn ich sie am Gürtel habe. Die Gefahr, dass sie mich vom Fahrrad ziehen könnten, kann ich angesichts meiner 100kg nicht sehen.
6. Ich benutze kein MTB (vertrage den tiefen Lenker nicht), sondern ein Trekkingbike mit hohem City-Lenker (Rahmengröße 58). Deshalb auch die Leinenverlängerungen - der Winkel wäre mir zum Ziehen durch die beiden Kleinen sonst zu steil (auch das ein Grund, keine Standard-Zugleine zu kaufen. Die müsste ich auch verlängern). Aufgrund des deutlich größeren Abstands ist die Gefahr, dass sich die Leine im Vorderrad verheddert mMn sehr viel geringer. Auch erreichen meine beiden (natürlich mit Tretunterstützung) ganz andere Geschwindigkeiten als ein Schlittenhundeduo.
7. Im Falle eines Unfalles können insbes. unerfahrene Zughunde das leere Gefährt mit sich ziehen und immer weiter in Panik geraten, wenn das umgekippte Gefährt dabei scheppert/ungewonte Geräusche macht und/oder sich und andere in Gefahr bringen, wenn sie das Gefährt auf die Straße ziehen.
9. Ich habe keinerlei sportliche Ambitionen, sondern will meinen Hunden ab und an eine andere Auslastung bieten. Beide Hunde besitzen ein Geschirr, dass für Zugarbeit geeignet ist und speziell als kurzes Zuggeschirr mit Führeignung gefertigt wurde (insbes. breiter, gepolsterter Bruststeg und Bauchgurt weiter hinten als beim reinen Führgeschirr).