Beiträge von Miks

    Als ich mir Teddy vor rund 4 Jahren anschaute, schaute ich leider nicht ins Maul. Ich mag einem fremden Hund nicht ins/ans Maul fassen und es hieß, er sei gesund. Zuhause hatte den Eindruck, dass er Schmerzen beim Kauen hat und schaute dann doch und sofort zum TA:

    ALLE Zähne komplett braun, Zahnfleisch MASSIVST entzündet, 3 Zähne locker, 2 abgebrochen, drei Zahnwurzelentzündungen. Die TÄ wollte nicht sofort was machen, weil der Hund sich erst an mich gewöhnen sollte.

    Nach 2 Monaten, in denen er täglich hochwertiges Nassfutter bekam und 2-3x was Natürliches zum Kauen (getr. Pansen, Hühnerflügel, getr. Ohren ...), waren ca. 2/3 des Zahnsteins weg und die Entzündung sehr viel besser. In der ganzen Zeit hatte er Schmerzen beim Kauen gehabt, schien aber zugleich zu wissen, dass in diesem Fall das Kauen helfen wird. Bei der TÄ ließ ich über 300 EUR (vor der neuen GOT). Bis heute sind seine Zähne weiß.

    Wundlecken der Pfoten kann auch von Stress kommen. Also auch gucken, ob es Veränderungen im gewohnten Umfeld gab.

    Hatte mal eine Pflegehündin, die sich im TH die Vorderbeine wund geleckt hatte und hier hörte sie binnen einer Woche komplett mit dem Lecken auf.

    Ich würde euch einen Hund um die 10kg empfehlen, auch wenn man sich da tiefer bücken muss. Wenn es etwas glatter ist oder man in 10-15 Jahren nicht mehr ganz so gut zu Fuß sein sollte, sind die einfach besser zu halten als 20kg.

    Mein erster eigener Hund war der x-te Pflegehund. Bei ihm war schnell klar, dass er der "wie für mich gemacht"-Hund ist. Er war damals ca. 6-8 Jahre. Bis zwei Tage vor seinem Tod rund 6,5 Jahre später war er sehr bewegungsfreudig und ausdauernd. Auch mein jetzt 10jähriger hält locker mit dem 1jährigen mit.

    Meine beiden aktuellen Hunde sind Privatabgaben. Ich bin jetzt 60. Angesichts einer Hundelebenserfahrung von 12-16 Jahren und dem Stubenreinheitstraining würde ich mir mit 65 keinen Welpen mehr holen.

    Meine beste Freundin hat mit Wolfsspitz + Mittelspitz (+Freund) im Van übernachtet. Könnt ihr euch einen Hund ausleihen, der ungefähr die gewünschte Größe hat? Wenn ihr mit dem mind. 1 Stunde im geschlossenen Wohnmobil sitzt und euch dazu mind. 3 Tage Regenwetter vorstellt, könnt ihr eine Ahnung davon bekommen, ob diese Größe wohnmobiltechnisch die richtige ist.

    Wenn ich mich recht erinnere war das in Gießen. Name weiß ich nicht mehr. Die genannten Merkmale stimmen recht gut. Er hat nur keine schwarzen Haarspitzen sondern rote.

    Leo sagt dazu: "Klar bin ich Mastiff-Gebirgshund-Mix! Sieht man doch."

    https://www.dropbox.com/scl/fi/doj0hr4…t=na3ywxlt&dl=0

    (Er kann die Stirn glätten oder noch faltiger machen und die Ohren in Windhundmanier nach hinten anlegen. Im Liegen kann er die Ohren in Stehohren verwandeln und den Schwanz komplett entringeln.)

    Ich habe meinen Kleinen bei koko genetics testen lassen, weil ich neugierig war, ob auch nur eine der Vermutungen zutrifft. Da wird standardmäßig (geringster Preis) auch auf Medikamentenunverträglichkeit und Merkmale getestet.

    Mein Kleiner ist 32 cm groß und knapp 6kg schwer. Er wurde höchstwahrscheinlich auf der Straße geboren. Ich rechnete nicht unbedingt damit, dass da noch irgendwas bestimmt werden kann. Aber angeblich hat er 8 reinrassige Urgroßeltern aus 8 verschiedenen Ländern und 4 verschiedenen Kontinenten. Die meisten Hunderassen waren mir unbekannt.

    Der Kleine stammt aus einer bosnischen Kleinstadt und ist angeblich ein Mix aus:

    Sloughi (nordafrik. Windhund mit bis zu 72cm SH), Owczarek Podhalanski (poln. Gebirgshund), Estrela Gebirgshund (Portugal), Boerboel (südafrik. Mastiff), Red Coonhound (nordam. Jagdhund), Deutschem Spitz, Pekinese und Russischem Toy

    Wie unwahrscheinlich ist das denn???

    Hunde reagieren sehr unterschiedlich auf solche Wechsel.

    Mein Großer, angeblich aus schlechter Haltung gerettet, war bei den Vorbesitzern innerhalb der Familie immer wieder umgezogen - Halterin, Eltern, Schwester, Cousine, Freundin, Halterin .... Erst jetzt, 4 Jahre später, scheint er durch den Einzug des Kleinen so langsam bei mir anzukommen, nicht mehr darauf zu warten, dass ich ihn weiterreiche und eine Bindung aufzubauen.

    Der Kleine, laut Ausweis in Bosnien-Herzogewina geboren (lokal bekannte Tierschützern als Ersthalterin, also höchstwahrscheinlich auf der Straße geboren), mit 3 Monaten in Kroatien geimpft und gechipt und 3 Monate später von Kroatien nach Deutschland ausgereist, wurde 4 Monate später an mich weitergereicht. Während der ca. 1,5stündigen Heimfahrt konnte ich irgendwann körperlich spüren, wie dem Kleinen ein großer Stein von der Seele rollte, weil er endlich sein Für-immer-Zuhause gefunden hat. Entsprechend verhielt er sich zuhause von Anfang an ganz anders, als irgend ein anderer Hund, der jemals bei mir übernachtete oder einzog.

    Wie lange dauert bei einem kleinen Hund eigentlich die 2. Kauphase?

    Meiner, 12,5 Monate, scheint mitten drin zu sein. Vom Schuh über Dreckwäsche bis zum Deckel einer halbvollen Wasserflasche ist nichts vor ihm sicher. Und er scheint es mittlerweile richtig lustig zu finden, mich damit auf Trab zu halten. Er schaut mich ganz erwartungsvoll an, während er auf dem Schnürsenkel meines Wanderschuhs herumkaut, lässt ihn sich auf ein "Nein, meins" hin anstandslos wegnehmen und hat ihn keine Minute später wieder in der Schnauze (oder etwas anderes, von dem er weiß, dass er das nicht darf). Und dass so locker 5-6x hintereinander. Sein Spielzeug liegt derweil in der frei zugänglichen offenen Kiste. Auch meine Finger sind ein beliebtes Kauspielzeug, z.B. wenn ich am Smartphone bin.