Beiträge von Sunshinelady

    Meine Mama hat mich heute gefragt, ob ich den Tiierisch Adventskalender von Temu hätte:ugly:

    Ich habe noch nie da bestellt, aber sie hatte wohl ne Doku gesehen und für sie sähe das bisher alles nach billigem Chinakram aus:stock1:

    Sie hat immer so ein Talent einem die Freude an Dingen zu verleiden:verzweifelt::lepra:

    Verstehe ich nicht….der tiierisch Adventskalender ist von tiierisch.de. Falls Temu auch einen Adventskalender hat, dann ist da tatsächlich billiger Chinakram drin, da Temu billigen Chinakram verkauft :ka:

    Meine Mama hat ja nur die braunen Tüten und den Inhalt, den meine Hunde bisher bekommen haben, gesehen. Sie kann nicht wissen, dass der von Tiierisch ist oder was Tiierisch ist.

    Ich hatte nur "Tiierisch Adventskalender" geschrieben, damit ihr es zuordnen könnt.

    Mal ehrlich, die ganze Menschheitsgeschichte zeigt, wie absolut üblich es ist, dass große und kleine Gruppen von Menschen, bei grausamstem Unrecht reglos zusehen:ka: Das ist kein unwahrscheinliches und kein abnormales Verhalten. Es ist auch vollkommen normal, dass jeder Außenstehende überzeugt ist, selbst anders zu handeln.

    Damit mag ich gar nix über diese Vorfälle sagen, ich kenne nur ein paar Berichte über VB und sonst nichts.

    Du kannst mit nichts Hartem sicher sein, dass du danach keinen Hundezahnarzt brauchst:ka:

    Ich kann nur nochmal betonen: Das ging hier Jahre gut mit mehreren Hunden und dann habe ich fast einen Hund in einer Routine OP verloren, weil er auf das Narkosemittel reagiert hat.

    Ich würde meinen Hunden sehr, sehr gerne harte Kausachen gönnen, macht wirklich viel Spaß, beruhigt, ist super praktisch und günstig für uns Menschen. Aber nach dem Erlebnis und den sehr mahnenden Worten der Zahntierärztin, nichts zu geben, was man nicht mit dem Fingernagel eindrücken kann, stopfe ich Kongs und verteile weichere Naturkausnacks. Klar, nichts kommt an den Preis und die Langlebigkeit der anderen Sachen ran, plus den Vorteil, dass der Hund effektiv keine Nahrung aufnimmt. Aber so ein abgebrochener Backenzahn ist auch bei einer gut verlaufenden OP keine Lapalie.

    Im Endeffekt muss es jeder für sich selbst wissen. Ich habe auch auf Kauholz geschworen, bis ich es selbst erlebt habe:verzweifelt:

    Ich denke natürlich, dass ich 100% für meine Hunde verantwortlich bin und Notfallpläne, inklusive Plan fürs Ableben brauche. Ich sehe auch eine Adoption stets als Kauf. Ich denke auch, dass es hochgradig unfair ist, wenn jemand sein "Problem" dann wieder an den Tierschutz oder Züchter zurückgibt. Mir ist vollkommen bewusst, dass das jedes System ans Limit bringen kann. So ist es nicht.

    Aber hier ist ja ein Hund wirklich in einer Notlage und das Appellieren an Eigenverantwortung wird nichts bringen.

    Ich bin vielleicht so emotional, weil ich das beruflich regelmäßig mit Kindern erlebe. Inobhutnahmen dauern sehr lange aktuell und ich sehe ja, dass sich die Situation der Kinder null bessert, wenn man den Eltern erklärt, dass es für ihr Kind in den nächsten Monaten keinen Platz gibt. Die erwachen nicht plötzlich und sind in der Lage die Verantwortung zu tragen:ka:

    Nun ist ein Hund kein Kind und ich bin vielleicht zu sehr Traumtänzerin, mit meiner Illusion der schnellen Notlösung. Im Endeffekt wird der Hund was finden.

    da kein Verein dahinter steht und selbst da besteht die Option :ka:

    Schon genutzt oder wird das nur gesagt? Natürlich will ich niemanden unterstellen, dass er lügt, aber wir hatten hier im Forum schon verzweifelte User, die ihren kürzlich übernommenen TS-Hund dann plötzlich doch nicht mehr an den Verein zurückgeben konnten :ka:

    Es besteht regelmäßiger, freundschaftlicher Kontakt und ich kenne die Lebenssituationen, sowie das Vorgehen in anderen Fällen, in denen Hunde wieder aufgenommen werden mussten. Solange keiner unerwartet stirbt oder zum Pflegefall wird, gehe ich fest davon aus. Bei allen Hunden, die ich bisher hatte, bestand zu den Vermittlern langfristig Kontakt, mindestens bis zum Tod des Hundes.

    Ich merke, meine Vorstellung von dem, was ein Züchter sein bedeutet, war unrealistisch. Tatsächlich hatte ich das immer als Selbstverständlichkeit gesehen und lerne jetzt, dass das eine falsche Annahme war.