Beiträge von Missy2023

    Letztendlich bleibt dir aktuell nur durchatmen. Infos Sammeln. Dich an Leute wenden, die sich damit auskennen.

    Das Problem ist und bleibt - die Entscheidung liegt beim VET. Und darauf würde ich mich von einem Anwalt gut vorbereiten lassen. Ich würde gar nicht erst versuchen da irgendwelche Argumente zu finden, ob ein anderer den Biss durch sein Verhalten mit verursacht hat. Ich würde vermutlich ganz klar in dem Gespräch sagen "Ich hatte eine MK dabei, wollte ihn anziehen und habe mich von dem TA bequatschen lassen (wenn es denn so wirklich war). War ein Fehler. War Mist. Punkt!". Aber dazu wird dir dein Anwalt was sagen können. Ich würde auch gar nicht mit Argumenten anfangen wie "aber im normalen Alltag kann sowas nie passieren, weil...!".

    In NRW kann ein Hund, der offiziell eingestuft wurde wegen eines Vorfalls, durch keinen Wesenstest mehr rehabilitiert werden. Das Gesetz sieht die Befreiung von MK- und Leinenpflicht nur für Hunde die als Gefährlich gelten auf Grund der Rasse vor. Was ja auch irgendwie Sinn macht.

    Du solltest aber auf jeden Fall mitnehmen, dass so etwas nie wieder vorkommen darf. Dein Hund ist nun aktenkundig. Selbst wenn der VET auf Grund des Gesamtbildes entscheidet, dass es eine einmalige blöde Verkettung von Umständen war und dein Hund nicht als gefährlich einstuft. Die Aktennotiz bleibt. Sollte dein Hund je wieder gemeldet werden, wirst du eine Einstufung erhalten mit einem zweiten Vorfall. Bedeutet für die Zukunft - egal was andere sagen - wenn du auch nur den Hauch eines Zweifels hast, sichere deinen Hund. Und lass dir ein dickeres Fell wachsen!

    Mal als Beispiel: Mein Hund hat immer einen MK beim TA drauf. Sie hat mir noch nie einen Grund dafür gegeben. Noch nie auch nur abgeschnappt. Aber sie ist ein großer kräftiger Hund. Und ich mag meine TÄ und möchte sie gerne behalten. Ergo - auch wenn sie immer schmunzelt, wenn ich mit MK um die Ecke komme , weil die ist ja so nett - ich komme mit MK um die Ecke!!! Einmal hat sie gemeint, ich könnte den ruhig abnehmen. Und ich habe genau wie hier Argumentiert. Großer Hund. 42 Zähne. Ich möchte das mit MK, ich fühle mich damit besser. Gestern habe ich ein Training im Tierpark gehabt. Auch da MK auf dem Hund. Wir haben so eine Situation noch nie geübt. Keine Ahnung wie sie reagiert... War der MK nötig? Nein! Gab es dumme Sprüche? Ja reichlich. Ist mir halt nur inzwischen egal.

    In letzter Zeit häufen sich hier die Fälle, wo die Leute sich einen Welpen holen und dann das Verhalten eines Hundes gesetzten Alters erwarten. Tut er dir gar nicht leid, wenn er da rumweint? Gibts da keine natürliche Reaktion deinerseits?

    Naja wundert es dich wirklich?

    Überall wird gepredigt, dass man ja von Anfang an konsequent sein muss, weil der Hund sonst die Weltherrschaft an sich reißen wird :tropf:

    Man darf nicht auf Winseln reagieren, sonst manipuliert er dich später. :klugscheisser:

    Und dann wollen Menschen alles richtig machen, weil steht ja so überall geschrieben, wird schon richtig sein. Das Bauchgefühl geht dabei völlig verloren…

    Sie macht Türen auf.

    Okay

    Is nichts besonderes

    Aber so macht sie hinter sich zu, wenn sie ihre Ruhe haben will🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣

    Kann die Maus zu euch in die Lehre kommen? Aber bitte nur zum Türen schließen lernen :rolling_on_the_floor_laughing: das manche Türen zu sind hat hier durchaus seinen Sinn. Aber zu machen können wäre praktisch. Dann kann sie die Schlafzimmertür hinter sich schließen und es muss kein Zweibeiner an der Tür warten, bis die kleine Gräfin sich ins Bett bewegt :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ich glaub du gehst da zu verkopft ran.
    Vergiss nicht, du hast da ein Baby!!!

    Bei uns durfte der Welpe im Bett schlafen. Das hat sie anfangs gern angenommen und von Beginn an durchgeschlafen :ka:

    Als sie etwas älter wurde und zu Hause richtig angekommen ist, wollte sie von sich aus auf dem Boden schlafen. Das war so „Joar war ne nette Zeit jetzt bin ich zu groß und lieg lieber vorm Bett“. Ja für mich war es tatsächlich schlimmer als für sie :tropf:

    Inzwischen haben wir einen Kompromiss. Abends wird erst noch kurz im Bett gekuschelt. Dann zieht die Maus selbstständig um. Ist ihr einfach zu eng. Und wenn Herrchen vor uns aufsteht kommt sie wieder ins Bett.

    Wir sind jetzt durch die 3. Läufigkeit durch und haben den 25 Lebensmonat fast hinter uns.
    In dieser Woche ist mir mal bewusst geworden, wie toll die Maus sich entwickelt hat. Manchmal vergesse ich fast, dass sie noch ein Junghund ist und noch ein Jahr hat bis sie als Erwachsen gilt.

    Zu Hause eine ruhige Gesellin. Verschmust. Ruhig. Unauffällig. Aber jederzeit für Abenteuer bereit. Selbst wenn es mal etwas viel war verliert sie nicht mehr die Nerven, sondern wird höchstens etwas nölig und fiepsig und möchte gerne nach Hause.
    Andere Hunde sind noch eine Challange. Da ist sie schnell aufgeregt, aber absolut ansprechbar. Aber sonst :ka:

    Andere Menschen kann sie ja schon lange ignorieren. Aber sogar Bekannte sind kein Grund mehr für Aufregung. Wer früher noch Labbilike umgebollert wurde, ist immer noch ein Grund zur Freude. Aber man ist gesitteter. Und ein Räuspern von Frauchen reicht, um sich sofort abzuwenden und die Aufmerksamkeit wieder seinem Menschen zuzuwenden.

    Sie ist unterwegs in der Natur absolut verlässlich geworden. Sobald wir nicht allein sind, orientiert sie sich direkt zu mir. Durchstarten? Voll unnötig. Stattdessen kommt sie lieber zu mir und lässt sich anleinen. Wildtiere? Kein Problem. Jagen findet sie total sinnlos. Genau wie Wege ohne Erlaubnis zu verlassen.

    Spannend finde ich, dass sie sich vom Charakter absolut gar nicht geändert hat seit sie ein Welpe war. Immer noch scheint ihr den ganzen Tag die Sonne aus dem Plüschpopo. Sie hat lustige Ideen. Ist super kreativ im Lösen von Problemen. Sie ist einfach eine kleine Ulknudel. Es ist ihr lieber, andere treffen Entscheidungen für sie. Und sie ist unfassbar nett mit Menschen. Jagdtrieb nicht vorhanden. Immer den Wunsch zu gefallen. Ach ja und spielen ist immer noch das Größte.

    Sie ist also eigentlich immer noch wie mit 10 Wochen. Nur mit einer Portion Impulskontrolle. Und einer höheren Aufmerksamkeitsspanne. Und einem gewissen Maß an Gehorsam. Von Vernünftig werde ich bei ihr vermutlich nie sprechen können. Dafür ist sie viel zu kreativ. :tropf:

    Ich glaub das ist völlig vom Hund abhängig.
    Hier gibt es tatsächlich nur den Feldweg zum lösen am Haus. Ja da kann man auch weiter laufen oder umdrehen. Findet die Maus echt langweilig und öde. Da erledigt sie möglichst schnell ihre Geschäfte und möchte dann auch bitte wieder ins Haus. Wir sind aber auch täglich viel unterwegs. Dann haben wir 3 Runden am Stall (kurz oder „lang“) und unseren geheimen Lieblingswald. Da kann man alles mögliche variieren. Von 3km bis 25km alles dabei.

    Die kleine Stallrunde kombinieren wir meistens. Die ist quasi zum warm laufen vor Action. Danach passiert dann meist noch was spannendes wie Futterbeutelsuche, Spiel oder Scooter. Wenn wir ne große Runde durch den Wald drehen gibt es selten Action oder was dazu. An anderen Tagen gehen wir einfach gar nicht richtig spazieren, weil für den Hund was anderes auf dem Plan steht wie Hundeplatz oder Ruhetag.

    Komplett neue Orte zum wandern verbrauchen hier mehr Kapazitäten vom Hund. Dann ist die echt durch für den Tag.

    Für viele Hunde wäre das „Chaos“ bei uns sicher anstrengend und stressig. Für unsere Maus ist es inzwischen absolut fein :ka:

    Frag die Maus hier mal, was passiert ist als Frauchen das erste Mal so gelacht hat, dass Tränen liefen :rolling_on_the_floor_laughing: inzwischen ist es egal. Aber Niesen dagegen war unspektakuläre. Egal wer wie niest. Da gibt es ja deutliche Unterschiede. Inzwischen ist das kein Grund mehr den Kopf zu heben. Aber so als Mini musste man durchaus mal schauen, ob das so seine Ordnung hat.

    Ich habe das auch absolut nicht wertend gemeint. Sondern eher als traurige Entwicklung gesehen, dass man (egal ob männlich oder weiblich) überhaupt auf sowas vorbereitet sein muss!!!


    Ich bin hier ja am Allerwertesten der Welt. Und ich habe einen Hund der mir alles anzeigt. Bei Tageslicht wechseln Passanten durchaus die Straßenseite, wenn ich das große schwarze Tier an meiner Seite habe. Und das obwohl sie grundsätzlich super nett ist mit Menschen. Wissen die ja nicht. Vorteil ist halt, ich begegne wirklich niemandem. Und wenn doch, weiß ich ca. 100m vorher bereits, dass da etwas oder jemand ist und kann mich entsprechend entscheiden, ob ich da lang gehe oder lieber nicht. Und da gehöre ich durchaus in die Gruppe lieber Safe than sorry.
    Ich bin aber auch absolut sicher, wenn mich jemand mit Beschädgungsabsicht angreifen würde, würde er ein sehr sehr ernstes Problem bekommen. Dann denke ich mir wieder, ich bin mein Leben lang nicht in so eine Situation gekommen. Die Chancen stehen ganz gut, dass es so bleibt.

    So nun:

    - Meint ihr die Beisserei ist wegen der Pubertät wieder am aufkommen?

    - Ist unser Alltag evtl. zu viel oder gar zu wenig, sodass die Beisserei als Frust oder ÜBer-/Unterforderung gelesen werden kann?

    - Weitere Tipps damit das Beissen aufhört?

    - es muss nicht unbedingt typisch Pubertät sein. Aber meine Hündin ist in einem ähnlich frühen Alter zum ersten mal Läufig geworden. Stille Läufigkeit!!! Und ja das Hormonchaos hatte definitiv Auswirkungen auf den ganzen Hund und sein Verhalten.

    - auf alle Fälle wird das so sein. Dein Job ist nun rauszufinden, ob er Über- oder Unterfordert ist und die richtige Dosis zu finden, um es dem Hund leichter zu machen.

    - Respekt, dass du so lange ruhig geblieben bist. Bei der Größe und dem Gewicht hätte ich nicht so einen langen Geduldsfaden. Ich hab irgendwann "leider" meine Nerven verloren. Weil das tat echt weh. Und habe verbal wie ein Rohrspatz geflucht. Meine Hündin war so überrascht von meinem Ausbruch - die hat nie wieder versucht in mich reinzubeißen. Ich empfehle dennoch eher einen sauber auftrainierten Abbruch dafür