Wie sind eure Erfahrungen mit zwei Bezugspersonen? Funktioniert das gut? Und wie problematisch sind unterschiedliche Erziehungsansätze in der Familie?
bei uns läuft das so das meine Frau die Hundeschule macht (1x pro Woche) und ich hauptsächlich für die Spaziergänge zuständig bin. Seit neustem kommt dann noch unregelmäßig Mantrailing dazu was ich dann mache.
Unsere "Erziehungsansätze" bzw die Sachen die einem Wichtig sind, sind bei uns schon sehr verschieden. Im Prinzip haben wir 2 Hunde in einem. Bei Frauchen läuft er so, bei mir halt anders, der Hund ist aber schon wesentlich mehr an Frauchen gebunden, "funktioniert" aber auch wunderbar nur mit mir. In so grundlegenden Sachen sollte man sich wahrscheinlich schon einig sein, je nach Hund ist das aber individuell wie konsequent man da sein muss.
Bsp.: Meiner Frau ist kein Kontakt an der Leine sehr wichtig. Mir nicht. Grundsätzlich würde ich sagen das ist eine grundlegende Sache wo man an einem Strang ziehen sollte. Unser Hund hat damit aber kein Problem wenn er bei mir ab und an auch an der Leine hallo sagen darf, bei meiner Frau aber grundsätzlich nicht. Da haben dann eher die Passanten die man regelmäßig trifft ein Problem mit :)
Kann man einen Welpen von Anfang an an solche Abende gewöhnen (z.B. ruhige Zeit im Auto mit mir, Kuscheln, kurze Spaziergänge)? Oder sind zwei Stunden außerhalb – wenn auch in meiner Anwesenheit – anfangs zu viel?
Ich könnte sie auch mit in die Halle rein nehmen.
Zeit im Auto mir dir und kuscheln würde ich wohl eher nicht machen. Ziel ist es ja eher auf kurz oder lang das der Hund im Auto auch alleine sein soll und entspannen kann. Das könntest du dann in der Zeit auch sehr gut und behutsam aufbauen, in dem du zb. deinen Sohn nur kurz mit reinbringst und der Hund 5min im Auto warten muss und ihr danach dann was auch immer macht, das dann vielleicht langsam erweitern.
Geht es noch um den Hund in der Überschrift oder um einen Welpen? Bei einem Welpen wäre in die Basketball Halle gehen ga nicht schlecht wenn es ihn nicht überfordert, da kann er richtig viel sehen und kennenlernen. Natürlich langsam aufbauen und nicht direkt an die lauteste Stelle am Spielfeldrand setzen. Bei einem 4 Monate altem Auslands Hund wäre ich da wohl eher vorsichtiger, dann lieber raus gehen und irgendwo 2 Std auf eine Bank setzen und den Hund schnüffeln lassen, das ist überhaupt kein Problem und sehr positiv für den Hund. Solang du nicht 2 Std strammen Schrittes um den See rennst :)
Vorfreude ist die schönste Freude, ich freu mich für dich mit :)