Es ist halt fast eine Stunde Fahrtzeit auf der Autobahn. Ich möchte normalerweise meinen Hund solchen Stress nicht antun.
Autobahn ist mitunter viel stressärmer für die Tiere als der Stadtverkehr, weil es relativ eintönig ist. Keine Ampeln, kein Abbremsen, Anfahren, keine Kurven, ... Wir hatten vor unserer ersten über 4h langen Fahrt auch Sorge, dass das Mogeltier das nicht packt. Kannte er ja nicht. Aber das ging viel besser, als wir vermutet hatten. Selbst die 6 Stunden auf dem Rückweg, Stau lässt grüßen, hat er problemlos weggesteckt.
Wir haben unsere Hunde auf eine vermutlich nicht ganz übliche Methode ans Autofahren gewöhnt. Am Anfang fanden es beide Hunde blöd, ins Auto zu springen, mussten reingehoben werden. Autofahren heißt bei uns aber i.d.R., dass es in den Wald geht. Und Wald heißt Megaspaß. Es hat jeweils vielleicht 3-4 Fahrten gedauert, da konnten die Hunde es kaum abwarten, dass es zum und ins Auto geht. Mittlerweile kennen sie die Abläufe und kaum ist die Autoklappe offen, können wir erst den einen und dann den anderen in seine Boxenhälfte springen lassen. Selbst die, seltenen, Tierarztbesuche ändern an der positiven Erwartungshaltung nichts. Die beiden haben Stress, der ist aber positiv.
Das ist ja lustig, wie ihr euren Hunden Autofahren beigebracht habt.