Ja vielleicht war es uebertrieben. Vielleicht auch nicht. Ohne die Hintergruende zu wissen, finde ich solche Bewertungen echt...interessant...
Du meine Guete, anstatt sich Gedanken darueber zu machen, dass hier ein Hund seine Zaehne an einem Kind hatte, wird ueber die Reaktion der Eltern diskutiert...
Das eine geht ohne das andere eben nicht, wir kennen ja nur die Aussage des TE und können nur auf Grund derer unsere Gedanken dazu mitteilen, sofern wir nicht schon dem TE unterstellen wollen zu lügen oder uns nicht alles mitzuteilen. Schlussendlich können wir auf Grund seiner Aussage auch nur sagen, das sein Hund nach einem Kind geschnappt haben soll, er selbst hat es ja nicht bemerkt. Es ergibt sich aus dem Sachverhalt also zunächst nur ein mutmaßlicher Vorfall, es ist für uns hier keinesfalls sicher, dass Hund und Kind überhaupt Kontakt hatten.
Und dann trifft man eine Bewertung aus dem ausgesagten Inhalt und den eigenen persönlichen Erfahrungen, so kommt eine subjektive Aussage zu Stande. Und ja, da stehe ich dann auch dazu, dass ich davon ausgehend eine Problematik über den Vorfall hinausgehend vermute, weil das beschriebene Verhalten aus meiner Lebenserfahrung heraus eben nicht nur die normale Reaktion auf einen quasi folgenlosen Schnappvorfall beschreibt. Ich betone dabei explizit, dass ich folgenlos hier nur auf die unmittelbare Verletzung beziehe und nicht z.B. auch auf mögliche psychische Konsequenzen oder Ähnliches, das steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt. Meiner Erfahrung nach wäre es für den TE geradezu fahrlässig solche anderen oder darüber hinausgehenden Motivationen nicht zumindest auch als möglichen Einfluss zu berücksichtigen.
Das einzig objektive, das wir auf Grund des geschilderten Sachverhalts sagen können, ist wahrscheinlich „mache schnellstmöglich eine schriftliche Aufzeichnung Deiner Sicht des Vorgangs und nimm einen Anwalt“, alles andere ist ohne eine unvoreingenommene Sachverhaltsaufklärung und -darstellung durch unbeteiligte Dritte auch nur Mutmaßung. Dann wäre jegliches solches Thema zukünftig ja einfach abzuhandeln.
Naja, „Halte zukünftig die Leine möglichst kurz und lass den Hund nicht aus den Augen“ kann man als Konsequenz natürlich auch auf jeden Fall daraus ziehen, sofern man nicht ohnehin so handelt.