Beiträge von yane

    Wenn Hund mit ins Büro soll/darf, würde ich auch mal in die überlegung mit einbeziehen, dass nicht jeder zukünftige Kollege Freund von Hundehaaren oder Sabberfäden ist. Entsprechend würde ich alle stark haarenden kurzhaarigen Rassen, Rassen mit extremer Unterwolle und Rassen, die stark zum Sabbern neigen, eher "meiden".

    Und leider sind gerade Kurzhaar wie Labrador und auch Dalmatiner gut dabei, wenn es um's Haaren geht ... Und zwar mit ganz fiesen Haaren, die man sehr schlecht aus Teppich und Kleidung bekommt.

    Da wären wir dann wieder eher bei den Rassen, die getrimmt oder geschoren werden.

    BTW, die genannten Aktivitäten sind ja nun nicht wirklich so dramatisch. Bis auf das Radfahren hätten selbst meine 5 kg Zwergpudel alles locker mitgemacht.
    Mittelgrosse und grosse Hunde mit leichterem Körperbau haben damit idR auch keine Probleme.

    @Lockenwolf

    :bindafür:

    @Czarek

    Nur dass dein Beispiel mit dem Pudel ziemlich hinkt.

    Di Farben kann man ja untereinander paaren.
    Und die Grössen prinzipiell auch, denn ein zu kleiner Kleinpudel wird dann einfach als Zwerg eingetragen undumgekehrt .... Und schwupps hat man wieder einen "Frischling" im Genpool.

    Dass es zu viele Züchter gibt, gerade bei den Mehrfarben, die lieber die zigte Wurfwiederholung und weissdergeierwievielte Inzuchtverpaarung vornehmen, anstatt mit passenden Einfarben zu verpaaren, nur um ja geschekcte bzw. Markenfarbige Pudel zu bekomen, heisst nicht, dass es die Möglichkeit der Genpool-Erweiterung nicht gibt. Sie wird nur von engstirnigen Züchtern, die Angst haben, dass ihnen die Welpenkäufer davonlaufen, wenn sie mal eben nur Einfarben im Wurf haben, und noch engstirnigeren Welpenkäufern, die unbedingt das Besondere, nämlich gescheckte rsp. Markenfarbige Welpen wollen, nicht genutzt.

    Und da snd wir wieder bei dem Punkt weiter vorn von wegen Farbzucht und Priorisierung der Merkmale.

    @Maggie86

    Es gibt durchaus Regulationen.

    Für die ZTP muss der Richter einen Formwertbogen ausfüllen, der weit detaillierter ist, als jeder Richterbericht. Es gibt Auflagen, die die Gesundheit betreffen.

    Mindestalter und Höchstalter bzgl. Zuchteinsatz. Zuchtpause für Hündinnen. Verlängerte Zuchtpause bei grossen Würfen.

    Aber wenn ich mitbekomme, wie manche Zuchtverbände ihre Züchter Gängen, dass sogar die Auswahl der genehmigten Rüden rigoros vom Verband vorgegeben wird.und so ....

    Hmmmmm ...

    Interessant finde ich, dass sich Bsp. Bei der Pudelzucht in den USA, wo es keine Regularien gibt, ein sehr viel strengerer Konsens unter den als seriös geltenden Züchtern gebildet hat.
    In Diskussionen mit amerikanischen Züchtern kam immer wieder durch, dass viele sogar strengere Regeln befürworten würden.

    Allerdings muss man sich im Klaren darüber sein, dass man jetzt nicht einfach hergehen kann und Regeln entfernen. In den Ländern, die keine bis fast keine Regularien haben, hat sich idR ein gewisser Konsens gebildet, aber das dauert.

    @charly2802

    Das golt vielleicht für Labrador Züchter im VDH.

    Aber nicht für alle Züchter.

    Bei den Pudelzuchtvereinen ist die Wurfzahl pro Hündin nur durch Altersvorgaben und Zuchtpausen eingeschränkt. Theoretisch kann da eine Hündin 5-6 Würfe haben. Wenn man direkt mit 15 rsp. 18 Monaten bei den Grossen anfängt und dann kleine Eürfe hat, so dass die Hündin nur jeweils 1 Jahr gesperrt ist, schafft man jedes Jahr einen Wurf bis die Hündin 8 ist.

    Auch Wurfzahlen sind nicht begrenzt. Es gab vereinzelt Züchter, die innerhalb von 2 Jahren einmal durchs Alphabet durch waren.
    Im Moment kenne ich keinen solchen Züchter, aber das heisdt nicht, dass es derzeit keine solchen gibt.

    Vorschriften wie Neuzüchterseminare etc. gibt es auch nicht .... Und ich stelle immer wieder fest, dass es viele Neuzüchter gibt, die gerade mal den ersten Pudel haben und bereits nach 2 Jahren den ersten Wurf.
    Denn zuchttauglich geschrieben wird viel. Ausstellungen braucht es keine. Man stellt seinen Hund einem Richter vor, der füllt den ZTP Bogen aus, fertig.

    Ich wage mal zu behaupten, dass Richter die geraden Stegabgänge nicht stellen, um zu zeigen, dass sie RC Fans sind, sondern weil es halt gerade so in den Parcoursverlauf passt.
    Und Verleitungen wie Tunnel geradeaus und man biegt am Steg ab, gab es auch schon lange vor den RCs. Da kam auch keiner auf die Idee damals zu sagen "Der Richter mag keine RCs".

    Zu Zeiten Christine Carpentier und Mac Leod gab es kurzzeitig mal einen Hype um die Runnings. Aber damals war das Training generell noch sehr in den Anfängen und irgendwie wusste keiner so recht, wie man Runnings trainieren kann.da es inzwischen einige Leute gibt, die sich gute Trainingsmethoden für Runnings erarbeitet haben, und zeigen, dass man das dem Hund wirklich beibringen kann, glaube ich nicht, dass sich das wieder legt. Es wird vielleicht nicht so sein, dass keiner mehr 2on2off macht, denn dazu gibt es auch viele gute Trainingsansätze.
    Aber wer wirklich ganz oben mitlaufen will, wird sich schwer überlegen, ob RC oder 2on2off. durchgelaufene 2on2off können eigentlich nur bei kleinen triebstarken Hunden so schnell sein wie RC. Die grösseren Hunde müssen Tempo rausnehmen um zum Stehen zu kommen. Da hilft es dann auch nichts die Zone aufzulösen, bevor der Hund steht.

    Und in einem Sport, in dem die ersten Plätze häufig um Zehntelsekunden "kämpfen", kann dieses Verzögern oder durchrennen die Entscheidung bringen zwischen Platzierung und "ferner liefen".

    Deshalb - nein, der Hype wird nicht so schnell abflauen.

    Ich habe die Wand bei Jin noch mit den Nudeln aufgebaut, würde ich nicht mehr machen.

    Der Hund rennt dabei nicht, sondern springt. Deshalb sind das eigentlich streng genommen keine Runnings. Höchstens Flyings ...
    Und was ich bisher so gesehen habe mE schlicht gefährlich. Dadurch dass die Hunde lernen, quasi über die Spitze zu fliegen und dann moch einen vollständigen Sprung an der Wand zu machen, kann das bei triebigen Hunden auch mal zu Überfliegern bis hin zu Überschlägen kommen. Selbst bei meinem Medium Kleinpudel wäre das im Training einmal beinahe passiert. Seitdem kommen die Dinger nicht mehr dran. Sie springt zwar immer noch, aber fliegt nicht mehr so extrem üner die Spitze.

    Ansonsten kann man nicht sagen "mach die Nudeln da und da hin". Da es auf den Bewegungsablauf ankommt, muss das von Hund zu Hund ausgetestet werden.

    Ja, dem ist etwas hinzuzufügen.


    Weniger zu dem Post von Lockenwolf. Sondern vielmehr zu diesem gesamten Thread im weiteren Verlauf.

    Ich finde es erschreckend, wie hier einige reagieren, wenn man feststellt, dass auch Hunde gesetzlich geregelte Rechte haben, die nun aber die BEQUEMLICHKEIT ihrer Halter einschränken. Wie bsp. einen gewissen Platzbedarf oder jederzeit uneingeschränkt Zugang zu Wasser.
    Und wie solche gesetzlich festgeschriebenen Rechte einfach mal beiseite geschoben werden, nur weil man selbst vielleicht dadurch Einschränkungen und Nachteile hätte. Wie man Rechtfertigungen dafür findet, sein Tun nicht mal überdenken zu müssen.

    Würde hier bsp. über einen Artikel diskutiert werden, in dem es darum geht, dass ein Landwirt im Schweinestall nachts das Wasser abstellt und seine Sauen damit dursten müssen, wäre der Tenor recht schnell "Tierquälerische Haltung - warum unternimmt das Vetamt nichts".
    Sobald man aber selbst betroffen ist, findet man alle möglichen Begründungen warum das eigene Handeln ja so völlig korrekt und richtig ist und absolut mit Tierschutz und Gesetz vereinbar. Schliesslich ist man ja ein tierliebender Hundehalter.

    Dann die durchaus als lächerlich zu bezeichnenden Vergleiche mit Kleinkind und Hund. Ein Welpe/Junghund ist recht schnell in der Lage, selbst zu einem Napf zu tapsen und Wasser zu trinken. Ein Baby und selbst ein Kleinkind ist im Verhältnis erst recht spät in der Lage, dies wirklich selbst zu tun. Insofern sind derartige Vergleiche einfach an den Haaren herbeigezogen und zeigen letztendlich nur eines - man sucht verzweifelt Gründe und Begründungen, sein Tun zu rechtfertigen, wo es eigentlich keine Rechtfertigung gibt.

    Selbst wenn der Hund sich selbst in eine enge Box zwängt und dort schläft .... dann ist das SEINE Entscheidung. Er könnte ja rausgehen wenn er möchte. Und das ist der springende Punkt "er KÖNNTE".
    Gleiches gilt für zur Verfügung stehendes Wasser - auch wenn Hund idR nachts nicht trinkt. Er KÖNNTE wenn er denn möchte.
    DARUM geht es - der Hund könnte, er hätte die Wahl. Nimmt er die Möglichkeit nicht an, ist das auch eine Entscheidung. Aber es ist die Entscheidung des Hundes entsprechend seiner Bedürfnisse.

    Nur weil man seinen Welpen für 1-4 Wochen nachts in eine Box sperrt, verstößt das nicht gegen das Tierschutzgesetz.


    Tatsächlich schon - wenn die Box zu klein ist auf jeden Fall.

    Aber ist mal wieder typisch .... Tierschutz beginnt immer erst bei den anderen, nie bei einem selbst.