Ja, dem ist etwas hinzuzufügen.
Weniger zu dem Post von Lockenwolf. Sondern vielmehr zu diesem gesamten Thread im weiteren Verlauf.
Ich finde es erschreckend, wie hier einige reagieren, wenn man feststellt, dass auch Hunde gesetzlich geregelte Rechte haben, die nun aber die BEQUEMLICHKEIT ihrer Halter einschränken. Wie bsp. einen gewissen Platzbedarf oder jederzeit uneingeschränkt Zugang zu Wasser.
Und wie solche gesetzlich festgeschriebenen Rechte einfach mal beiseite geschoben werden, nur weil man selbst vielleicht dadurch Einschränkungen und Nachteile hätte. Wie man Rechtfertigungen dafür findet, sein Tun nicht mal überdenken zu müssen.
Würde hier bsp. über einen Artikel diskutiert werden, in dem es darum geht, dass ein Landwirt im Schweinestall nachts das Wasser abstellt und seine Sauen damit dursten müssen, wäre der Tenor recht schnell "Tierquälerische Haltung - warum unternimmt das Vetamt nichts".
Sobald man aber selbst betroffen ist, findet man alle möglichen Begründungen warum das eigene Handeln ja so völlig korrekt und richtig ist und absolut mit Tierschutz und Gesetz vereinbar. Schliesslich ist man ja ein tierliebender Hundehalter.
Dann die durchaus als lächerlich zu bezeichnenden Vergleiche mit Kleinkind und Hund. Ein Welpe/Junghund ist recht schnell in der Lage, selbst zu einem Napf zu tapsen und Wasser zu trinken. Ein Baby und selbst ein Kleinkind ist im Verhältnis erst recht spät in der Lage, dies wirklich selbst zu tun. Insofern sind derartige Vergleiche einfach an den Haaren herbeigezogen und zeigen letztendlich nur eines - man sucht verzweifelt Gründe und Begründungen, sein Tun zu rechtfertigen, wo es eigentlich keine Rechtfertigung gibt.
Selbst wenn der Hund sich selbst in eine enge Box zwängt und dort schläft .... dann ist das SEINE Entscheidung. Er könnte ja rausgehen wenn er möchte. Und das ist der springende Punkt "er KÖNNTE".
Gleiches gilt für zur Verfügung stehendes Wasser - auch wenn Hund idR nachts nicht trinkt. Er KÖNNTE wenn er denn möchte.
DARUM geht es - der Hund könnte, er hätte die Wahl. Nimmt er die Möglichkeit nicht an, ist das auch eine Entscheidung. Aber es ist die Entscheidung des Hundes entsprechend seiner Bedürfnisse.