Beiträge von yane

    Allerdings würden meine Hunde auch nicht auf Ausstellungen gehen.


    Was bitte soll Ohrhaare zupfen damit zu tun haben, auf Ausstellungen zu gehen?

    Wenn man keinen Hund hat, der extremen Haarwuchs in den Ohren hat, braucht man ja auch nicht zu zupfen. Meine Zwergpudeline - da ist zupfen vielleicht alle 1-2 Jahre mal wirklich nötig.
    Aber meine Kleinpudelhündin - da wuchert Fell in den Ohren in Mengen. Damit wird die Belüftung der Gehörgänge vermindert bis völlig unmöglich - und damit kommt es dann zu Entzündungen, Ansiedelung von Bakterien etc.

    Wenn ich das bei meiner Hündin nicht regelmässig mache, kann ich zum Tierarzt, schlimmstenfalls in Narkose legen, Ohren zupfen und ausspülen lassen.

    Nicht falsch verstehen, ich denke mal, dass der Kurs bei Claudia Zenner auch sehr gut ist. Ich kenne ein paar Hunde, die hauptsächlich durch Junghundseminare bei ihr aufgebaut wurden. Und die Hunde sind toll. Deshalb machen wir jetzt auch ein Seminar mit ihr bei uns im Verein.

    Aber da waren die Seminare vor Ort.

    Oder stehe ich gerade auf auf dem Schlauch und Du meintest keinen Online Kurs?

    Unter diesen Umständen .... lass es bitte dem Hund zuliebe bleiben.


    Mein Mann ist sehr skeptisch dem Thema gegenüber, man könnte fast sagen total dagegen. Wir hatten noch nie einen Hund und ich bin der Meinung so ein Tier würde die Familie bereichern. Wir wollen den Hund in erster Linie aus dem Grund, dass wir mehr an die frische Luft bzw. ins Freie kommen, weil wir durch den Hund quasi gezwungen werden. Ein weiterer Grund ist natürlich aus Sicherheit.


    Dein Mann ist skeptisch - Du denkst, der Hund würde die Familie bereichern?

    Wer ist dann "Wir"? Dein 10jähriger Sohn?


    Bekomme ich Pflege und Versorgung des Welpen ohne die Hilfe meines Mannes (bzw. nur mit Hilfe von meinem 10-jährigen Sohn) trotz meiner Berufstätigkeit hin?


    Dir ist bewusst, dass dein 10jähriger Sohn den Hund die nächsten 8 Jahre nicht an die Leine nehmen darf? Zumindest nicht wenn Du nicht dabei bist. Und wenn dein Sohn den Hund an der Leine haben sollte und es passiert was, selbst wenn Du dabei bist, kann das auch ganz bös ins Auge gehen.
    Von Rasselisten, erhöhter Steuer, zusätzlichen Auflagen etc. mal gar nicht zu reden.


    Mein Mann denkt jedoch nur, dass es nur Streit geben wird bzw. Streit damit provoziert wird.Wir wissen beide das es eine Umstellung sein wird, aber das ist ja nur für eine gewissen Zeitraum so, bis der Hund etwas größer ist.


    Da irrst Du dich. Ein Hund ist nicht nur eine Umstellung für einen gewissen Zeitraum, bis der Hund etwas grösser ist. Das ist eine Umstellung für die gesamte Lebenszeit des Hundes. Denn in Zukunft wird IMMER der Hund in der Planung einer jeden Aktivität sein. Es wird Tage geben, da werdet ihr wegen des Hundes Termine absagen müssen. Es wird Tage geben, da werdet ihr wegen des Hundes auf Kino, Party, Familienfeier, Restaurantbesuch, ...... verzichten müssen. Es wird Tage geben, da werdet ihr wegen des Hundes nicht zur Arbeit können.


    Mein Mann hat die Befürchtung, dass das Tier in dieser Zeit sich an den Möbeln und Einrichtungsgegenständen vergehen könnte. Wir haben eine recht neue und hochwertige Einrichtung und Garderobe (Schuhe), an der uns beiden doch sehr viel liegt.


    Nicht "das Tier", sondern "der Hund" - und JA, dein Mann hat vollkommen recht. Diverse Tapeten, Tischbeine, Teppichecken, zwei Brillen, ..... waren bisher unsere Bilanz. Damit sind wir noch gut weggekommen. Eine Bekannte hat ihr nagelneues Ledersofa eingebüsst, da Hundi meinte, sich dort eine Schlafkuhle buddeln zu müssen. Eine andere Bekannte hatte eine Überschwemmung im Schlafzimmer, da Hundi das Wasserbett an der falschen Stelle angenagt hat.
    Und u.U. sind das nicht nur ein paar Wochen, sondern dauert eher ein paar Monate bis hin zum ganzen ersten Jahr.


    Mein Mann zeigt leider kein großes Verständnis für meinen Wunsch, so ein Tier aufnehemen zu wollen. Er vermutet dass es am Ende auch an ihm liegen wird, sich um den Hund zu kümmern, obwohl ich ihm versichert habe, dass ich alle anfälligen Tätigkeiten erledigen würde. Er hat auch Bedenken, dass der Hund die gemeinsame Zeit mit mir und der Freizeitgestaltung zu negativ beeinflussen könnte bzw. dass ohne große Planung vieles nicht mehr geht. Er findet einen Hund im Haus mit eigenen Worten "irgendwie eklig". Er hat bei seinen Recherchen gelesen, dass junge Hunde sich sehr gerne an Möbeln und Schuhen vergehen, und das geht seiner Meinung nach einfach garnicht. Gassi-gehen ist auch nicht sein Ding und das würde er auch nur sehr ungern tun. Das einzige positive an einem Hund sieht mein Mann im Sicherheitsaspekt vor Einbrechern etc.


    Nicht "so ein Tier", sondern "einen Hund" ...

    Jede halbwegs gescheite Alarmanlage schützt besser vor Einbrechern als Hunde. Der einzige Aspekt, der dazu führen könnte, dass Hunde vor Einbrechern "schützen" ist die Tatsache, dass Hunde bellen können. Aber das kann u.U. auch in die Hose gehen, wenn die Nachbarn nicht auf das Gebelle reagieren. Vielleicht weil Hund, wenn er allein ist, sowieo gern und ausdauernd bellt ....

    Ansonsten scheint dein Mann eine gewisse Abneigung gegen Hunde zu haben. Und ganz ehrlich - JA, das wird Streit provozieren.

    Selbst wenn dein Mann resigniert und sich breitschlagen lässt, einen Hund im Haus zu akzeptieren. Jede Pfütze, jedes Häufchen, jedes angeknabberte Tischbein, jede abgefetzte Tapete, .... wird zu einem "ich habe es Dir ja gesagt ..."-Streit werden.

    Und nein - Du kannst nicht immer alle anfallenden Tätigkeiten erledigen. Du wirst zumindest zwischendurch aus dem Haus sein - arbeiten! Ggf. auch mal einkaufen. Evtl. willst Du mal mit deinen Freundinnen was unternehmen ........

    Wer soll sich dann um deinen Hund kümmern? Mit ihm Gassi gehen? Dein 10jähriger Sohn? Vergiss es - in den meisten Bundesländern dürfte dein Sohn vermutlich erst ab 18 und nach Bestehen eines Sachkundenachweises den Hund allein ausführen.
    Das mit dem Sachkundenachweis gilt übrigens auch für Dich. Rsp. für deinen Mann - denn über kurz oder lang WIRD es dazu kommen, dass er was tun MUSS. Mal angenommen, Du fällst die Treppe runter, brichst Dir den Fuß und läufst die nächsten Wochen mit Gips und Krücken. Einen solchen Hund wirst Du dann nicht mehr führen dürfen. Dein Sohn auch nicht. Wer soll also raus mit dem Hund?

    Dein Mann!!!

    Projekt Hund geht NUR, wenn ALLE Familienmitglieder zumindest freiwillig zustimmen. Ohne solange bequatscht zu werden, bis sie zustimmen nur um ihre Ruhe zu haben.

    OK - Du schneidest quasi entlang der blauen Linie, feilst dann sozusagen die rote Linie. Und wenn die Krallen zu lang sind und Du Leben zurückdrängen willst, feilst Du noch die blaue Linie.

    Eigentlich logisch. Könnte man ja selbst drauf kommen :headbash:


    Ich Dussel habe immer nach Abbildung 1 geschnitten, weil das nahezu überall als "richtig" angegeben wurde - aber die Krallen wurden länger und länger. Na dann - auf ein Neues ;)

    Vielen Dank für die Erklärung

    @KrissiMia

    von Oster gibt es auch einen grösseren Krallenschleifer? Kannst Du mir sagen, wo man den herbekommt? Selbst habe ich den blauen und einen anderen finde ich nicht. Nicht mal auf der Website von Oster.

    @SanSu
    Wenn ich das so mache, wie im Bild beschrieben, werden die Krallen immer länger. Deshalb habe ich ja jetzt das Problem - wie bekomme ich sie vernünftig wieder kürzer.