Beiträge von yane
-
-
Zitat
Einem 60 kg Hund, ich habe drei davon, faße ich mit der ganzen Hand ins Halsband und kann so kritische Situationen meistern.
kann ich nur zustimmen. Hand direkt am Halsband oder beim Geschirr recht weit vorne. Wir hatten ja früher selbst Berner Sennenhunde. 2 Hunde, zusammen 90 kg, hält man an der Leine nicht, wenn die wirklich vorwärtsgehen. Selbst ein 1,90 grosses Muskelpaket schafft das nicht, diese Hunde zu halten.
ZitatJe länger die Leine um so mehr Schwung kann der Hund holen und dann hält den auch kein Mann mehr auf, geschweige denn eine Frau.
Genau.
Und so Spielchen wie "Leine ums Handgelenk wickeln" ist bei grossen Hunden wirklich gefährlich. Sollte man tunlichst vermeiden.
-
stört es ihn? hat er Schmerzen?
Wenn nein, warum sollte man die Rute kupieren? Ist ein Schönheitsfehler - na und?Ein Grund, die Rute zu kupieren, wäre, wenn er Probleme damit hätte - bsp. offene Wunde die nicht zuheilt, starke offene Entzündung im Bereich der Schwanzwirbelkörper mit der Gefahr, dass diese Entzündung "aufsteigt", sprich sich zum Kreuzbein, zur Lendenwirbelsäule oder noch weiter ausbreitet.
Aber so sehe ich da keinen Grund.
-
Hi Jenny,
was erwartest Du von einem 15 Wochen alten Junghund?????
Der ist gerade am lernen.
Zitatdie ersten 3 mal bin ich drauf reingefallen und beim 4ten mal hab ich mir dann gedacht ob sie mich verarschen wil...
das ist kein "verarschen", das ist lernen.
Hunde lernen nicht in der Form, das Elternhund sich vor Welpihund hinstellt und sagt "wenn das so ist, dann musst Du das so machen, und wenn das anders ist, dann machst Du das anders und wenn die nette Frau beim Metzger hinter der Theke Dir eine Wurstscheibe gibt, dann musst Du Danke sagen".
Hunde lernen durch Versuch und Irrtum. Jedes Verhalten zieht eine Konsequenz nach sich. Anhand der Konsequenz lernen Hunde. Nur müssen sie, um herauszufinden, was nun "richtig" ist und was nicht, ausprobieren. Dieses Ausprobieren ist auch kein "Infragestellen der Rangordnung" oder was auch immer, sondern einfach ein Austesten der Regeln nach dem Motto "wenn ich beim ersten Hier komme, gibt es Leckerlie, reicht es eigentlich auch, wenn ich beim zweiten Hier erst komme oder vielleicht erst beim dritten oder vierten?".BTW, ich würde NIE zulassen, dass jemand anders mit meinem Jungspund in die Welpenstunde geht. Schwiegervater hin oder her. Ausserdem stellt sich mir die Frage, warum dein Jungspund bei deinem Schwiegervater ohne deine Anwesenheit hören sollte.
Viele Grüße
Cindy -
Zitat
Ernsthaft,sogut wie alle amerikanischen Polizei-Militaerhunde kriegen ihre Befehle auf Deutsch,weil man schon lange hreausgefunden hat,das die hunde auf die harte deutsche Aussprache besser reagieren.
wohl eher, weil
a) die Amis viele Hunde bereits voll ausgebildet aus D und der Schweiz kaufen und es ihnen dann zu mühsam ist, die Kommandos umzulernen
b) weil auch der Schutzhundesport inkl. PO aus D "importiert" wurde
c) der deutsche DVG eine "Landesgruppe" Amerika hat
, und die Amis im Bereich Schutzhundesport wie unter b) erwähnt nach deutscher PO laufen und es "schick" und "in" finden, auch die deutschen Kommandos zu nehmenmit der harten deutschen Aussprache hat das eher wenig zu tun. Vielleicht spukt das in den Köpfen Ewiggestriger noch rum, aber Tatsache ist, dass die Aussprache und die Reaktion auf die Aussprache genauso Trainingssache ist wie alles andere. Denn Hunde reagieren nicht auf das Wort, sondern auf den Tonfall. Und wenn sie nur gelernt haben, auf gebrüllte, hart ausgesprochene Kommandos zu reagieren, dann wird ein leise und normal ausgesprochenes Signalwort eben überhaupt nicht wahrgenommen.
ZitatAußerdem sind die Prüfungen zur Begleithundeprüfung zum Glück "noch" in deutsch!
*gggg* bisher hat es noch keinen Richter gestört, dass ich "Sit" sage anstatt "Sitz" und "Close" anstatt "Fuss". Denn dazu müsste er erst mal nahe genug bei mir sein, um meine Signalwörter zu hören.
Und das "Sit" sage ich seit Ende der 90er, hat auch nichts mit "in" und "schick" zu tun. Nachdem ich mir mühevoll angewöhnt hatte, nicht mehr "siTZ" und "plaTZ" zu sagen, sondern "SIIItz" und "plaTZZZZZZ" um meinem Hund die Unterscheidung zu erleichtern, ist mir dann in mit genau dem Hund, bei dem ich mir das so angewöhnt hatte, in der BH das Sitz vor lauter Aufregung wieder wie "siTZZZZZ" rausgerutscht. Tja, schätze mal, wir kennen das Ende vom Lied :D. Und ich muss sagen, für mich war es leichter, ganz auf "sit" umzusteigen, als da irgendwie das z weicher auszusprechen.Was das "close" betrifft, das hat sich so ergeben. HAtte eine Hündin, bei der ich das "Fuss" völlig versemmelt hatte. Und habe diese dann neu aufgebaut für's Obedience. Und da es einfacher ist, das Ganze mit einem neuen Signal zu belegen, habe ich dafür "close" genommen (das war nämlich auch unser Problem, sie hielt immer Abstand, und während wir "näher kommen" geübt haben, wurde "close" automatisch dann das Signal). Werde ich auch in Zukunft bei allen Hunden beibehalten, da ich sonst irgendwann dastehe und nicht mehr weiss, bei welchem Hund ich jetzt welches Signal verwenden soll
. -
ich würde mir als erstes einen Trainer suchen, der Ahnung vom Aufbau schneller Hunde hat. Das wäre für mich das A und O.
Bei den Sprüngen würde ich heute grundsätzlich nur noch mit einem erwachsenen Hund anfangen, und nicht zu lange auf niedriger, flacher Höhe springen. Das was Du beschreibst - schnell, flach, "Stangenschubser" - ist eine direkte Konsequenz von "zu lange mit niedrigen Hürden trainiert".
Kontaktzonen würde ich grundsätzlich "rot-grün" von hinten aufbauen. Dann braucht man den Hund auch nicht künstlich ausbremsen, wenn Hund genau weiss, was er/sie am Ende des Geräts zu tun hat.
BTW - Kommandos zum Springen würde ich generell nicht einführen. Wenn Du Pech hast, gewöhnt sich Hund dran und fängt nie an, selbständig zu taxieren und zu springen. Ende vom Lied ist, dass Du entweder IMMER und zu 100% zum richtigen ZEitpunkt das Sprungkommando geben musst, oder aber dein Hund springt völlig falsch ab.
Was die Schnelligkeit betrifft - da kann ich Dir nur einen Rat geben - LERN FÜHREN.
Einen schnellen Hund im Agi langsam machen, damit der HF nachkommt? No Go. Lern deinen Hund zu führen. Das dauert eben seine Zeit. So einfach ist das. 3 Monate sind da ja gerade mal lang genug, um überhaupt erst mal ne Ahnung zu bekommen, was man alles noch nicht kann. Nämlich so gut wie alles
. -
Zitat
Aber dies ist ja schließlich kein Agi im eigentlichen Sinn...
was ist es dann?
Agility ist nicht nur, mit dem Hund durch einen Parcours zu hoppeln und zu stolpern.
Der gezielte, gut durchdachte Geräteaufbau ist durchaus ein Bestandteil des Agitrainings im eigentlichen Sinn. Und zwar NICHT der am wenigsten wichtige Teil.
laura
theoretisch kann man mit einem Welpen anfangen. Allerdings sollte das Leuten vorbehalten bleiben, die wissen, was sie tun und v.a., die wissen, was sie tun dürfen. Und für die Agi im eigentlichen Sinne nicht nur das drüberhoppeln über einen Parcours darstellt, sondern die auch wissen, dass Gerätetraining im Agi mindestens genauso wichtig ist.
BTW, auch Führtraining ist ein Bestandteil des Agi-Trainings. Und um Führen zu trainieren, braucht man nicht ein einziges Agi-Gerät. Dazu genügen ein paar Bäume und/oder Spielzeugpylonen völlig.Du wirst im übrigen mit deinem Kleinen noch genügend anderes zuerst zu trainieren haben - Bindung, Grundgehorsam, Umweltkompetenz, usw. Also lass Dir und v.a. deinem Kleinen Zeit.
-
Zitat
Aber diese Bemerkungen mit vorwurfsvollem Unterton nerven auf Dauer und ich habe wenig Lust, allen möglichen wildfremden Menschen zu erklären, dass Sammy aus dem Tierheim ist und wir ihn eben so nehmen mussten wie er war
oh ja, diese scheinheiligen "Wie kann man einen Hund nur kupieren"-Möchtegern-Tier"schützer" gehen mir auch gewaltig auf den Senkel.
Meine älteste GP-Hündin ist unkupiert, und das, obwohl sie 1997 geboren wurde. Einfach, weil ich einen "ganzen" Hund wollte und keinen, bei dem einfach so mal eben was abgeschnippelt wurde.
Meine zweite GP-Hündin ist auch unkupiert. ABER! Sie hat eine Ringelrute. Und mit etwas Geschick kann man die Rute durchaus so scheren und aufbürsten, dass sie aussieht, wie die kupierten Pudelruten früher ausgesehen haben. Eben deutlich kürzer und mit Bommel am Ende.
Ich habe mir deshalb mehr als einmal dämliche Bemerkungen a la "Wissen Sie denn nicht, dass in D kupieren verboten ist? Das Halten von kupierten Hunden ist strafbar. Und überhaupt, der arme Hund" anhören dürfen. Das einzig Gute an der Sache war, dass ich dem idR ganz schnell ein Ende setzen konnte. So einmal über Nele's komplette Rute streichen und diese Personen bekamen
, wurden :blush2: und blieben danach dann idR auffällig :stumm: , manche fingen auch an zu stammeln und zu stottern :joint: .
Genervt hat's trotzdem.In letzter Zeit hält sich das zum Glück in Grenzen. Entweder haben die Leute kapiert, dass man nicht jeden einfach blöd von der Seite anquatscht oder aber "dank" meiner nicht so vorhandenen Scherkünste sieht inzwischen auch ein Blinder mit Krückstock, dass NEle eine Ringelrute hat.
Und nein, dank der Tatsache, dass ich selbst miterleben "durfte", wie nervig selbsternannte "Tierschützer" von eigenen Gnaden mit ihren Kommentaren sein können, verzichte ich darauf, jemanden mit einem wahrscheinlich kupierten Hund darauf anzusprechen. Es sei denn, es ergibt sich während eines Gesprächsverlaufs.
-
Hi,
41 Euro sind nun wirklich nicht die Welt.
Da sind dann ja schon eine Allgemeinuntersuchung und 3 verschiedene Medikamente plus Medikamentengabe (Spritze) mit drin.Lass Dir mal von einem ganz normalen Arztbesuch die Rechnung geben, die dieser an die Krankenkasse stellt. Dann weisst Du, dass 41 Euro dagegen ein Klacks sind.
Und je nachdem was Hund hat können da ganz schnell vierstellige Beträge rauskommen. Eine meiner Hündinnen hat bsp. allein an einem Tag an die 1500 DM (damals noch) TA-Kosten "gebracht". Reine Diagnostik. Da waren keine Medikamente (hätte es eh keine gegeben) oder bsp. Klinikaufenthalt dabei. Alles in allem hat diese Hündin innerhalb von etwa 6 Monaten gut 2500 DM für Diagnostikplus ein paar Hundert Euro für Medikamente gekostet.
Die Kosten für Sprit (an die 3000 km) oder unbezahlten Urlaub sind da noch nicht mitgerechnet. -
Zitat
Was soll der Hund denn todkrankes haben? Für mich ist Zwingerhusten ganz sicher keine tödliche Krankheit.
na, für Dich vielleicht nicht. Aber ich habe schon mehr als einen Hund gekannt, der an den Folgen einer infektiösen Tracheobronchitis gestorben ist. Und das TROTZ Behandlung durch einen Tierarzt. Die meisten TAs nehmen Zwingerhusten alles andere als auf die leichte Schulter.
ECHTEN Zwingerhusten. Häufig wird ja bei jedem kleinsten Hüstelchen schon "Zwingerhusten" gerufen.