Beiträge von yane

    Hi,

    nein, ein Hund darf an einem Tag bei der BH nicht von 2 HF geführt werden. Ihr könntet zwar an einem Wochenende 2x die Prüfung ablegen, samstags mit einem HF, sonntags mit nem anderen HF. Aber nicht an einem Tag.

    Wäre dem Hund gegenüber auch ganz schön unfair.

    Hi,

    das ist die 1-Mio-Dollar-Frage :mg:

    Die komplette BH musst Du nicht ablegen. Das sollte zwar eingeführt werden, wurde aber erst mal wieder gecancelt.

    Nach derzeitigem Stand der Dinge soll es wohl so sein, dass jeder Starter zumindest den Sachkundenachweis abgelegt haben soll/muss. Und zwar schon seit Jahren. Nur kontrolliert das mW bisher niemand. Und wird auch niemand kontrollieren.

    Aber wenn Du wirklich auf der absolut sicheren Seite sein willst, dann leg die BH-Prüfung selbst mit deinem Hund ab, wenn Du letztendlich sowieso diejenige bist, die mit ihr läuft.

    Ich meine, ist doch völlig egal, wer mit dem Hund die Prüfung ablegt. Nur weil dein Hund diese Prüfung mit deiner Mutter ablegt, hört sie deswegen nicht besser auf deine Mutter. BH-Prüfung und Gehorsam sind zwei Paar Stiefel.

    Viele Grüße
    Cindy

    *gggg*

    na, auf einmal ist das nicht mehr zu gefährlich? :D
    Zu "unserer" THS-Zeit gab es keinen VK1 und VK2. Damals musste Mensch noch mit über die Hürden springen. Irgendwann Mitte der 90er wurde das abgeschafft, da die Verletzungsgefahr für Mensch zu gross sei (war zumindest eine Begründung, ob's wirklich stimmt weiss ich nicht) :irre: und jetzt führen sie es beim VK2 wieder ein :lachtot: versteh einer die Welt.

    Na ja, ich war damals froh darüber - Hürdenlaufen war nie so mein Ding gewesen. Auch wenn die Hürden im THS nicht so hoch waren. Haben mich trotzdem immer aus dem Tritt gebracht :lachtot:

    Zitat

    Wortneuschöpfung? Eher der Versuch, alte Ideen unter neuem Namen für teuer Geld zu verkaufen.

    Du sagst es :roll: .

    Entsprechende "Übungen" usw. finden sich in vielen Vereinen unter Bezeichnungen wie "Fungruppe", "Hobbygruppe" usw. IdR für Mitglieder frei und ggf. für Vereinsfremde gegen einen eher symbolischen Betrag von ein paar Euro pro Training.

    Hi,

    Zitat

    Mich interessiert THS schon ein wenig mehr als Agility, da ich denke, Agility würde Ayu zu sehr aufpushen (ich hoffe mal, THS macht das nicht..)

    warum sollte THS den Hund nicht so aufpuschen :???:
    Wenn ich da allein an Wand und Steg denke - Hund muss im Agi da sehr viel kontrollierter arbeiten. Im THS brezeln die Hunde da einfach irgendwie drüber. Ich kann mich noch an Hunde erinnern, die bsp. bei der Treppe (anstelle Wand) maximal einmal oben aufgesetzt sind oder teilweise das Teil komplett übersprungen haben. Vom Steg mal ganz zu schweigen - Abdrücken und irgendwo auf dem Steg landen. Nix kontrolliertes rauf und runter laufen.
    Und die Hunde waren früher (und die wenigen Male, die ich in den letzten Jahren zugesehen habe, hat sich da nicht viel geändert) zumindest beim Hindernislauf auch ganz ordentlich gepuscht.


    Zitat

    Aber was ist, wenn der Hund wirklich viel viel schneller als das Frauchen ist?

    musst Du schneller rennen :lachtot:

    Nun ja, im Hindernislauf darf der Hund vorprellen, also zählt die Zeit des langsameren Team-Mitglieds. Und wenn Du wirklich erst bei der Hälfte bist, wenn dein Hund im Ziel ist, dann solltest Du eine Möglichkeit haben, deinen Hund dort zu stoppen und zu "halten".

    Steffen

    Zitat

    THS ist Sport MIT dem Hund - Agility ist Sport für den Hund.

    das ist unsinn. Beim Agi musst Du genauso mitrennen wie beim THS. Nur mal in die Mitte stellen und Hund schicken das funktioniert nicht.

    Vielleicht muss Mensch nicht generell so schnell sein wie beim THS, obwohl ein laufstarker, schneller HF mit einem schnellen Hund idR deutlich schnellere Zeiten läuft. Meine Kleine wird z.B. nie in Richtung Spitze mitlaufen. Nicht weil sie es nicht schaffen kann, sondern weil ich nicht schnell genug bin.

    Dazu kommt, dass man beim Agi, im Gegensatz zum THS auch mitdenken muss. Und denken und rennen zusammen, DAS erfordert Kondition. Jemand, der so wenig Kondition hat, dass er gerade mal eben hinter seinem Hund hergehechelt kommt, der kann nicht gleichzeitig sich auch noch auf seinen eigenen Lauf und seine Führweise konzentrieren.

    THS ist, zumindest was die Laufdisziplinen anbelangt, alles andere als Teamsport. Sowohl im Geländelauf als auch im Hindernislauf braucht es nur einen hochmotivierten Hund, der auch mit anderen als seinen eigenen Menschen mitläuft und schon ist der HF beliebig austauschbar. Haben wir früher auch gemacht. Ich bin öfter mit Hunden von Vereinskollegen gestartet, mit denen ich maximal 1-2x im Training gelaufen bin, nachdem meine damals jüngste Hündin gestorben war, die anderen beiden schon zu alt waren und später dann meine jetzt älteste Hündin noch zu jung war zum starten. Mit der einen Hündin, mit der ich damals ein paar Mal im Hindernislauf und im Geländelauf gestartet bin, wäre vielleicht sogar ein Vierkampf drin gewesen, wenn ich ein paar Mal mit ihr UO trainiert hätte.

    Im Agi ist das nicht so ohne weiteres möglich, den HF einfach mal auszutauschen. Da muss Mensch schon sehr genau wissen, wie er den jeweiligen Hund führen kann. Und die Umstellung von einem Hund zu einem anderen ist teilweise gravierend.

    Ich habe bsp. 3 Hunde, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Bei der einen kann und muss ich fast alles voll mitlaufen. Dafür kann ich sie sehr dicht bei mir führen. Bei der nächsten muss ich immer drauf achten, dass ich Abstand zu ihr halte und ihr "Freiraum" zum Arbeiten gebe. Was in einem engen, wendigen Parcours teilweise sehr schwierig ist. Und die dritte ist eine Mischung aus beidem. Einerseits kann sie auf Abstand geführt werden, andererseits aber auch wieder sehr eng.

    Das Wissen, wie man den jeweiligen Hund führen kann rsp. führen muss, erfordert sehr viel mehr Training. Das Führen eines Hundes in einem Agi-Parcours erfordert sehr viel mehr "Team sein" als im THS.

    Zitat

    Es gibt nur eine eindeutige Angabe über die Kastration bei Hunden, nämlich bei jagdlich geführten Hunden, wenn dies für die Nutzung unerlässlich ist.

    bezieht sich NICHT auf Kastration, sondern generell auf Eingriffe. In dem Fall geht es ums Kupieren.


    Zitat

    Bemerkenswert ist auch die Tatsache, das eine Kastration laut Paragraph mind. 2 Wochen vorher der zuständigen Behörde anzuzeigen ist...

    gilt für Satz 2 Nr. 4 und damit ausdrücklich NICHT für Satz 2 Nr. 5

    siehe auch

    Zitat

    Für die Eingriffe nach Satz 2 Nr. 4 gelten die §§ 8b, 9 Abs. 1 Satz 1, 3 und 4, Abs. 2 mit Ausnahme des Satzes 3 Nr. 6, Abs. 3 Satz 1 sowie § 9a entsprechend. Die Eingriffe sind spätestens zwei Wochen vor Beginn der zuständigen Behörde anzuzeigen.

    sara
    es ist so einfach. Auch wenn Du es gern anders hättest. Dem ist nicht so. Glaubst Du wirklich, wenn das Ganze nicht so einfach wäre, dass dann nicht schon längst irgendwelche mehr oder weniger militanten "Tierschützer" auf die glorreiche Idee gekommen wären, alle möglichen Klagen durchzudrücken?

    Mal davon abgesehen, frag doch einfach mal, ob Du bei einer der Vet-Hochschulen/Fakultäten in die jeweilige Rechtsvorlesung (die gibt es nämlich und mit ein ganz wichtiger Inhalt dabei ist das dt. Tierschutzgesetz) mit reinsitzen darfst. Kannst Dich dann mal mit demjenigen auseinandersetzen, der diese jeweilige Vorlesung hält. IdR sind das Leute, die wissen, was sie sagen. Ohne nach subjektivem Glauben, Meinung, Vorliebe zu gehen.

    Zitat

    Aber nur bei Bestehen anderer wichtiger Gründe, die höchst ausnahmsweise eine Kastration rechtfertigen - das wird leider meist übersehen. ;)

    nö ....

    Eingriffe zur Unfruchtbarmachung eines Tieres (und da fällt Kastration darunter) sind von der Regelung von wegen medizinischer Indikation ausgenommen, sofern keine tierärztlichen Bedenken dagegenstehen und/oder ein solcher Eingriff für die weitere Haltung und Nutzung des Tieres sinnvoll ist.