Beiträge von yane

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    Vom VDH wurden die Fun-Turniere verboten! :motz: Die Leutchen mit ihren Hunden können also keine Erfahrungen in anderen Vereinen sammeln.

    das ist ja nun wohl absoluter Unsinn. Sorry, aber was hat das Verbot der Fun-Turniere mit dem Start im A1 zu tun?

    Es besteht auch auf normalen Turnieren fast immer die Möglichkeit, im A0 zu starten. Da muss man nicht ins A1.
    Und ausserdem kann man sich auch mit anderen Vereinen zu Gemeinschaftstraining unter Turnierbedingungen verabreden. Aber ja, da gibt es dann keine Urkunden und Pokale zu gewinnen, also macht man das nicht.

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    So, nun hat aber nicht jeder die Möglichkeiten, andere Vereine zu besuchen.

    Die Möglichkeit hat jeder, der auch auf Turniere gehen möchte. Muss man halt mal etwas fahren. Auf Turniere fahren kann man ja auch.

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    Nicht jeder hat einen Border oder Aussie, der sagt..."ich mach alles mit, sag es nur schnell genug"!

    Was das mit Border oder Aussie zu tun hat, entzieht sich meinem Verständnis. Ich habe bsp. noch nie nen Border oder Aussie gehabt. Und meine erste Hündin war sehr unsicher. Na und? Ich bin mit ihr auch teilweise mehr als 60 km ein Weg gefahren, um mal auf einem fremden Platz mit fremden Geräten trainieren zu können. OHNE Fun-Turnier oder offizielles Turnier. Wo ein Wille, da ein Weg.

    Und ich habe in meiner Agi-Zeit schon genug unsichere Borders und Aussies gesehen, die auch nicht sagen "ichmach alles mit, ...".

    Peter

    Antrag einreichen, sieht man dann, ob er durchgeht.

    Wenn ich mir aber ansehe, dass in den weitaus meisten Fällen die A0-Parcours A1 Parcours ohne Slalom sind, weiss ich nicht, ob die A0-Parcours wirklich einfacher sind. Mir ging es bsp. bei A0-Parcours häufiger so, dass der Tunnel, der idR anstelle des Slalom reinkam, den Parcoursverlauf erschwerte.

    Aber letztendlich ist es doch völlig egal, ob sich diese Teams im A0 oder im A1 tummeln. Solange sie noch nicht soweit sind, gehören sie nicht auf ein Turnier. Punkt.

    Die Frage ist, ab wann ist ein Team soweit. Ich kenne Teams, die laufen im Training A3-Parcours. Und kommen auf Turnieren doch nicht wirklich weiter. Sei es aus Stress, Nervosität, weiss der Geier .... .
    Ob man also wirklich anhand eines Laufs beurteilen kann, ob ein Team turnierreif ist (rein vom Können her, mental sieht es anders aus, aber das kann jedes Team nur durch ausprobieren herausfinden) oder nicht weiss ich nicht.

    Hi Iris,

    nein, die wenigsten machen sich Gedanken darüber, dass ein kupierter Hund auch aus dem Tierheim stammen könnte.

    Wenn ich bisher Kommentare a la "kupiert" bei meiner Hündin (die nicht mal kupiert ist, aber eine extreme Ringelrute hat und als Pudel dann entsprechend geschoren eben ähnlich aussieht, wie die kupierten früher) zu hören bekommen habe, ging das durchaus gleich in dem Stil
    "Wissen Sie denn nicht, dass Kupieren verboten ist", "Wie kann man nur, der arme Hund" usw. los.

    Nix erst mal nachfragen, sondern gleich draufhauen.

    Und ganz ehrlich, wenn ich mir die Kommentare der Leute hier im Thread, die sagen, sie haben schon oder würden zumindest Leute mit kupiertem Hund ansprechen, durchlese, dann klang das durchaus nicht so, als hätten sie zuvor mal drüber nachgedacht, dass sie ihre Kommentare da vielleicht an die falsche Adresse "schicken".

    Viele Grüße
    Cindy

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    Etwas, was mir bei meiner Kleinen aufgefallen ist...damals, als sie läufig war, war sie total gestresst von den ganzen Rüden und musste sogar um sich beißen, um mal in Ruhe gelassen zu werden.
    Ob das so im Sinne des Hundes ist? Ich weiß ja nicht... :roll:
    Oder sind eure da nicht so gestresst und meine nur arg empfindlich???

    na ja, meine müssen nicht um sich beissen, das erledige ich dann doch schon - bildlich gesprochen :group3g:
    bisher musste ich noch keinem Halter wirklich 2x sagen, dass er seine Hunde bitte an die Leine nehmen soll, wenn meine Hunde ebenfalls an der Leine sind. Ich halte es da gern mit der Regel "lieber einmal richtig, als sich den Mund fusselig reden". Kann dann allerdings schon mal vorkommen, dass die Halter anderer Hunde in den darauf folgenden Wochen und Monaten schon mal nen grösseren Bogen um uns machen :p . V.a. wenn sie wissen, dass sie ihre Hunde nicht herangerufen und angeleint bekommen :lachtot: .

    Hi,

    wie schon geschrieben wurde, in Lebensmittelläden sind Hunde generell verboten. Ausnahmen sind Blindenhunde und ggf. Behindertenbegleithunde, wenn sie
    a) entsprechend geprüft sind
    und
    b) wenn sie "bei der Arbeit" sind.

    Wenn also bsp. der sehende Ehepartner mit dem ausgebildeten Blindenhund einen Spaziergang macht und mal eben an einem LM-Geschäft vorbeigeht, dann wird dieser Hund als "normaler" Hund gewertet und darf NICHT mit ins Geschäft rein.

    Wenn Besitzer von kleinen Bäckereien, "Tante-Emma"-Läden usw. die Mitnahme des Hundes dulden, ist das eine Kulanz, die sie ggf. sogar mit der Schließung ihres Ladens bezahlen müssen, wenn das rauskommt. Also wäre es als Hundehalter vielleicht mal angebracht, zu überlegen, ob man seinen Hund wirklich in LM-Geschäfte mitnehmen muss.

    Viele Grüße
    Cindy

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    Der Hund hat ein extremes Agressionsverhalten.

    Muss nicht sein. Es kann auch tatsächlich sein, dass das Beutetrieb war.
    Tatsächlich gibt es Hunde, die einen "fehlgeleiteten" Beutetrieb haben, also bsp. Hunde, die aus unterschiedlichen Gründen auch Artgenossen als Beute ansehen. Und aus diesem fehlgesteuerten Beutetrieb heraus Artgenossen attackieren und "reissen".

    Der Unterschied zeigt sich in diversen Körpersignalen, die man aber als Mensch idR in solchen Situationen völlig übersieht.

    Und letztendlich ist es irrelevant, WARUM der Hund getötet hat. Auch ein derart fehlgesteuerter Beutetrieb ist eine Verhaltensstörung und sicher nicht weniger gefährlich als übermässiges Aggressionsverhalten.

    Genauso ist es für den getöteten Hund und dessen Halter völlig irrelevant, ob der attackierende Hund nun eine Verhaltensstörung im Bereich Aggressionsverhalten oder Beuteverhalten hat. Am Ergebnis ändert das nichts.

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    Jeder Eingriff auf den Hormonhaushaltes eines Hundes (oder Lebewesen generell) hat seine Risiken.....sei es durch Hormonzugabe oder Kastration/Sterilisation.

    seit wann ist eine Sterilisation ein Eingriff in den Hormonhaushalt? :???:

    Da dabei nur Eileiter rsp. Samenleiter durchtrennt werden, was den Hormonhaushalt an sich nicht weiter stört, kann von einem Eingriff in denselben nicht gesprochen werden.

    Hi zusammen,

    ChocoLolly

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    1 ich will meine hündin nicht scharf machen ,sie soll nur beschützen
    2sie beschützt mich halt nicht von selbst (habe ich ja gesehen )

    da sie nicht von selbst schützt, würde nur das "scharfmachen" bleiben.

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    naja zu meiner kleinen maus sie is ein doggen mix 70 hoch ,sie is eher ängstlich (kommt aus schlechter haltung ) und is 2 jahre.

    und mit der Vorgeschichte brauchst Du nicht erwarten, dass sie je ernsthaft schützen würde.

    Diesem Hund noch beizubringen, dass es die Möglichkeit des "zupackens" oder "beissens" gibt, ist mehr als nur risikoreich. Das kann ganz bös ins Auge gehen. Denn wenn sie mal gelernt hat, dass es die Option "nach vorne gehen" in bedrohlichen Situationen gibt, dann wirst DU nicht mehr in der Lage sein, sie zu kontrollieren. Denn sie entscheidet dann selbst, welche Situation ihr bedrohlich erscheint und welche nicht. Genauso wie sie es jetzt selbst entscheidet. Mit dem Unterschied, dass sie jetzt nur Rückzug als Option nutzt. Sei froh drum. Einen Angstbeisser zu haben ist alles andere als schön.


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    ansonsten ich will einfach nur dass wenn so eine situation noch mal da ist sie soll wenigstens die zähne fletschen . und sie bellt ja auf komando und auch ziemlich heftig aber das ist mehr spielerisch

    und mehr wird ein auf Signal beigebrachtes Knurren und Zähnefletschen bei ihr auch nie sein - SPIEL.


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    In konkreten möchte ich dass sie mir im notfall hilft und auch vorher schon bellt und knurrt etc ?!

    Nochmal, dein Hund hat nicht das Wesen und die Charakterstärke dazu. Du kannst ihr beibringen auf Signal zu bellen, knurren, zähnefletschen ..... aber im Ernstfall wird Dir das so viel bringen, wie wenn Du ihr Männchen machen oder Pfötchen geben beigebracht hättest. Einfach weil sie nicht das Wesen dazu hat, zu sagen "hey, bis hier hin und nicht weiter".


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    naja ich werde mal an der huschu nach fragen ich will aber auf jeden fall dass sie anfängt zu knurren und die zähne zu zeigen

    Die werden Dir in der HuSchu nix anderes sagen als die Leute hier im Forum auch.

    LaBellaStella

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    aber wieso antworten mir dann so ziemlich alle VPGler die ich kenne, das gleiche auf die frage oder aussage:

    "dein hund funktioniert auf dem platz perfekt, er ist auf den "ärmel" trainiert, aber ich bezweifle dass er im falle eines richtigen angriffes auch richtig draufgehen würde"


    " na da solltest du aber mal meinen hund sehen, der würd dem angreifer schneller an der kehle haben als du bis drei zählen kannst, probiers hald mal aus wenn dich traust"

    (oder ähnliche, im kern aber gleiche aussagen - teilweise sogar noch schlimmere). und das sagen sie meist noch mit einem gewissen stolz - ohne auch nur ne sekunde drüber nachzudenken, was sie da sagen und dass sie sich eingentlich da schon fast am rande der legalität bewegen.

    *ggggg*
    mal eine kleine Geschichte aus einem anderen Forum, in dem sich v.a. VPG-Leute tummeln:
    ein paar VPGler kamen ins Gespräch mit Leuten von einem privaten Sicherheitsdienst. Letztere, also die SD-Leute, hatten sich damit gebrüstet, was sie für KRacher als Hunde haben. Die seien so richtig heavy und so, und sowieso scharf ohne Ende. Na ja, nach einigem Gerede kam man überein, mal miteinander zu trainieren. Die SD-Leute kamen dann auch auf den Trainingsplatz der VPG-Leute. Erstes Kommentar war "aber gell, ohne Halsmanschette läuft da nix, unsere Hunde sind keine Sporthunde, die sind auf Kehle trainiert". Der VPG-Helfer meinte wohl so "ok danke für den Hinweis, aber ich denke, es geht auch so". Na ja, der erste SD-Mensch ist mit seinem Hund auf den Platz, schickt ihn auf den Helfer. Der Helfer lässt nen kurzen Brüller los und wedelt mit dem Softstock ein bischen Richtung Hund (Hund war zu dem Zeitpunkt noch ein paar Meter weg vom Helfer) - und der "absolut scharfe, auf Kehle trainierte Superkracher" von Hund legte die Ohren an, zog die Rute unter den Bauch und gab Fersengeld. :lachtot:
    Der SD-Mensch sammelte ganz kleinlaut seinen Hund ein und dann verzogen sich er und seine Kollegen genauso schnell wie vorher der Hund. Nix mehr von gemeinsamem Training, superscharfen Hunden usw.

    Auf gut deutsch, grosse Klappe von Seiten des HF und ansonsten viel heisse Luft :p . Wunschträume in den allermeisten Fällen, mehr nicht.

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    Aber VPG'ler z.B. sind doch auch Otto Normalbuerger und da wird dem Hund ja u.a. antrainiert auf Befehl zu packen.... :???:

    sorry, habe dein Kommentar erst mitbekommen, als darauf schon geantwortet wurde.

    VPG hat nichts mit realem Schutz zu tun. Die Hunde lernen, dass der Beissarm ihre Beute ist. Im Prinzip nix anderes als Beutegerangel in überdimensioniertem Ausmaß.

    Wurde vor Jahren von einer Diensthundestaffel auch mal ausprobiert. Man hatte einige im VPG ausgebildete Hunde zum Trainingsplatz einer Diensthundestaffel eingeladen. Und diese dann dort mit einem Helfer in einem "Zivilanzug" konfrontiert. Die meisten Hunde haben schon den ersten Anbiss verweigert, weil der offensichtliche Beissarm fehlte. Es gab wohl Hunde, die auf der langen Flucht erst mal zugepackt, dann aber sofort losgelassen haben, als sie merkten, dass sie nicht in das Gewebe eines Beissarms, sondern einer ganz normalen Jacke reinbissen. KEINER der Hunde ging noch ein zweites Mal mit den Zähnen auch nur in die Nähe des angebotenen Arms. So viel zum VPG und "zupacken" trainieren.

    Der Sinn und Zweck des VPG ist NICHT, Hunde "auf den Mann" auszubilden. Diese Ausbildung ist Zivilpersonen NICHT erlaubt.
    Das Ziel der VPG-Ausbildung ist zum einen Sport und damit Freizeitvergnügen für Mensch und Hund. Und zum anderen Zuchtselektion von Gebrauchshunden, indem in der SPORTLICHEN Ausbildung Triebveranlagung, Triebwechsel, Belastbarkeit, Reaktionsverhalten usw. so gut wie möglich überprüft werden, um damit eben Hunde züchten zu können, aus denen dann ggf. gute Gebrauchs- und Diensthunde werden können.

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    mein cousin hat seit gut 25 jahren eine karate-schule. er selber ist sozusagen eine personifizierte waffe - wenn den jemand versucht zu reizen, zu bedrohen oder anzumachen - der dreht sich um und geht ganz einfach.

    und da dürfte der Unterschied liegen. Dein Cousin hat dabei vermutlich eine Haltung wie die berühmte Eiche gegenüber dem Wildschwein. Und das wirkt dann auch auf andere.
    Wenn das ein unsicherer Mensch mit deutlichen Anzeichen von Angst macht, wird das u.U. dann trotzdem nicht deeskalierend wirken, sondern die andere Person nur noch dazu aufreizen, weiterzumachen.

    Du hast es sehr schön erklärt - liegt am Menschen und seiner Grundhaltung. Leute, andere Leute auf der Strasse anpöbeln, bedrohen usw. sind idR selbst schwache Menschen. Die wagen sich nicht an jemanden ran, der Selbstsicherheit und Stärke "rüberbringt". Wenn aber jemand schon von vornherein unsicher und eingeschüchtert wirkt, dann ist das eine "lohnende Beute". Ist ähnlich wie bei Hunden - die selbstbewussten, mental starken Hunde sind nie die Mobbing-Opfer. Sind aber auch nie die Hunde, die andere mobben.

    Und da wären wir wieder bei Selbstverteidigungskursen. Wenn ich weiss, dass ich mich im Notfall verteidigen kann, dann gibt mir das wieder eine gewisse Selbstsicherheit, die ich dann auch wieder nach aussen rüberbringe.