Beiträge von yane

    entschuldige mal, aber was erwartest Du?

    Hunde sind LEBEWESEN, keine Stofftiere.

    Es kann sein, dass der Hund beim Vorbesitzer wirklich keine Probleme mit Trennungsangst hatte. Aber jetzt hat sich in einer für ihn wichtigen LEbensphase (Pubertät) auf einmal seine komplette Welt geändert. Und da kann Hund schon mal sein Verhalten ändern.

    Wenn ihr euch mit den Problemen, die ein Hund nun mal mit sich bringen kann, nicht auseinandersetzen wollt, dann solltet ihr euch ein Stofftier kaufen. Oder einen Aibo.

    Aber bei einem 10 Monate alte Junghund, dessen Welt gerade auf den Kopf gestellt wurde, auf die Idee zu kommen, ihn mit Relaxan oder anderen Medikamenten ruhig zu stellen :kopfwand: :x :motz: tut mir leid, allein für schon so einen Gedanken habe ich kein Verständnis.

    Die Sache ist einfach, wenn man keine Zeit hat für den Hund, oder nicht die Möglichkeit, sich irgendwie die Zeit zu verschaffen, dann sollte man sich keinen Hund anschaffen.

    Und bevor das jetzt kommt - JA ich arbeite auch. Meine Hunde sind tagsüber bei meinen Eltern. Anders könnte ich mir derzeit keine Hunde halten. Deshalb wohne ich auch im Haus meiner Eltern und nehme 2 Stunden Fahrt zur Arbeit und zurück in Kauf.

    Hi,

    grundsätzlich bin ich überzeugter Fan von Einzeltraining.

    Keiner meiner Hunde läuft im Gruppentraining mit. Auch keiner meiner zukünftigen jungen Hunde.

    Für einen jungen Hund ist Gruppentraining viel zu grosse Ablenkung. Zunächst mal müssen die Übungen in Ruhe und ohne Ablenkung trainiert werden. So lange, bis Hund verstanden hat, was man von ihm will. Erst dann kann man dran denken, Ablenkung einzubauen.

    Dazu kommt, dass Gruppentraining idR viel zu lange dauert. 45-60 min - für einen jungen Hund ist das viel zu viel. 10 min Einzeltraining ist da weit effektiver. V.a. kann man da als Trainer auch gezielt mit jedem Team am jeweiligen Problem arbeiten.

    BTW, ich rede jetzt von Training auf einem Hundeplatz.

    Ich habe im Moment als Trainer etwa 10 Hunde für die BH-Prüfung. Dazu kommen jetzt noch 4 NEulinge. Selbst wenn ich die in 2 oder 3 Gruppen aufteile, habe ich nicht die Chance, mich mit jedem Team so individuell zu befassen, wie ich das gern möchte. Dazu kommt, dass Hunde dabei sind, für die lange Warte- und Leerlaufzeiten, wie sie in Gruppentraining die Regel sind (es sei denn, man macht 60 min Gänsemarschhintereinanderherlaufen, wie das früher der Fall war) einfach Gift für die Motivation sind.

    Zitat

    Das nenne ich Sportgeräte kaufen...Man sollte sich einen Hund holen den man um seiner selbst Willen liebt und nicht weil er sich gut für den Sport eignet!

    immer und überall heisst es, man solle den Hund entsprechend der Neigungen und Ansprüche kaufen. Nicht nach dem Aussehen. Wenn ich also sage, mir gefallen Huskys und generell Schlittenhunde, kann sie aber nicht entsprechend auslasten, also lasse ich die Finger davon, dann ist das ok. Weil Hund ja in meine Lebensumstände nicht optimal passt.

    Aber wenn ich sage, ich würde gern Hundesport machen, dann soll ich auf einmal nicht den Hund aussuchen, der optimal passt?

    Verkehrte Welt.

    Und kann man einen Aussie, Mali, Border, .... nicht um seiner selbst willen lieben?

    Ich bin ein absoluter Fan von Berner Sennenhunden. Als jedoch vor 12 Jahren die Frage nach einem jungen Hund kam, war klar, dass kein Berner mehr einziehen wird. U.a. auch deshalb, weil mir klar war, dass ich gern weiter Turnierhundesport machen wollte. Und die Berner Zucht ..... nun ja, so berauschend war damals der Gesundheitsstand und die Lebenserwartung der Berner nicht. Also ist es eine andere Rasse geworden, die ich auch toll finde - ein Grosspudel. Passt einfach besser zu meinen Vorstellungen eines Hundes als ein Berner.

    Und ja, ich finde viele Rassen toll. Ist so. Und aus den ganzen Rassen, die ich absolut toll finde, suche ich mir die Rasse aus, die zu meinen Lebensumständen am besten passt. Dazu gehört AUCH das Thema Hundesport. Nicht nur, aber es ist ein Aspekt. Ein Aspekt, der mir durchaus wichtig ist. Also suche ich mir entsprechend einen Hund aus.

    Gleiches würde ich bei Pferden auch machen. Ich finde Friesen toll. Trotzdem würde ich mir keinen Friesen kaufen, nur damit ich einen Friesen habe, wenn ich gleichzeitig Turniere gehen wollte.

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    Bei uns wird der Hund erst mit Namen angesprochen um ihn drauf aufmerksam zu machen, daß er gemeint ist und gleich drauf kommt das Kommando, welches er ausführen soll.

    wenn ich auf dem Hundeplatz den Namen meines Hundes brauche, um ihn darauf aufmerksam zu machen, dass er jetzt gemeint ist, habe ich in der Ausbildung einen eklatanten Fehler gemacht.

    Beim Spaziergang ausserhalb ist das eine andere Sache. Bei drei Hunden kommt da schon auch der Name vor das eigentliche Signal. Aber mit Absatz. So dass Hund die Chance hat, zu realisieren, dass er gemeint ist.

    Und die Signalwörter sind andere als auf dem Platz.

    bungee
    Name vor das Kommando ist ein Doppelkommando und korrekterweise würde für jedes Doppelkommando 0,5 bis 1 Punkt gezogen werden. Du kannst Dir ausrechnen, dass das ganz schnell ordentlich in die Punkte geht.

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    Das einmessen bei Zuchtschauen interessiert die Agi-Richter nicht.

    das stimmt so nicht. Die Eintragung eines Zuchtrichters in der Ahnentafel steht über der Eintragung eines Agi-Leistungsrichters.

    Meine Hündin, die mit 2 Jahren zuchttauglich geschrieben wurde, hätte ich für's Agi nicht nochmal nachmessen lassen müssen. Der Agi-LR hätte die Angabe des Zuchtrichters aus der Ahnentafel übernommen.

    einmessen macht der Richter.
    Muss vor dem ersten Turnier gemacht werden. Entweder, indem man mit LK mal bei einem anderen Turnier im Vorfeld vorbeischaut und fragt. Dann aber sehr früh morgens. Da idR vor dem eigentlichen Turnierbeginn vermessen wird. Oder man sagt bei dem Turnier, auf dem man zum ersten Mal startet, Bescheid, dass der Hund noch vermessen werden muss. Sind ja idR immer 2-3 Hunde, die vermessen werden müssen. Am Anfang der Freiland-Turniersaison manchmal sogar mehr.

    Grenzbereich, ui, das ist blöd. Der Richter misst und trägt das Ganze ein. Und wenn Du Pech hast, kommt irgendwann mal einer auf die Idee, dass das nicht stimmt und misst nach. Wie das dann weitergeht ist ne gute Frage. Hatte noch nie einen Grenzfall-Hund. Meine waren immer eindeutig.

    Aber vermutlich läuft das dann darauf hinaus, dass der Hund von jemandem offiziell als "endgültig" vermessen wird und das Ergebnis zählt dann. Ggf. auch unter Anwesenheit von 2 Richtern. So was in der Art könnte ich mir vorstellen. Aber wie gesagt, genau weiss ich das nicht.

    Jenny

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    (und es starteten 80 Hunde)

    Nur so am Rande, es starteten 159 Hunde :^^: (79 large, 40 medium und 40 small)
    Und zumindest bei den small und medium waren ne ganze Reihe "Nicht-Hütehunde" dabei.

    Du bestätigst das, was hier einige Turniergänger immer wieder schreiben. Ohne Fairness und entsprechende "Behandlung" des Hundes gibt es auch keinen Erfolg.

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    Ich wusste nicht dass der BC als Agi-Hund gezüchtet wurde.

    na dann sag doch mal, welche Rasse als Agi-Hund gezüchtet wurde.

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    Ist er nur "passend" weil er schnell ist und gut mitarbeitet? Da gibt es auch andere, besser geeignete Hunde.

    ganz offensichtlich gibt es KEINE besser geeigneten Hunde oder wenn doch, dann sag doch mal, welche Du meinst.

    Und nein, nicht nur weil er schnell ist und gut mitarbeitet. Sondern auch, weil er den optimalen Körperbau dafür hat.

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    Ich sträube mich nur dagegen dass der Hund in eine Schublade gequetscht wird für die er an sich nicht gezüchtet wurde.

    Welcher Hunde wurde denn für Agi gezüchtet?

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    Dass man schaut ob es ihm Spaß macht, ob er gerade überfordert ist oder ob es generell einfach nichts für den Hund ist. Finde es nicht gut wenn man da auf "biegen und brechen" den Hund über die Hürden scheucht.

    genau das ist ein Punkt, den ich bisher eher im "Agility is fun"-Bereich festgestellt habe.

    Eher weniger bei denen, die Agi turniermässig betreiben. Denn die wissen, wie wichtig die Motivation des Hundes für den Erfolg ist. Wer auf Turniere gehen will um auch mal ggf. zu gewinnen und nicht nur um gesellschaftlichen SmallTalk zu machen, kann keinen Hund gebrauchen, der lustlos durch den Parcours stolpert.

    annia

    wie schon geschrieben wurde, es kommt auf den Hund an, ob man ihn pushen kann oder nicht.

    Meine älteste Hündin bsp. reagierte auf pushen sehr gut. Zumindest auf pushen vor dem Start. Während des Laufs war das immer eine unsichere Sache.

    Meine zweite Hündin - da hätte pushen vor oder während des Laufs dazu geführt, dass vom Parcours nicht viel mehr als Kleinholz übriggeblieben wäre.

    Und die Jüngste, jo, da könnte man vielleicht mit pushen noch etwas mehr an Geschwindigkeit rauskitzeln. Aber da steht mir dann meine eigene Kondition und Reaktionsfähigkeit im Weg :lachtot:

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    Interessant. Wenn ich die ganzen Quotes pro SD auch in anderen Freds richtig verstanden habe, sollte der Hund schon gar nicht erst dran gehen, wenn kein Ärmel dran ist :???:

    ganz einfach - die Hunde waren in komplett der Situation, die sie vom VPG her kannten. Gleicher Platz, gleicher Helfer, .... komplett gleiches Umfeld. Sie wussten genau, was sie zu erwarten haben. Bis auf dieses Detail. Und bei einer langen Flucht ist der Abstand zu gross, bis da der Hund kapiert hat, dass da kein Beissarm ist ......
    Und KEINER der Hunde hat anschliessend ein zweites Mal "gebissen". Durchweg ALLEN Hunden musste erst mal die Sicherheit wieder gegeben werden, dass ihr Beissarm wieder am Arm des Helfers dran ist.

    Günter

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    Ja, ich wollte einen schlauen Hund. Ja, ich wollte einen schnellen Hund. Ja, ich will zusammen mit meinen Hund, Erfolg haben. Und jetzt erkläre mir bitte was daran falsch ist.

    solange man den Hund so akzeptiert wie er ist, auch wenn die eigenen Hoffnungen nicht erfüllt werden, ist daran mE nichts falsch.

    Auch hier habe ich beide Varianten schon erlebt.
    Sprich eine Person, die sich einen Border angeschafft hat und dann nicht zufrieden war, weil Hundi nicht so schnell war, wie gehofft (die Person macht übrigens schon seit Jahren kein Agi mehr). Ist übrigens eine Erfahrung nach nun über 10 Jahren Agi. Leute, die nur gern Erfolg hätten und den Spass am Sport nur über den Erfolg bei Wettkämpfen definieren, hören idR früher oder später auf.
    Und andererseits Personen, die sich Hunde anderer Rassen geholt haben und dann nicht zufrieden waren, weil Hundis mit den superschnellen Bodenlenkraketen nicht mithalten konnten.


    daniela

    als Pseudolob würde ich das jetzt nicht bezeichnen. Eher als besondere Anerkennung. Jeder weiss, dass es schwierigere und weniger schwierige Rassen gibt. Ganz ehrlich, jemand, der es bsp. schafft, mit einem Beagle ne 60 Pkt BH zu laufen, hat sicher einiges mehr zu "kämpfen" gehabt im Training als jemand, der das mit einem Kleinpudel schafft.

    Und auch im Agi - die Leistung, einen Cocker dazu zu bringen, zuverlässig, motiviert und schnell einen Parcours abzuarbeiten, ist sicher grösser als bei einem Zwergpudel. Warum sollte man das als Richter nicht auch mal anerkennen? Betonung liegt bei "zuverlässig". Du schreibst ja selbst "Querkopf" *ggg*. Mit einem Hund wie meine Kleine, die schon fragt "wann arbeiten wir endlich", zu arbeiten ist ganz sicher weit einfacher, als mit einem Hund, der auch mal sagt "hey Du, ist ja schön und gut, aber ich habe im Moment gerade so nen guten Duft in der Nase, fang mal schon alleine an" ........