Beiträge von yane

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    Ich selbst wollte ja schon von vornherein nicht, weil ich mir eben nicht sicher bin. Aber mitmachen kann ich ja (die Vorbereitung) anmelden muss ich mich ja nicht.

    Training mitmachen ist kein Thema. Las sich nur so, als wolltest Du am 4. April unbedingt die BH mitlaufen.

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    Er ist ja bisher immer schön Fuß gelaufen auch ohne Leine.

    las sich aber in deinen vorausgegangenen Postings anders. Eher so wie:"früher ging er immer stiften, jetzt zwar nicht mehr, dafür hängt er aber immer stärker nach und weicht nach rechts aus".

    Seitdem ich mal den Futterbeutel (vor 2 Wochen) vor der Brust getragen habe - fällt er zurück und geht nach rechts.

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    Er ist ein Hund, der sehr selbstständig ist - was für einen Pinscher nicht unnormal ist.

    Eben, deswegen sollst Du den Kleinen auch nicht mit dem DSH vergleichen. Das bringt Dir nur Frust ein und eine Erwartungshaltung, die deinem Kleinen nicht gerecht wird. Du verspannst Dich innerlich immer mehr, wirst unsicherer, weil es eben nicht so klappt. Ende vom Lied ist, dass dein Hund das natürlich mitbekommt und dann klappt gar nichts mehr - ist ein richtiger Teufelskreis. Ich spreche da leider aus Erfahrung.

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    Spielen will der nicht mit einem. Außer mit dem Futterbeutel, den bringt er zurück, aber alles andere wird rumgetragen, weggerannt und fallen gelassen. Leckerlis war das einzigste was ihn interessiert hat.

    Offensichtlich hat er ein Problem, wenn Du den Futterbeutel sichtbar bei Dir vor der Brust trägst?

    Mal ne völlig andere Idee - dauert vielleicht ein paar Übungseinheiten. Aber u.U. hilft sie Dir ja.
    Du legst den Futterbeutel an eine Stelle, an die der Kleine nicht rankommt (bsp. auf eine Mauer oder Zaun oder so). Aber wo er weiss "da ist er". Dann nimmst Du ihn ein paar Schritte von dieser Stelle weg. Machst eine kleine Übung, nur ein Sitz oder so. Nicht mal aus der Bewegung oder sonst was. Zu Anfang nur ein Sitz - sobald er sitzt, sagst Du dein Lobwort und rennst mit ihm zum Futterbeutel, wo er 1-2 Leckerlies bekommt. Wichtig ist DU rennst mit ihm. Ihr zwei macht das zusammen.
    Am Anfang nur ganz kleine Übungen, einfache, die Hund kennt. Bis Hund begriffen hat, dass es nur über Dich zum Futterbeutel geht und Leckerlies gibt. Und das würde ich von Anfang an ohne Leine trainieren.

    Die meisten Hunde geiern zunächst mal nur Richtung Futterbeutel. Das völlig ruhig und entspannt mit einem "nöö, erst wird was getan, dann gibt's ein Leckerlie" unterbrechen.

    Dann würde ich anfangen, ihn in GS zu holen - Bestätigen. Und dann langsam vom Futterbeutel weggehen. Zunächst nur 1-2 Schritte - bestätigen, wenn er auf deiner Höhe ist. Und das Ganze dann LANGSAM immer weiter ausbauen. Mal nur 1-2 Schritte, mal 3-5 Schritte, dann wieder nur 1 Schritt, dann mal 8-9 Schritte usw.
    Fängt er an, nachzuhängen, würde ich mich nicht umdrehen und nach ihm sehen, sondern nur noch etwas schneller weitergehen. Sobald er wieder bei Dir ist - bestätigen und zwar mit einer richtigen Party.


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    Ich weiß auch, dass ich nach Hans Schlegel nicht mehr Wert bin als ein Stück Wurst o.ä. . War bei seinem Seminar und er hat mich in meiner Vermutung bestätigt, dass es zu lange auf dem HP gespielt wurde!!!

    Wenn Du das selbst glaubst, dann stimmt das auch. Aber nicht, weil das der Wahrheit entspricht, sondern weil Du daran glaubst, dass es wahr ist.

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    Wir lassen die Junghund bis eigentlich 1 Jahr spielen.

    Was meinst Du damit? Ihr fangt mit UO-Training erst an, wenn Hund ein Jahr alt ist? Und vorher?????? Nur spielen? Was heisst für Dich "spielen"?

    NicoSchnuffel

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    aber ich checke die ganzen Kehrtwendungen nicht... kann mir das jemand erklären... hilfe..... :sad2: :headbash: ich drehe mich irgendwie immer in die falsche Richtung.

    DU drehst Dich IMMER nach links. Die Frage ist eher, was macht dein Hund:
    - die "deutsche Kehrtwendung", bei der der Hund dann quasi über die rechte Seite hinter Dir rumkommt
    oder
    - die "internationale Kehrtwendung", bei der der Hund an deiner linken Seite bleibt.

    Wie die "deutsche" funktioniert, hat Trine ja schon beschrieben.

    Bei der "internationalen" bleibt dein Hund auf deiner linken Seite und macht eine Wendung mit der Hinterhand um die Vorhand. Also die Vorderbeine bleiben sozusagen "stehen" bzw. laufen auf der Stelle und die Hinterbeine laufen in einem Halbkreis um die Vorderbeine rum. Ich persönlich finde letztere Kehrtwendung angenehmer und leichter zu lernen für Mensch und Hund. Aber auf den meisten Hundeplätzen in D wird immer noch die "deutsche" Variante trainiert.

    Trine
    Eine Frage habe ich vergessen zu stellen - WIE habt ihr das Fuß überhaupt aufgebaut?

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    Der Freilauf: die ersten 6-7 Schritte läuft er schön, danach lässt er sich zurück fallen und drifted nach Rechts ab.

    Was machst Du, wenn er die ersten Schritte schön läuft und dann zurückfällt? Ehrlich gesagt, wenn ich so was lese, dann klingeln bei mir die Alarmglocken. Für mich liest sich das wie antrainiertes Verhalten. HF hat viel zu lange mit Leine trainiert (warum erst seit einem Monat ohne?), jetzt kurz vor der Prüfung macht man die Leine weg, weil man muss ja auch Freifolge trainieren. Ist natürlich dann angespannt. V.a. wenn Hund wohl sowieso vorher schon dazu neigte, stiften zu gehen (warum eigentlich? Hund sollte freudig mitarbeiten, das kann man bei UO genauso wie beim THS, ist idR eine Sache des HF, nicht des Hundes). So, Hund läuft vielleicht ein paar Schritte gut mit, dann wirkt die Anspannung/Unsicherheit des HF doch zu stark auf ihn ein - Hund wird langsamer, fängt an nachzuhängen ....... und HF fängt an, den Hund zu sich vor zu locken. Bingo! Damit bestätigt HF den Hund für's Nachhängen und die Sache ist gelaufen.

    Das ist idR das, was meiner bisherigen Erfahrung nach zu dem von Dir beschriebenen Verhalten führt.

    Wenn das bisher so gelaufen ist, kannst Du das nur dadurch unterbrechen, dass Du die nächsten Wochen erst mal viel nur 2-5 Schritte trainierst. Und dann ganz langsam die Schrittzahlen wieder steigerst. Betonung auf LANGSAM. Dann könnte es allerdings sein, dass Dir das bis zum 4. April nicht reicht. Wäre auch so schon knapp gewesen, wenn Du das vor einem Monat so angefangen hättest.

    Ehrlich gesagt verstehe ich auch nicht, warum dein Hund "stiften" geht. Das sollte das Erste sein, was man mit einem jungen Hund trainiert, dass er Spass daran hat, mit Mensch zu arbeiten - und zwar OHNE Leine. Solange das nicht funzt, braucht man sich an Sachen wie "Fuß", "Sitz adB" usw. gar nicht aufhalten. Denn dann stimmt schon die Basis für's Training nicht.
    Und was sollte die "Ins Auto packen"-Aktio bewirken?

    Genauso stellt sich mir die Frage, was dein Hund dadurch

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    Entweder ich zeige ihm die Seite mit den Armen oder ich drehe mich in ihn rein, so dass er wieder links ist.


    lernen soll? Was bezweckst Du damit?
    Entweder dein Hund ist in der Lage, die Position selbständig zu finden, dann brauchst Du dich nicht in ihn reinzudrehen, so dass er wieder links neben Dir ist. Du gibst ihm einfach das Signal für'S "ins Fuß kommen".
    Oder dein Hund ist nicht in der Lage, die Position selbständig zu finden, was durch denEinsatz deiner Arme zum Führen auf die richtige Seite angedeutet wird. Dann wäre das vielleicht ein Ansatzpunkt für zukünftiges Training - dem Hund beizubringen, die Position selbständig zu finden und im weiteren Verlauf auch zu halten.

    BTW wenn dein Hund die UO "öde" findet, dann solltest Du Dir vielleicht mal euer Training durchdenken. Ich habe ja nun drei ziemlich agi-verrückte Hunde. Selbst meine Älteste kann, wenn sie mal wieder etwas just for fun trainieren darf, nur mit sanfter Gewalt wieder aus dem Parcours entfernt werden *gggg*. Trotzdem kann ich mit allen dreien Obedience (Fuß, etc.) direkt neben oder zwischen Agi-Parcours laufen, selbst während in den Parcours andere Hunde laufen. Sie finden UO bzw. Obedience genauso "spannend" und alles andere als öde. Ist meiner Meinung nach eine Sache der inneren Einstellung und des Trainings.

    Dann stellt sich mir die Frage, warum Du ein Problem mit dem Futterbeutel hast? Und wie Du dann zwischendurch bestätigst, wenn Du den Futterbeutel erst nach der UO rausholen kannst? Mal abgesehen davon braucht man Futter etc. auch gar nicht bei sich zu haben. Für viele Hunde ist es eine tolle Bestätigung, wenn man zwischendurch mal schnell zum Futter rennt und dort ne Belohnung gibt. Allein schon das gemeinsame Hinrennen ist für viele Hunde schon megabestätigend.


    Dass dein Hund "Sitz adB" mit Leine besser ausführt als ohne ist verständlich. Für ihn ist das eine völlig andere Übung. Dein Hund ist ja nicht blöd. Der bekommt das "Leine fallen lassen" mit. Der gesamte Kontext der Übung verändert sich dadurch. Deshalb sollte man das auch NIE mit Leine üben. Oder zumindest gleich von Anfang an auch ohne Leine. Ich würde sowieso das "Sitz adB" (gilt auch für das "Platz adB") zunächst mal nicht im Kontext "aus dem Fuß heraus" trainieren. Meine Hunde lernen das erst mal so aus der Bewegung, während sie locker ohne Leine irgendwo um mich herum mitlaufen. Und selbstverständlich erst, nachdem sie Sitz/Platz aus dem Stand sicher beherrschen. Wenn sie das so aus der BEwegung beherrschen, dann ist das aus dem Fuß heraus ne Sache von 2-3 mal üben. Hat den Vorteil, dass ich zu Anfang ganz dicht bei meinen Hunden sein kann und ggf. besser mit Hilfen unterstützen kann als wenn ich das Ganze immer stur nach Prüfungsordnung im Fuß trainiere. Die Hilfen werden nicht so extrem stark verknüpft, da ich ja immer wieder in einer völlig anderen Position zum Hund stehe, mal in Front zu dem Hund, mal mehr oder weniger seitlich links oder rechts vom Hund, mal mit Rücken zum Hund, mal hinter dem Hund.

    Zum "Platz adB" - nun ja, Anfang April besteht durchaus die Chance, dass das Wetter halbwegs warm und der Boden trocken ist. Solltest Du dir halt überlegen, ob Du das Risiko eingehst und diese Übung auf dem Platz zur Zeit nicht trainierst.


    Zum Schluß noch eine Anmerkung zu dem "will ja nur ein Bestanden".
    So wie sich das jetzt gerade liest, würde es vermutlich nicht mal zu einem Bestanden reichen. "Platz adB" - ok, wenn Hund sich setzt, kann es noch eine Teilbewertung geben. Kommt darauf an, wie sich Hund setzt usw. Freifolge tendiert schon Richtung 0 Punkte nach dem, was Du geschrieben hast - macht schon mal 15 Punkte Abzug. Soll heissen, im augenblicklichen Zustand ist deine maximal erreichbare Punktzahl 45 Punkte - Vorausgesetzt alles geht glatt. Aber wie das in Prüfungen so ist, wenn dann HF erst mal so richtig angespannt ist ...... dann geht idR nochmal was schief und das war's dann. Wäre ich dein Trainer oder euer Prüfungsleiter würdest Du mit derart wackligen Voraussetzungen ganz sicher nicht zur Prüfung antreten. Aber das müssen euer Trainer und PL selbst wissen.
    Natürlich gibt es immer Richter, die zwei Augen zudrücken, die selbst bei miserabelsten Leistungen noch ein "Bestanden" geben. NUR - darauf sollte man sich nicht verlassen.

    Oh je, soviel wollte ich eigentlich gar nicht schreiben. Und ich hoffe, Du bist jetzt nicht völlig entsetzt, schockiert, .... . Es ist immer etwas schwierig, nur aus Geschriebenem heraus Überlegungen anzustellen. Wenn man das Team im Training sieht, ist es deutlich einfacher dazu was zu sagen. Zumal bei rein Geschriebenem immer noch viel zu viel Spielraum für Interpretationen bleibt.

    Nur noch ein kleiner Hinweis - Du schreibst

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    Dieser Hund bringt mich manchmal zum verzweifeln. Also mein Schäfi war nicht so schwer auszubilden!

    Ein Dt. Pinscher ist kein DSH. Und auch zwei DSH sind nicht gleich. Ich habe aktuell drei Pudel, zwei Grosse, ein Zwerg. Und keine der drei Damen ist wie die andere was das Ausbilden betrifft. Meine Älteste ist der Typ Hund, den ich zum Ausbilden am liebsten habe - hoch motiviert, aber nicht überdreht, lerneifrig, lernwillig und rasend schnell lernend. 1-2 mal gezeigt, schon kann sie es. Dazu eine recht hohe Frustrationstoleranz.
    Die zweite ist ein ein Hund, der extrem übermotiviert ist, sehr schnell hochdreht und dabei dann völlig durchknallt. Von ruhig neben einem stehend bis zum völligen Durchknallen reicht nur zu häufig ein Lidschlag. Andererseits hat sie eine extrem niedrige Frustrationstoleranz. Das kleinste bischen Stress, und wenn es nur minimale Anspannung meinerseits ist, bricht sie zusammmen und ist zu nichts mehr zu gebrauchen - sie neigt bei Stress zu noch mehr "Überreaktionen" - Ende vom Lied ist dann idR ein wild in der Gegend rumhüpfender, im Kreis rumspringender Hund, der sich nicht mehr beruhigt oder Dieser Hund bringt mich manchmal zum verzweifeln. Also mein Schäfi war nicht so schwer auszubilden!in Hund, der in sich zusammenfällt und gar nichts mehr macht - regelrecht einfriert. Mit ein Grund, warum ich vermutlich nie mit ihr eine Obi-Prüfung auf die Reihe bekommen werde. Ich bin bei Prüfungen ziemlich angespannt und nervös. Und da ich die "Probleme" mit dieser Hündin kenne, ist mir klar, dass ich gerade noch nervöser sein würde, würde ich mit ihr in eine Prüfung gehen.
    Meine Jüngste ist ein "Mittelding". Zum einen so schnell aufgedreht und hibbelig wie die Mittlere. Zum anderen aber eine Frustrationstoleranz wie die Ältere und sogar noch eine bessere Stressresistenz.

    ich habe den von http://www.cardog.de.

    kann man zwar an den Seiten nicht zumachen. Aber brauche ich bei meinen auch nicht. Früher hatten wir eine Metallbox für die Ausstellungen. Wenn es da mal extrem stressig war, haben wir 1-2 Seiten mit nem dünnen Teppich/Tuch abgehängt. Könnte man bei den Faltboxen auch machen.

    Allerdings sind die Faltboxen nicht unbedingt für Ausbrecherkönige geeignet.

    Hi Trine,

    nur die Kurzfassung (heute abend, wenn ich daheim bin ausführlicher):

    mir scheint, ihr habt die Freifolge viel zu wenig geübt bzw. viel zu viel korrigiert. So von wegen Hund läuft weg usw.
    Seit wann trainierst Du überhaupt Freifolge? Und wie sieht die Leinenführigkeit aus? Wirklich immer durchhängende Leine? Oder ist die Leine öfter auch mal gespannt?

    Was meinst Du mit "Korrektur" im Hinblick auf "Sitz aus der Bewegung"?
    Und wie habt ihr deinem Hund "Platz" beigebracht?

    Viele Grüße
    Cindy

    bei uns sieht es so aus:

    ich selbst
    ausbildungsmässig O3
    prüfungsmässig O2
    leider musste ich meine erste Hündin prüfungsmässig viel zu früh "in Rente schicken", da sie aufgrund ihrer Hirnhautentzündung nicht mehr in der Lage war/ist, prüfungskonforme Apportel zu apportieren. Sie bräuchte was, wo sie die Zähne richtig "reingraben" kann, bsp. Seile. Zudem hat sie Bewegungsstörungen in der Hinterhand und öfter auch mal "schlechte Tage". Wobei sie trainingsmässig eine O3 hätte laufen können. Aber eben ....... . Nun ja, wie sagte mein Vater mal so treffend "sei froh, dass sie noch lebt, das ist wichtiger als irgendwelche Prüfungen".
    Hatte aber den Vorteil, dass ich einen genialen Hund habe/hatte, mit der ich ohne Angst haben zu müssen, mir prüfungsmässig was zu versauen, auch mal Experimente in der Ausbildung machen konnte. Was mir letztendlich dann vielleicht doch mehr gebracht hat, als wenn wir auf Prüfungen trainiert hätten. Dann hätte ich mir vielleicht vieles, was ich mit ihr ausprobiert habe, so nicht getraut.

    meine junge Hündin läuft jetzt in der O2 und ist prinzipiell fertig für die O3.

    meine Trainerkollegin
    O3 mit ihrer ersten Hündin
    im Aufbau mit ihrer jungen Hündin

    Tanja
    das ist ganz einfach - ich erkläre meinen Leuten, was ich von ihnen sehen möchte. Und wenn der Grundgehorsam nicht stimmt, müssen sie eben zuerst mal daran arbeiten. Einfache Sache.

    Wobei ich das Problem mit dem Grundgehorsam jetzt eigentlich nicht so sehe. Ich meine, der Hund wird durch die Box geschickt und am Ende liegt dann Spielzeug oder Leckerlie. Ob das jetzt in der Box oder hinter der Box liegt, ist ja für den Grundgehorsam irrelevant. Wenn Hund abhauen will, kann er das so oder so.

    Und die Sache mit dem Stoppen - tja, das müssen sie erst mal so üben. Und wenn ich dann der Meinung bin, dass Hund soweit ist, dürfen sie das dann auch mal beim Schicken in die Box sagen. Dauert aber idR sowieso schon mal 3-4 Monate. Und meistens ist es dann eher so, dass ich diejenige bin die sagt "jetzt stopp deinen Hund mal" und HF der Meinung ist, dass Hund noch lange nicht soweit ist :D .

    Weisst Du, ich bin da ehrlich, ich habe keinen Nerv mit Leuten zu trainieren, die nicht bereit sind, auf "Prüfungskonformität" hin zu trainieren. Bis auf eine Ausnahme - aber das war dann meine persönliche Entscheidung, diese Ausnahme zu machen.
    Ansonsten bekommt jeder, der Interesse an Obi hat, erst mal den dezenten Hinweis, 2-3x beim Training zuzusehen und sich auch noch eine Prüfung anzuschauen, damit er/sie mal ein Gefühl dafür bekommt, was Obi eigentlich ist. Und da wir inzwischen das Glück haben, dass in unserer "näheren" Umgebung (50 km Umkreis) ziemlich sicher zumindest eine Prüfung im Monat stattfindet, hat jeder Interessent auch die Möglichkeit, sich das mal wirklich anzuschauen. Alternativ haben wir inzwischen auch eine Sammlung von Videos von Prüfungsläufen, teilweise mit Richterkommentaren. Und wir haben auch mal, zugegebenerweise nicht sehr profimässig, ein Video zusammengestellt mit den einzelnen Übungen für's Obi. Also, so wie es dann mal aussehen soll. Und zwar im Vergleich immer von Beginner bis zu O3.

    Mag auf manchen etwas abschreckend auf manchen HF wirken. Aber wir haben bis jetzt 13 Turnierteams. Zwei weitere werden im Frühjahr zum ersten Mal starten. Im Laufe des Jahres werden wahrscheinlich noch 2-3 Teams als Erststarter dazu kommen. Und da sind die "blutigen" Anfänger noch nicht mitgerechnet. Das sind inzwischen auch wieder so um die 5-6 Teams plus weitere Interessenten, die schon angefragt haben.
    Und wenn ich ehrlich bin, wir haben nicht die Kapazitäten, um alle, die mal so eben vielleicht ins Obi reinschnuppern möchten, mitzuziehen.
    Man muss auch mal sehen, dass jeder unserer Trainer mindestens 2 eigene Hunde im Training hat UND nicht nur Obi, sondern auch Agi macht.

    Christl
    die meisten unserer Hunde drehen sich um. In der PO steht allerdings nichts davon, dass Hund sich umdrehen muss.
    Wir haben aber auch VPG-Hunde dabei, die sich entsprechend nicht umdrehen. Da ist es eindeutig richterabhängig.
    Man stellt sich beim Zurückkommen neben den Hund. Egal wie der Hund in der Box liegt.

    Hi Verena,

    ich würde den Hund nicht zu einer Leine schicken, wenn ich vorhätte mit diesem Hund Obi zu machen.
    Grundsätzlich würde ich immer eine komplette Box mit Band aufbauen. Und dann dem Hund beibringen durch diese Box durchzurennen. Z.B. indem ein Spielzeug oder Futter HINTER der Box liegt. Alternativ wäre es eine Möglichkeit eine "Trainingsbox" zu bauen, bei der zwei Seiten deutlich länger als 3,16m sind, bsp. so 8-10 m. So dass Hund durch die Box durchläuft, aber nicht über die zweite Abgrenzung drübergeht.

    Völlig unabhängig davon lernt Hund ein "Stop"-Signal, auf das er sofort, auch aus vollem Lauf, anhält.

    Legt man bsp. eine Leine oder Futter in die Mitte der Box, was heute noch viel gemacht wird, neigen viele Hunde dazu, im Laufe der Zeit vorher schon abzubremsen/langsamer zu werden. Und das ist nicht erwünscht. Der Hund soll gleichmässig schnell durchrennen und erst auf ein Stop-Signal des HF hin sofort anhalten.

    Wenn Hund gelernt hat, zügig und schnell durch die Box zu rennen und auch auf ein Signal hin aus dem Laufen heraus zu stoppen, dann lässt man Hund immer mal wieder in der Box stoppen. So ungefähr 9x durchrennen, 1x stoppen.

    So baue ich es zumindest bei meinen Leuten auf und es funktioniert gut.

    Viele Grüße
    Cindy

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    Da will ich allerdings nicht mehr dass sie in den Garten macht.
    Wie kann ich das am besten machen?

    sie einfach die ersten Monate nur unter deiner Kontrolle in den Garten lassen und nur nachdem sie schon Gassi war.

    Zitat

    Haben schon überlegt ob wir hinter dem Haus einen kleinen Hundeplatz machen sollten. Was haltet ihr davon.

    Haben meine Hunde auch. Ein kleiner Teil des Gartens ist "Hundelöseecke", für morgens und spätabends oder auch mal für zwischendurch.
    Ich finde es ok so.

    Und Gegen"argumente" wie
    - Spaziergänge sind doch auch was schönes
    - Hunde brauchen Sozialkontakt
    :???:
    sind mE unsinnig. Denn das heisst ja nicht, dass man nicht mit den Hunden spazierengeht. Meine Hunde laufen auch ihre 8-15 km am Tag. Trotz Pieselecke im Garten. Und ab und an treffen wir sogar andere Hunde. Mich persönlich würde es nerven, wenn ich bsp. Sonntag in der Früh um 6 Uhr aufstehen und mich anziehen müsste, um mit den Hunden rauszugehen, wenn ich eigentlich noch liegenbleiben könnte. Also kurz aufstehen, wenn sich ein Hund meldet, Hund in den Garten lassen, 2 min warten, Hund wieder rein und zurück ins warme Bett - idealerweise mit Hund. Spazierengehen kann man dann auch noch ausgiebig um 9 Uhr oder so.

    Hi,

    Zitat

    Allerdings ist sie bei uns im Verein der einzige Hund den ich kenne, der im Freilauf als Spielaufforderung einen Trara hoch 10 macht.

    *lach*

    ich habe auch so ein Exemplar. Die älteste meiner drei derzeitigen Damen ist auch so eine - selbst mit 11,5 Jahren noch. Sie spielt zwar nicht mit jedem und auch eher nur selten. Aber wenn sie einen anderen Hund zum Spielen auffordert, dann ist das ein Akt für sich :D : wildes Gekläffe und Geknurre, Fixieren, breitbeinig mit allen 4 Beinen vor den anderen Hund springen, "Nackenbisse" antäuschen - eher Nackenstubser, aber nun ja, und so weiter und so fort. Volle Palette.

    Warum sollte ich ihr das abgewöhnen wollen? Ist ihre Art. Ich rufe meine Hunde sowieso grundsätzlich erst mal zu mir, dann wird mit dem Halter des anderen Hundes kurz Kontakt aufgenommen. Allein schon deshalb, weil meine zweite Hündin eine durchgeknallte Hüpfdohle ist, und ich erst mal abkläre, wie meine zwei Damen so drauf sind. Allerdings muss ich sowieso dazu sagen, dass meine Älteste grundsätzlich nur mit Hunden spielt/spielen will, die sie gut kennt. Alle anderen ignoriert sie. Und wenn meine zweite Hündin mit anderen Hunden tobt, kann es zwar schon mal vorkommen, dass sie sich wild bellend, knurrend und "nackenbeissend" ins Getümmel stürzt. Dann aber ausschliesslich auf meine zweite Hündin.

    Zitat

    Weiß jemand was das soll und wie ich es ihr am besten abgewöhnen kann? Kann ich es ihr überhaupt abgewöhnen??

    ME kannst Du ihr das nicht abgewöhnen. Du kannst höchstens jedesmal sofort das Spiel unterbrechen, wenn sie anfängt, sich so aufzuführen. Was aber schätzungsweise darauf hinausläuft, dass sie gar nicht mehr zum Spiel mit anderen Hunden kommt, wenn ich das so lese.

    Mitralklappen-Endocardiose ist bei älteren Hunden sehr häufig. Je nachdem kommt es auch zu einer Endocardiose der Trikuspidalklappe. Dagegen tun kann man eigentlich nicht gross was. Ggf. bei Auftreten von Insuffizienzerscheinungen entsprechende Medikamente geben.

    Evtl. gibt es Medikamente, die die Fibrotisierung der Herzklappenränder etwas aufhalten. Da solltest Du dich ggf. mit einem Herzspezialisten in Verbindung setzen. Adressen sollten über die Tierärztekammern in Erfahrung zu bringen sein.

    Aber sonst ....... abwarten und Tee trinken.

    Meine alte Zwergpudelhündin hatte ebenfalls Endocardiose. Mit 12 Jahren ist sie noch durch die Gegend gefetzt, dass ein neuer Nachbar mal zu meiner Mutter meinte "so ein junger, lebhafter Hund ist doch was schönes" und bildlich gesprochen vor Überraschung aus den Latschen kippte, als meine Mutter antwortete, dass die Kleine schon 12 Jahre alt ist. Gestorben ist sie mit 13,5 Jahren wegen eines Hirntumors. Kommentar der Neurologen während der Untersuchungen - mit dem Herz könnte sie locker noch 17-18 Jahre werden.
    Ok, sie hat ab einem Alter von 11 Jahren Medikamente bekommen. Aber das war's dann auch schon.