Beiträge von yane

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    aber ich finde es echt unverantwortlich, es schlechthin als 'unnatuerlich', 'unethisch' oder sonstwie negativ zu beurteilen.

    egal wie es ethisch, moralisch oder sonst wie vertretbar ist - Kastration ist UNNATÜRLICH. Oder kennst Du wildlebende Kastraten?


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    Frueher im Thread hat jemand gesagt, dass das 'Hinterhofzuechten' und das hemmungslose Erzeugen von Tieren um des Profits willen nicht erlaubt ist.

    Da hast Du was falsch verstanden. Das Kommentar von wegen Verbot bezog sich nicht auf "Hinterhofzüchter" usw. - das Töten von gesunden Tieren ohne vernünftigen Grund ist in Deutschland nicht erlaubt.
    Soll heissen, es werden hier keine Katzen, Hunde etc. in Tierheimen getötet, nur weil sie im Tierheim sind und nicht innerhalb einer bestimmten, recht kurzen Frist ein Zuhause finden.

    Zitat

    Ich stehe dazu, dass Menschen konsequent sein sollten und Verantwortung fuer ihre Tiere uebernehmen sollen.

    jo, und genau deshalb, weil ich das auch so sehe, bleiben meine Hunde intakt, solange keine medizinische Indikation vorliegt. Wir haben bisher bei unseren intakten Hündinnen nie Probleme mit ungewollten Welpen gehabt. Eben WEIL wir uns der Verantwortung für unsere Hunde bewusst sind. Also warum sollte ich meine Hündinnen einfach so kastrierten lassen?

    @all

    Bei Pferden, Rindern und Schweinen kastriert man nur die männlichen Tiere.
    Pferde - v.a. aus Haltungsgründen - wurde ja schon geschrieben

    Rinder - hier ist v.a. die Händelbarkeit im Vordergrund -> ich war schon in Laufställen und Weideflächen, in denen auch 1-2 Bullen frei in der Herde mitliefen. Es ist absolut eine Erfahrung, sich Auge in Auge mit einem ausgewachsenen über 1000 kg schweren DSB-Bullen gegenüber zu sehen. In den Fällen übrigens intakte Bullen - macht ja Sinn, da diese in der Herde waren um die Kühe zu decken. Und mal eben 1500 kg Fleckvieh-Bulle - das machts dann erst so richtig spannend.
    Wie sagten die Besitzer der einen Herde so deutlich "unsere Kinder dürfen nicht allein in die Herde" und "Der eine Bulle wird jetzt so langsam richtig heftig, lange können wir den nicht mehr halten, dann geht er in die Wurst".

    Schweine - wer einmal das erhitzte Fleisch eines intakten Ebers gerochen hat, weiss, warum alle männlichen Schweine, die in die Schlachtung gehen, kastriert werden.

    Zitat

    ich sag da nur labradoodle...
    hier ein bild...
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    [/url]

    schnuffiger Mischling - leider weiss man bei Mischlingen nie so recht, was da nun genau rauskommt.

    Katrina

    es gibt einige Pudel, die als Blindenführhunde ausgebildet sind. Ich habe u.a. ein paar Pudelzüchter in meiner Bekanntschaft, die bereits Pudel an Blindenführhundschulen abgegeben haben.

    Wesensmässige Unterschiede - ich würde sagen, generell ist der Pudel ernsthafter im Charakter als der Labrador. Wie gesagt, generell, da spielen dann auch noch die individuellen Eigenschaften eine Rolle. Und ich kann auch nur über die typischen Hunde im Hundesport reden. Wie das bei ausgebildeten Blindenführhunden der Fall ist, weiss ich nicht.

    Die Labbis wirken mir im Allgemeinen verspielter und mehr "lieb Kind sein" mit allen Menschen als die Grosspudel, die ich so kenne. Was NICHT heisst, dass GPs nicht verspielt oder "menschenfreundlich" sind. Nur wirkt der durchschnittliche erwachsene GP auf mich im Verhältnis zum durchschnittlichen Labbi eher auch "erwachsen" und durchaus Fremden gegenüber etwas reservierter. Soll heissen, dass bsp. meine GPs nicht sofort in Freudentaumel geraten, nur weil sie gerade eine fremde Person sehen. Ein Verhalten, dass mir bei Labbis doch häufiger auffällt.

    Wie gesagt, wie das bei ausgebildeten Blindenführhunden ist, kann ich so nicht sagen.

    Verfressen - na ja, ich denke mal, es gibt in jeder Rasse mehr oder weniger verfressene Hunde. Meine würden auch gern mal ein nettes gammeliges Stück Aas oder sonstiges Unappetitliche aufsammeln, wenn sie dürften.

    Pudel sind wie Labbis Wasserjagdhunde. Das heisst, die meisten Pudel sind durchaus Wasserfans. Damit muss man bei Wasserjagdhunden einfach rechnen.

    Ansonsten kann ich über den Pudel nur sagen - wenn er entsprechend behandelt wird, ein lernfreudiger, arbeitseifriger Hund, leicht motivierbar, durchaus bis ins hohe Alter auch leicht zum Spielen zu motivieren. Mir persönlich lieber als der Labbi, da einfach schlanker und leichter. Meine Grosse wiegt bsp. bei 66 cm gerade mal 25 kg. Meine kleinere Hündin wog in jungen Jahren bei 58 cm 19 kg. Inzwischen sind es etwa 20-21 kg. Also durchaus eine etwas leichtere Gewichtsklasse als ein Labbi. Aber das ist Geschmacksache.

    Grundsätzlich muss ein Pudel kopfmässig beschäftigt werden. Allein mit Bewegung wird ein normaler GP nicht wirklich ausgelastet.

    Pflege - tja, da scheiden sich die Geister. Persönlich bin ich ein absoluter Fan der Ausstellungsschuren. Aber da mir der Pflegeaufwand zu hoch ist, sind meine im Sommer auf etwa 5-7 mm runtergeschoren. Im Winter lasse ich sie etwas länger wachsen. Da können sie dann auch schon mal gut und gerne 5-6 cm Fell drauf haben. Je nach Fellbeschaffenheit hält sich der Pflegeaufwand sehr in Grenzen, wenn man das Fell kurz hält. Im Sommer brauchen meine Beiden bsp. so gut wie überhaupt keine Bürste. Zumindest nicht, um Knoten oder Filz auszubürsten. Was ausgebürstet werden sollte sind Kletten, trockener Schmutz, Grassamen usw. Geht bei kurzem Fell in ein paar Minuten und wenn kein "Bedarf" vorliegt, dann reicht das auch alle 1-2 Wochen.
    Im Winter etwa 1x die Woche. Wobei es empfehlenswert ist, die Pfoten zwischen den Ballen auszuscheren und auch im Zwischenzehenbereich die Haare kurz zu halten. So von wegen Schneeklumpen. Schätze, da dürfte der Labbi weniger Probleme haben als der Pudel.

    Was aber pflegetechnisch auch berücksichtigt werden sollte - der Pudel "verliert" dank seiner Fellstruktur kein Haar. Das ausgefallene Haar bleibt im Fell bis es ausgebürstet wird. Während die meisten Labbi-Besitzer über endlosen Haarausfall mit entsprechenden Putzorgien jammern.

    Hi Katharina,

    bei kleinen Hunden ist es "normal", dass sie nicht am Bein kleben wie die Grossen. Zum einen kann ein kleiner Hund gar nicht so am Bein "kleben", da er sonst schief laufen müsste, so mit Schräglage *ggg*. Zum anderen neigen viele kleine Hunde dazu den Beinen etwas auszuweichen, da sie ja die Beinbewegung noch deutlicher mitbekommen als die Grossen und idR auch öfter schon mal getreten worden sind.
    Dazu kommt, dass ein kleiner Hund sich weit mehr "verbiegen" muss, wenn er Dir ins Gesicht schauen soll, was dann wiederum dazu führen kann, dass er nach aussen abdriftet.
    Und nicht zu vergessen, wenn Du Fuß mit Futterlocken etc. bei einem kleinen Hund machst, verbiegst Du dich völlig, nimmst eine komplett andere Körperhaltung ein. Zum einen beugst Du dich über deinen Hund, was dann tatsächlich zu einer für den Hund unangenehmen Situation führen und letztendlich zu Meideverhalten führen kann. Zum anderen lernt dein Hund so zunächst nur deine verquere Körperhaltung mit dem Fußgehen in Verbindung zu bringen. Das später wieder umzutrainieren kostet Zeit, Geduld und Nerven.

    Bei meiner Gartenzwergin, die mit ihren 29 cm sicherlich nicht grösser ist als dein Westi, habe ich den weiter oben beschriebenen Aufbau komplett durchgezogen. Gerade bei einem kleinen Hund finde ich es wichtig, dass er bereits vor dem ersten Angehen die Position korrekt verinnerlicht hat. Wenn Hund die Position wirklich kennt, dann kann er sich später selbständig korrigieren und am Hundeführer ausrichten. Was einem Hund, der die Position nicht wirklich selbständig einzunehmen in der Lage ist, nicht möglich ist. Klar, was Hund nicht kann, kann er nicht.

    Bei einem kleinen Hund hat diese Variante den Vorteil, dass man das zuerst mal kniend trainieren kann. Also so hinknien so dass Oberschenkel und Oberkörper eine gerade Linie bilden. Dann hat Hund von Anfang an den Anblick den er später beim eigentlichen Fußgehen auch hat. Man kann Hund dann aufrecht in die GS führen. Sobald Hund in der Lage ist, ohne Handzeichen die GS zu finden, trainiert man das Ganze im Stehen. Und dann geht's wie bereits beschrieben weiter.

    Wenn man da von Anfang an drauf achtet, dass Hund immer dicht sitzt und auch dicht folgt, sollte man mit dem seitlichen Abstand keine nennenswerten Probleme bekommen.

    Betonung liegt auf "sollte" *ggg*. Wobei Problememeiner bisherigen Feststellung nach idR dann durch schlampige, ungeduldige Aufbauarbeit aufgetreten sind. Und da nehme ich mich nicht aus :ops: . Meine mittlere Hündin ist auch so ein Kandidat. Das ist kein Meideverhalten, sie hat es nur nicht gern, wenn sie sich konzentriert, auch noch jemanden so dicht bei sich zu haben. War im Agi auch immer schon so, dass sie lieber auf etwas Abstand lief als zu dicht am HF. Und da sie dazu noch gewaltiger Grobmotoriker ist, neigt sie dazu, seitlich immer mehr abzudriften, wenn sie den Kopf zu mir hochdreht um mich anzuschauen. Wie gesagt, kein Meideverhalten. Gleiches sehe ich derzeit bei einer jungen Boxerhündin, die ebenso wie mein Chaostier, einen gewissen Mangel an Körperbeherrschung zeigt. Und bei einer Dweiteren Hündin, bei der es aber tatsächlich aus Meideverhalten heraus resultiert.
    Bei allen drei hat geholfen, dass sie gelernt haben, beim Einnehmen der Grundstellung aktiv Körperkontakt zu suchen. Der Kontakt Schulter Hund - Knie HF wurde immer wieder bestätigt. Und das dann auch beim Fußgehen selbst. Das ist dann allerdings der Zeitpunkt, wo man mE mit Lobworten etc. nicht wirklich weiterkommt. Da sollte man dann wirklich clickern und einen clickererfahrenen Hund haben. Denn zu Anfang sind das wirklich Augenblicke.

    Hi,

    wenn Du eine BH-Prüfung machen willst, ist "Hier" für das Herankommen reserviert. Du solltest Dir also überlegen, ob das wirklich so günstig ist, "Hier" für das "neben mir laufen" zu nehmen.

    Ich habe bei meinen Hunden das "Fuß gehen" rein aus der Grundstellung heraus entwickelt.

    Also erst mal Grundstellung beigebracht bis Hund selbständig in der Lage war, diese Position zu finden. Auch aus mehreren Metern Entfernung und ungünstigen Winkeln, so dass Hund um mich rum laufen musste.

    Grundstellung = Hund sitzt dicht, idealerweise mit Körperkontakt was aber von der Grösse des Hundes abhängt, links neben mir, Schulter an meinem Knie bzw. auf Kniehöhe, Blick zu mir.

    Als das geklappt hat, und zwar wirklich nur auf Wortsignal hin ohne körperliche Hilfestellung (mit Hand führen usw.) bin ich einen Schritt seitwärts gegangen und habe sie mit dem Wortsignal (bei meinen Hunden "close" bzw. meiner alten Hündin "Fuß") nachrücken lassen. Ggf. am Anfang wieder etwas Handhilfe.
    Nachdem Hund in der Lage war, ohne Handhilfen korrekt nachzurücken, bin ich dazu übergegangen, sie gleich beim Seitwärtsschritt mit dem Wortsignal mitzunehmen. Nachdem das geklappt hat, bin ich dazu übergegangen, Winkel nach rechts und nach links auf der Stelle zu üben. Zuerst wieder, indem ich vorgegangen bin und sie nachrücken lassen habe. Später dann, indem ich Hund mit Signal sofort mitgenommen habe.

    Aus den Winkeln heraus dann die Kehrtwendungen auf die gleiche Weise.

    Dabei allerdings von Anfang an darauf geachtet, dass die Seitwärtsbewegungen, Winkel und Kehrtwendungen immer auf die gleiche Weise von mir durchgeführt werden.

    Und dann, wenn das alles geklappt hat und man davon ausgehen kann, dass Hund die Position wirklich verinnerlicht hat, ging es einen Schritt nach vorn - Hund wieder nachrücken lassen. Das so lange, bis Hund in der Lage ist, sofort auf Signal mitzukommen - 1 Schritt wohlgemerkt, nicht 2, nicht 3 nicht 5 - 1 SCHRITT.

    Und daraus dann so langsam aber sicher dann immer mehr Schritte. Dann mal wieder weniger und wieder mehr und so langsam steigern. Wenn Hund in der Lage ist 10-15 Schritte geradeaus mitzugehen, dann auch mal Winkel und Kehrtwendungen einbauen. Zuerst aus 2-3 Schritt Entwicklung, dann immer längere Entwicklungen.

    Zum Schluss auch noch Tempounterschiede.

    Im Prinzip würde ich bei deinem bisherigen Aufbau ähnlich vorgehen. Also das Anschauen in der GS trainieren - damit hast Du das Schau und das Fuß verknüpft und dann aus der GS heraus weitertrainieren. Damit hast Du das Hier weg und durch die enge GS lernt Hund auch gleich, eng am Fuß zu bleiben.

    Zitat

    Mit kleinen Hunden hast du manchmal "Baustellen" die größere einfach so nicht haben.

    könnte ich so nicht sagen. Im Gegenteil. Ich fand bisher kleinere Hunde einfacher als grosse. V.a. aus einem ganz bestimmten Grund - Fußarbeit :gott: . Kleine Hunde sind da viel einfacher. Zum einen sind sie idR wendiger und beweglicher. Und zum anderen bin ich "Perfektionist" was das betrifft. Bei mir muss ein grosser Hund wirklich dicht laufen. Betonung auf "dicht" - wie war das? Zwischen Hund und HF darf kein Sonnenstrahl mehr durchgehen :D . Und das ist mE je nach Hund sehr schwierig zu trainieren. Ein kleiner Hund kann von Natur aus schon nicht so dicht laufen.

    Jo, und bei allem anderen finde ich nicht, dass kleine Hunde andere "Baustellen" haben als grosse. Ok, Richtungsapport - da sollte man vielleicht Hölzer nehmen, die gross genug sind, um über die Rasenhöhe rauszugehen, da Richtungsapport ja ein Sichtapport ist :lachtot:

    Aber sonst? Box - ha, da sind ja die Kleinen wohl absolut im Vorteil. Wenn mein Riesenkalb mit ihren 66 cm und einer Galoppsprunglänge von locker mal 2,5 m aufwärts so in der Box zum Stehen kommen muss, dass sie sich noch innerhalb der Box befindet .... das schafft man mit einem Gartenzwerg locker (*gggg* oder auch nicht, wenn der Gartenzwerg ein Ferrari mit nur halb funktionierenden Bremsen ist :lol: ).

    Aber meines Wissens hat Sabine Whitfeld auch schon Seminare speziell für kleine Hunde angeboten. Doch auch sie führt Border Collies im Obi.

    Ist aber in Süddeutschland. Kommt irgendwo aus der Nähe von München.

    Hi,

    Zitat

    Der Erfahrungsschatz der meisten Seminarleiter beschränkt sich auf die Problematiken dieser beiden Rassen, auf die sie sich dann auch bevorzugt stürzen. Der Rest bekommt meist nur blabla Antworten im Schnellverfahren (aus mangelndem Interesse oder Kenntnis? :sad2:.

    kann ich so nicht bestätigen.

    Mein erstes Obi-Seminar habe bei Angela Schmidt gemacht. Da waren fast gar keine Borders und Aussies dabei. Und sie hat sich durchaus mit jedem Hund gleichermassen befasst.

    Meine nächsten beiden Obi-Seminare habe ich bei Rolf Franck gemacht - ok, relativ viele Borders, was aber auch nicht weiter verwunderlich war, da das Seminar von einer Ortsgruppe des CfBrH angeboten wurde. Er hat sich genauso mit den Nicht-Bordern befasst wie mit den Bordern. Und ist auch auf individuelle Probleme der Nicht-Border entsprechend gut eingegangen.

    Johann Kurzbauer - ebenso. Auch Emilie Prytz und Oystein Odegard haben sich mit den Nicht-Bordern genausoviel Zeit genommen und die individuellen Probleme genauso durchgesprochen wie sie das bei den Bordern gemacht haben. Im übrigen waren da auch jeweils deutlich mehr Nicht-Border als Border dabei.

    Bei wem warst Du denn bisher so auf Seminaren?

    Hi zusammen,

    also, dass Hunde nach der Prägephase nicht mehr generalisieren können ist ja wohl der absolut grösste Quatsch, den ich je gelesen habe. Martin Rütter hin oder her.

    Generalisation bedeutet alles, auch dass Hund lernt, dass Sitz Sitz ist, egal ob im freien Feld oder auf nem Bahnhof mit viel Personenverkehr. Dass Ronja bsp. immer noch lernfähig ist, zeigt ja, dass sie nach ein paar Besuchen die Leute akzeptiert.

    Klar dauert es bei ängstlichen Hunden länger, bis sie bsp. verinnerlicht haben, dass fremde Besucher per se nicht gleich gefährlich sind. V.a. wenn das ein Angst auslösender Faktor ist. Dauert halt ne Zeit und man braucht Geduld.

    Zunächst mal würde ich das gewünschte Verhalten mit bekannten Personen eintrainieren, bis Ronja da ganz sicher weiss, was sie tun soll. Dann würde ich zwischen die bekannten Personen immer mal wieder weniger gut bekannte Personen "einstreuen". Evtl. dass die weniger bekannten Personen erst mal mit bekannten Personen zusammen kommen. Dann später allein. Wenn das klappt, dann würde ich völlig fremde Personen "einstreuen".

    Klar, dass die einzelnen Personen im Laufe der Zeit wieder bekannt werden. Entweder hast Du dann deinen kompletten Bekanntenkreis durch und das Problem hat sich damit sowieso erledigt *gggg*. Oder sie lernt im Laufe der Zeit, euch soweit zu vertrauen, dass ihr schon wisst, was Sache ist und sie kein Angst zu haben braucht.

    Die Frage ist halt auch, wie reagiert IHR. Und wie reagieren eure Trainingspersonen. Wenn ich das richtig gelesen habe, schreibst Du immer nur, wie Hund reagiert. Habe jetzt aber nicht mehr alles in Erinnerung. Werde mir heute abend deinen Thread nochmal in Ruhe durchlesen.