Beiträge von Ocarina

    Ich kenne den Thread, mir erschließt sich aber so viel Futter trotzdem nicht. Ok, bei mehreren oder größeren Hunden vielleicht. Aber Benni bekommt 150g TroFu und 250g NaFu am Tag. Ich kaufe für ca. 3 Monate ein. Mehr finde ich arg übertrieben. Was ist, wenn der Hund eine Unverträglichkeit entwickelt? Verschenke ich dann das Futter? Dann habe ich ja aber auch nix gespart.

    Ok, eine Ausnahme würde ich machen, wenn das Futter wirklich richtig billig ist, wie damals bei diesem einen Shop. Der die Dosen für Centpreise rausgehauen hat. Da hätte ich mich auch auf Monate eingedeckt. Aber zu den üblichen Rabattpreisen z.b. bei Zooplus, die es eigentlich immer gibt, da schlägt bei mir nicht der Sammeltrieb zu. xD

    Oh krass wieviel Futter. oO
    Wir haben 3 Beutel Kauartikel und 15kg Futter. Und max. etwa 24 Dosen Hundefutter.
    Das Futter ist kaltgepresst und soll laut Hersteller auf keinen Fall luftdicht verschlossen werden. Also ist unser Futter in einem Futterstoffsack wie dem hier: Futtersack
    Wir haben den für ca. 10kg, unser Futter (15kg) passt aber geradeso rein. Der Sack wird fettig außenherum, deswegen ist er zusätzlich in einer Platikrollbox (da sind auch die ganzen Leckerlies mit drin).
    Früh gibt es immer Trockenfutter und es reicht etwa 3 Monate. Der Futtersack ist so gedreht, dass der Reißverschluss oben ist. Also Rollbox auf, Reißverschluss auf und einmal mit dem Messbecher rein. Ist die ersten Tage recht schwierig wenn der Sack randvoll ist aber nach ein paar Tagen geht es.

    Nach einigem Überlegen schildere ich auch mal meine bzw. unsere Situation:

    Vorab: Wenn ich täglich 10h außer Haus wäre, würde ich mir keinen Hund anschaffen. Egal wie gerne ich Hunde habe. Ist der Hund einmal da und zwar auch schon eine gewisse Zeit käme ich nicht auf die Idee, ihn abzugeben. Tut mir leid, da bin ich zu egoistisch.

    Mein Ex wollte unbedingt einen Hund, nach 5 Jahren zulabern haben wir uns im Februar 2008 einen Hund geholt. Einen Mini-Bully ohne Papiere. Ich steckte am Ende meines Studiums, mein Ex als "arbeitscheues Tier" würde sowieso nie arbeiten gehen und wäre immer daheim bis auf Ausnahmen. Also erstmal "gute" Vorraussetzungen. Allerdings habe ich mich 2 Monate später getrennt, da unsere Beziehung eh am Ende war.
    Ich habe zu dem Zeitpunkt einen Nebenjob gehabt, 20h die Woche. Benni blieb von Anfang an völlig problemlos alleine. Bis 2009 ging das so, dann habe ich in meinem erlerntern Beruf eine Arbeit gefunden und Benni war von einen Tag auf den anderen plötzlich 11h alleine (10h Arbeitszeit plus 20 Fahrtzeit, 30min Mittagspause, daher keine Möglichkeit mittags heim zu gehen). 5 Tage die Woche.
    Zum Glück kannte ich da meinen jetzigen Mann schon. Er war da quasi schon bei mir eingezogen und er kam etwa gegen 16Uhr nach Hause. Benni war also von 7.30Uhr bis 16Uhr alleine. Gassi ist mein Mann nur gegangen, wenn Benni zur Tür ist oder irgendwie angezeigt hat, dass er mal muss.
    Zwischendurch war mein Mann krankheitsbedingt sehr lange zu Hause, was natürlich für Benni von Vorteil war. Zur Zeit ist er bis etwa 15Uhr unterwegs täglich, Freitag ist er eher daheim. Ab Dezember geht es in die Selbstständigkeit und da er viel von zu Hause machen kann bzw. nur stundenweise außer Haus ist passt das alles.

    Bei um die 9h hat Benni überhaupt kein Problem. Er freut sich, er geht Gassi, er benimmt sich normal. Allerdings war mein Mann vor Jahren immermal 2 Wochen auf einem Lehrgang und Benni eben 11h alleine. Das war zu viel. Da war er nur noch unruhig. Zum Glück war das nur insgesamt 8 Wochen über 6 Monate verteilt.

    Abgeben stand für mich nie im Raum. Lag aber auch an der Rasse. Ich hatte imer Angst, dass er in falsche Hände geräht. Klar kann das bei einer anderen Hunderasse auch passieren aber ich denke, dass das bei gewissen Rassen häufiger vorkommt.
    Einen Labrador hätte ich also vielleicht abgegeben. Definitiv sagen kann ich das aber nicht.

    Zum Thema Sitter/HuTa: Vielleicht hätte ich mir, wenn ich SIngle geblieben wäre einen Sitter geholt, der zumindest Mittags mal raus geht. Eine Nachbarin hatte sich auch angeboten. Allerdings als sie noch arbeitslos war.
    HuTa ist eine sehr gute etwa 30min weg von uns. Aber das fände ich arg sinnlos bei meiner Arbeitszeit (auch wenn die etwas kürzer ist als früher). Da müsste ich etwa 6.30Uhr los fahren um Benni abzugeben und pünktlich auf Arbeit zu sein und wäre etwa 19hr abends daheim. Da die einzige gute HuTa hier genau in die andere Richtung ist hätte ich zusätzlich zu den HuTa-Kosten noch das doppelte Benzingeld. Und das könnte ich mir dann definitiv nicht mehr leisten (aktuell habe ich eine Fahrgemeinschaft, die dann auch natürlich wegfallen würde).

    Also alles in Allem noch einmal Glück gehabt, unser Wuffel. Es könnte ihm denke ich durchaus schlechter gehen. :)

    ich denke, es kommt auch darauf an, was ja schon geschrieben wurde, wie die Eltern mit ziehen. Meine Schwester und ich hatten uns zu weihnachten ein Meerschweinchen gewünscht. Nach einiger Diskussion und familienrat gab es dann eins. Ich war 10 Jahre, meine Schwester 8. Der Käfig was ok, relativ klein aber unsere Murkel kann jeden Tag nach der Schule raus. Anfangs nur im Kinderzimmer, später auch in Küche und Flur (6m langer Flur, an einem Ende war die Küche, am anderen das Kinderzimmer). Mittags brachten wir immer grünzeug mit, murkel begrüßte und auch immer pfeifend. Nach fünf Monaten und einigem Infos anlesen kam polly dazu. Größerer Käfig und nach wie vor täglicher Freigang. Beide schweinchen wurden 6 Jahre alt. Nachdem murkel starb hatten wir überlegt, wieder eines dazu zu holen aber bevor es zu einen Entschluss kam starb polly dann auch. Jeden Abend und am Wochenende kamen die beiden vorne in die Küche an die schwelle und da gab es chikkore und gurke oder auch mal melone. Getragen wurden sie nur in den Käfig hoch oder raus auf den Boden. Beide mochten es aber auch, bei familienmitgliedern auf dem bauch zu liegen und schlafen. Ich denke unsren beiden ging es prima, unsere Eltern standen aber auch beide voll hinter uns. Wir hatten und haben im Freundeskreis aber auch ein, zwei negativbeispiele. Leider.

    gerade den Text von biboss gelesen. Mein Text auf der Seite vorher war sehr kurz zusammengefasst. Vom Handy schreiben ist doof. Es handelte sich um zwei Herren von Ordnungsamt. Ich habe mit “beamte“ das OA gemeint. Sie stellten sich vor und es kam zu folgendem Gespräch in etwa:OA- sie besitzen ja einen Bullterrier. ICH- ich muss die korrigieren. Es handelt sich um einen miniature-bullterrier. OA-gut, ein miniature-bullterrier. Wie sie wissen stehen diesen in Erfurt auf der Liste der gefährlichen Tiere. ICH-ich muss sie wieder korrigieren, minis stehen nicht auf dieser Liste. Daraufhin gab es eine kurze Pause und dann fragte mich der Herr einfach nur noch, ob der Chip ausgelesen werden könnte und ob ich meine Daten angeben würde. Ich habe bestätigt, die haben im Amt anrufen und die Daten abgeglichen und erledigt war es. Wie haben uns dann noch ganz nett über liegengelassene kothaufen, tütenspender und freilaufende Hunde unterhalten. Im endeffekt gab es bei uns in der Gegend viele Beschwerden gegenüber dem OA, dass ganz viele Kampfhunde herumlaufen würden ohne Leine und man sich deswegen nicht mehr auf die Straße traut. Und da in der Ecke hier oben kein einziger Soka gemeldet ist, ist das OA auf die Suche gegangen. Soweit ich weiß wurde ein nicht gemeldeter Soka gefunden.

    ich denke auch, die ganzen “habe ich mal gehört“ Sachen hatten dann eventuell auch einfach einen anderen Hintergrund. Wenn es sich bei Benni in der von mir geschilderten Situation tatsächlich um einen Soka nach Erfurter Liste gehandelt hätte, wäre das Gespräch genauso abgelaufen. Der Unterschied wäre nur gewesen, dass ich hätte Benni entsprechend anmelden müssen und wahrscheinlich ordentlich Strafe hätte zahlen müssen. Mitgenommen hätten sie den hund definitiv nicht. Macht ja auch wenig Sinn meiner Meinung nach: ist der hund falsch angemeldet, ich korrigiere und zahle Strafe bekommt das OA Geld. Nehmen die den hund mit haben die Kosten und viel bürokratieaufwand. Stellt sich dann heraus, das der hund korrekt gemeldet ist bleiben die auch noch auf ihren Kosten für Futter, Unterkunft etc. Sitzen.

    Benni ist auch immer ein Pitbull. xD
    Aber ich kann ja mal beschreiben, wie das bei uns abgelaufen ist (wir wurden kürzlich kontrolliert):
    Die beiden Beamtern haben mich angesprochen, dass ich einen "Kampfhund" habe. Ich habe mitgeteilt, dass Benni ein Miniatur-Bullterrier ist und daher nicht unter diese Klassifizierung fällt.
    Daraufhin wurde gesagt: Dürfen wir den Code auslesen und ihre Daten überprüfen? Habe ja gesagt. Benni wurde gescannt, ich habe meine Daten angegeben und die beiden haben gesagt: Eventuell höre ich was vom OA falls irgendwas nicht gestimmt hat. Und dann haben sie mir einen schönen Tag gewünscht. Fertig.
    Wenn also nicht Gefahr im Verzug ist kann ich mir nicht vorstellen, dass irgendwer vom OA einen Hund einfach mitnimmt.