Ich denke, die jeweilige Situation ist immer anders, je nach Jobcenter, Ort und was weiß ich.
Eine Freundin musste für knapp 1 Jahr von H4 leben und ihr ging es so gut wie nie. Sie hat alles mögliche damals beantragt und überall Zuschüsse bekommen. Strom, PC, Möbel, Telefonkosten. Ob das heute noch so ist, keine Ahnung.
Ich selbst habe von 350 euro während des Studiums gelebt. 130 Euro Miete, 30 Euro Strom, 20 Euro Telefon. Handy Prepaid, 10 Euro. Keine Versicherungen. Das waren die Fixkosten. Jeden Freitag habe ich Plasma gespendet. Gab 15 Euro damals. Davon habe ich den Wochendeinkauf gemacht. Gesund war das sicher nicht.
ich habe aber in der Großstadt gewohnt und das Straßenbahnticket war in den Studiengebühren mit drin.
Einen Hund zu holen, darauf wäre ich nie gekommen in so einer Situation, auch kein anderes Haustier.
Aber jeder setzt seine Prioritäten anders, ich hätte zu große Angst vor OPs oder Verletzungen gehabt und hätte es daher nicht gemacht. Ganz grundsätzlich wären die paar Euro Hundesteuer auch noch drin gewesen. 