Beiträge von Dino2025

    Bevor es einen offiziellen Entwurf gibt ist doch alles Spekulation, aber erstmal hört es sich für mich eher wie eine Entschärfung an. Finde es gut, wenn eingestufte Hunde wieder "runtergestuft" werden können. Dann haben sicher einige (Tierheim)hunde wieder eine realistische Chance auf Vermittlung.

    Ich hoffe nur, das wird nicht so ein Quatsch wie in Bremen, wo man für jeden Hund einen Test machen muss. Einmalig finde ich zwar ok, andererseits meine ich aber auch, dass man sich das bei Leuten, die bereits jahrelang ohne Vorfälle Hundehalter waren, eigentlich sparen könnte.


    Edit: Kann mir auch nicht vorstellen, dass aktuelle Hundehalter, bei denen die "hatte bereits 2-Jahre einen Hund"-Ausnahme griff, dann sofort den Test machen müssen. Da wird es sicher/hoffentlich Bestandsschutz geben, solange kein neuer Hund angeschafft wird.

    Das war etwas fummelig zu posten und ich kann es nun nicht mehr editieren, aber das Zitat stammt von NDRNiedersachsen.

    Ob sich der Landkreis es in den letzten 1 1/2 Tagen anders überlegt hat? Ich denke nicht.

    Und das fände ich halt wirklich unglücklich.

    Nichtsdestotrotz muss einem doch klar sein, dass dieser Hund (denn nach meinem Wissensstand ist das zweifelsfrei per DNA bewiesen) nun eine Grenz überschritten hat.

    Laut dem Instagram Post ja eben nicht? Also kein DNA Abgleich.

    Wenn da wirklich 2 Hunde in Frage kamen und nur von einem eine Probe genommen wurde und man gesagt hat "Ja, wenn der es nicht war, war es der andere", wäre das schon ein bisschen schwach.

    Dass das Umfeld emotional reagiert ist nun kein Wunder. Mir tun die Freunde/Familie leid, denn offensichtlich hat niemand sowas kommen sehen (angenommen es war wirklich der eigene Hund, denn anscheinend bestand ja Anlass mindestens von einem anderem Tier eine Probe zu nehmen).

    Edit, verklickt.

    Wenn man 100% sicher gehen wollte, müsste man die Leute entweder bei jeder Neuanschaffung wieder antreten lassen (was ich persönlich als Gängelung empfinden würde und sicher auch viel zu viel Aufwand wäre) oder jeder müsste zur Sicherheit einmal mit einem unerzogenen, riesigen Leih-Hund den Test machen (was auch unfair wäre).

    Oder man macht es als Kompromiss so wie jetzt und prüft nur ganz grundsätzlich ob der Halter in der Lage ist Rücksicht auf seine Umwelt zu nehmen.

    Wenn Rasse X schlicht verboten wird, wird es wahrscheinlich auch nicht viel bringen. Dann wird sie in Y umbenannt oder irgendeine neue Rasse wird kreiert, die nicht unter das Verbot fällt. Und dann gibt es noch die Leute die trotz Verbot sich einen Hund von Rasse X anschaffen, weil sie uninformiert oder naiv sind oder es ihnen schlicht egal ist. Das ist doch eigentlich bei allen Verboten so.

    Viel sinnvoller fände ich, bei den Produzenten anzusetzen. Ob man dem nicht wegen Qualzucht einen Riegel vorschieben, ober es finanziell weniger lukrativ machen kann (Steuern, Auflagen zu Gesundheitsuntersuchungen).

    Weil auch nie jemand plötzlich das Lenkrad verreißt, wenn plötzlich was auf die Straße rennt.

    Dann bleiben wir halt beim Nichthundehalter, von dem niemand erwarten kann, dass er irgendwelche Notfall-Leinen dabei hat. Und beim freundlichen Labbi, der fröhlich durch eine Kindergruppe poltert.