Beiträge von Mogeltier

    Ich habe mich entschlossen, das 1. Mal ein Medikament zu verabreichen. Keine Ahnung, wie und ob es wirken wird. Die vom TA empfohlene Dosierung ist kein Garant für einen entspannten Abend. Am 29. Dezember gehts los mit den Tabletten. Mal schauen...........

    Was gibt's denn?

    Wir werden morgen Abend das Pexion einschleichen, erst mal in geringerer Dosis, dann nach 3-4 Tagen auf die volle Dosis steigern. Wir hatten letztes Jahr mit über einem Tag Ataxie und dann Übelkeit beim Autofahren zu kämpfen. Das versuchen wir zu umgehen, zumal der Zweithund ohne Medikament ziemlich gut drauf und damit stürmisch sein wird. Das könnte Ärger geben... :pouting_face:

    Und ich liebe auch Herausforderungen, ein Hund der einfach brav alles macht was ich will wäre nicht so meins.

    Sorry, ich muss noch mal darauf zurückkommen. "Herausforderungen" kann man ja unterschiedlich definieren. Für den einen ist es schon eine Herausforderung, sich täglich mehrere Stunden nicht um sich, sondern um den Hund zu kümmern, Zeit mit ihm zu verbringen und dabei nicht auf social media unterwegs zu sein, dafür aber auch bei Mistwetter und Dunkelheit draußen rumzugeistern. Herausforderung kann aber auch sportlich oder mental sein: Agility, Hoopers, Rally Obedience, Zughundesport, Zielobjektsuche, Geruchsdifferenzierung, Mantrailing. Oder Ausbildung zum Besuchshund beim Senioren, Kindern, Menschen mit Beeinträchtigung. Davon geht vieles einfacher, wenn der Hund schon mal eine gewisse Grundstabilität hat, man nicht jederzeit befürchten muss, dass doch ein kleinster Auslöser zu unerwünschten Verhaltensweisen führt.

    Herausforderung war für uns z.B., das Mogeltier irgendwann zu einer Gassirunde zu bekommen. Denn die Angst vor anderen Menschen, Geräuschen, Lichtreflexen und den ganzen Gefahren, die draußen lauern, hat dazu geführt, dass er nicht raus wollte, teilweise nicht einmal in den Garten. Auf diese Art von Herausforderung hätte ich liebend gerne verzichtet.

    Die Entscheidung und die Konsequenzen daraus trägst letztlich du (und letzten Endes auch der Hund). Hier können dir viele Leute aus ihrem Erfahrungsschatz mitteilen, was sie davon halten. Mein Rumäne war gut 7 Wochen auf einer deutschen Pflegestelle, bevor er zu uns kam. Sagen wir mal so, die Beschreibung war traumhaft, absolut passend für uns, unsere Ansprüche, unsere Erfahrungen (fast Anfänger), unsere Haltungsgegebenheiten. Bekommen haben wir eine Wundertüte, bei der nicht alles wundervoll war, die uns vor massive Herausforderungen gestellt hat und immer noch stellt, bei der noch nicht einmal die Einschätzungen zu den Verträglichkeiten gestimmt haben. Und bei dem die große Angstproblematik definitiv nicht erkannt wurde. Als Anfängerhund hätte dieses Tier nicht eingestuft werden dürfen. Hätten wir dieses Tier gewählt, hätten die Beschreibungen die Realität widergespiegelt? Wohl eher nicht. Denn einen ängstlichen Hütehund (auch das haben wir erst danach mitbekommen) mit ordentlich Territorialverhalten hätten wir uns nicht zugetraut. Und ich bin ganz ehrlich froh, dass wir zu zweit sind, denn auch die mentale Belastung, wenn es nicht läuft, wenn sich die Probleme zu Hochgebirgen auftürmen, ist nicht zu unterschätzen.

    Ich würde morgen noch mal in der Praxis anrufen und in Richtung "Ich hatte beim letzten Termin in der ganzen Aufregung ganz vergessen, nach einer Wurmkur zu fragen. Kann ich mir die jetzt noch vor Weihnachten abholen?" agieren. Vollkommen egal, ob dir der TA sympathisch ist. Da du erst vor wenigen Tagen dort warst, sollte das auch ohne erneute Vorstellung möglich sein. Du willst ja keine harten Drogen. Und ich würde, da ich das Tier nicht kenne und nicht weiß, wie sie auf die Knallerei reagieren wird (außer, du wohnst in einer total ruhigen Gegend), überlegen, ob ich nicht auch nach Sileo frage. Für den Fall der Fälle. Unsere Hündin hat während ihrer Läufigkeit total empfindlich auf die Knallerei reagiert. So hatten wir sie vorher nicht erlebt und danach auch nicht mehr. Am ersten Tag der Läufigkeit wurde hier aber geknallt und sie ist fast durchgedreht dabei.

    Und im Januar kannst du dann einen anderen Tierarzt suchen. Vllt. kennst du bis dahin ja schon ein paar nette Hundehalter, die du nach Empfehlungen ansprechen könntest.

    Bis jetzt habe ich keine Wurmeier entdecken können - und ich kann dir versichern : ich habe ja jeden Haufen genau inspiziert...... :pile_of_poo:

    Das Gespräch, wirklich sehr ausführlich, hatten wir erst am Freitag mit unserer TÄ. Wir waren nämlich auch sehr blauäugig von wegen: Würmer sieht man doch. Ähm, ja, wenn sie (je nach Art) so ungefähr 5-10 cm lang sind und den Hund verlassen. :shocked: Das große Hundetier hat jetzt jedenfalls seinen TA-Spitznamen und den Dauer-Diagnosestempel weg. :doh: Wir sind jetzt etwas ärmer, um einige Erfahrungen und Einsichten reicher und haben trotz allem viel gelacht. Die Diagnose war nach Zeigen der Kotprobe jedenfalls sehr eindeutig. Dem vorangegangen waren 2 Nächte mit immer wieder Durchfall. In den anderen Haufen war NIX.

    Falls sich die Haufenanzahl bei sich einspielender Fütterung und Gewöhnung an die neue Umgebung nicht wirklich ändert, würde ich im neuen Jahr einfach mal eine Sammelkotprobe beim Tierarzt lassen. Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen mittlerweile würde ich eine Endoparasitose (v.a. in Richtung Giardien, da gab es bei uns nämlich auch viele große Haufen) nicht ausschließen.

    Ich habe noch eine ganz andere Frage, bzw. dahinter liegende Bedenken: Ist der Hund schon kastriert oder ist geplant, dies noch vor der Ausreise zu tun, oder hast du die Auflage, das in den nächsten Monaten nachzuweisen? Viele TSV machen dies ja, aber die Folgen für den Hund werden außer Acht gelassen. Unser Rumänen-Import wurde leider vor Einsetzen der Geschlechtsreife kastriert. Diverse Probleme wären uns vermutlich erspart geblieben, wäre dies nicht geschehen.

    ich mag einfach Hunde die etwas größer sind aber nicht unbedingt die grüßten 😁

    Was Größe und Gewicht angeht, bieten die unterschiedlichen Rassen zum Glück ja auch viel Auswahl. Ich habe hier zwei Tiere sitzen: 60 cm und knapp 21 kg und 65 cm und 25 kg. Da bringen kleinere Rassen durchaus schon mehr Gewicht auf die Waage.

    Mich macht das erste Bild auch sehr hellhörig. Egal, wie der Hund "weiter hinten" aussieht, Kopf und Ohren (plus die Falten) erinnern mich schon sehr an einen Listenhund (nicht negativ gemeint). Bei uns ihm Wohngebiet wurde von sehr, sehr vielen Jahren ein Hund (bzw. die Halter) vom Ordnungsamt angezählt, weil ein Mitarbeiter in diesem Hund einen Listenhund gesehen haben will. Bei dem fand ich das überhaupt nicht gerechtfertigt, es war ein tolles Tier ohne jegliche Anzeichen von Aggression, und selbst die damals durchgeführten Gentests haben das nicht bestätigt. Trotzdem wurde der Hund von den Behörden als Listenhund geführt.