Und ich liebe auch Herausforderungen, ein Hund der einfach brav alles macht was ich will wäre nicht so meins.
Sorry, ich muss noch mal darauf zurückkommen. "Herausforderungen" kann man ja unterschiedlich definieren. Für den einen ist es schon eine Herausforderung, sich täglich mehrere Stunden nicht um sich, sondern um den Hund zu kümmern, Zeit mit ihm zu verbringen und dabei nicht auf social media unterwegs zu sein, dafür aber auch bei Mistwetter und Dunkelheit draußen rumzugeistern. Herausforderung kann aber auch sportlich oder mental sein: Agility, Hoopers, Rally Obedience, Zughundesport, Zielobjektsuche, Geruchsdifferenzierung, Mantrailing. Oder Ausbildung zum Besuchshund beim Senioren, Kindern, Menschen mit Beeinträchtigung. Davon geht vieles einfacher, wenn der Hund schon mal eine gewisse Grundstabilität hat, man nicht jederzeit befürchten muss, dass doch ein kleinster Auslöser zu unerwünschten Verhaltensweisen führt.
Herausforderung war für uns z.B., das Mogeltier irgendwann zu einer Gassirunde zu bekommen. Denn die Angst vor anderen Menschen, Geräuschen, Lichtreflexen und den ganzen Gefahren, die draußen lauern, hat dazu geführt, dass er nicht raus wollte, teilweise nicht einmal in den Garten. Auf diese Art von Herausforderung hätte ich liebend gerne verzichtet.