Beiträge von Mogeltier

    wendet euch an das Ordnungsamt, die Naturschutzbehörde, den Revierjäger, die Staatsanwaltschaft oder an das Forstamt. Fertigt auch gern Beweisfotos oder -videos an.

    Und dann? Es ist doch meistens abends, es ist mehr oder minder weit weg. Und ich hätte auf meinen Gassirunden, wenn es direkt vor mir wäre 1) ohnehin kein Handy dabei und 2) ganz andere Probleme - einen hyperpanischen Hund, der sonstwohin zieht oder ein anderes unberechenbares Verhalten an den Tag legt. Und würde man das Handy zücken und fotografieren, hätte man hier in Berlin vermutlich noch gravierendere Probleme.

    Auch wenn dein Freund legal Feuerwerk abbrennt (also F2 und innerhalb des erlaubten Zeitraumes) gehört er trotzdem zu den Leuten, die andere in Angst und Schrecken versetzen und Schaden anrichten. Dein Verständnis deinem Freund gegenüber (bzw. seiner "Leidenschaft") wird er toll finden, andere finden es nicht toll. Er gibt massig Geld dafür aus, mal "etwas Spaß" zu haben. Wir Betroffenen geben - ungewollt!!! - massig Geld dafür aus, weit weg zu fahren (die Glücklichen!), Medikamente zu kaufen, Hundetrainer zu engagieren, und leben trotzdem mit der Sorge "Reicht es? Wirkt es? Welche Nebenwirkungen gibt es, wie schlimm werden die? Wie wird die Zeit vorher, hinterher?".

    In jedem Falle wird morgen ein Termin beim Tierarzt vereinbart :)

    Für Sileo brauchst du keinen Termin. In der Stammpraxis anrufen, nachfragen, ob sie es haben und abholen. Gewicht des Hundes sollte bekannt sein wegen der Dosierungsempfehlung. Aber wie schon geschrieben... ob es vorrätig ist? Reine Glückssache. Ebenso, ob die Stammpraxis überhaupt geöffnet ist. Ich könnte mir gut vorstellen, dass zumindest kleine Praxen tatsächlich mal ein paar Tage Urlaub haben.

    Hab das Gefühl, als würde ihm das fast schon körperliche Schmerzen bereiten...

    Jetzt bin ich fies: Seine eingebildeten Schmerzen sind nicht höher einzustufen als die echten Schmerzen, die echte Panik, die Todesangst, das echten Grauen, das er und die anderen ihrem Umfeld, ihrer Umwelt, Mensch wie Tier, und sogar Gegenständen (Brände etc.) zufügen. Er ist erwachsen (davon gehe ich aus), er kann entscheiden, es nicht zu tun. Die anderen können nicht einfach entscheiden, sich nicht terrorisieren zu lassen.

    Ich stell gerade fest, dass ich wirklich absolut kein Verständnis für Ballerei mehr habe.

    Damit bist du ja in bester Gesellschaft. Und die Kombi eigener Hund + selber wie verrückt ballern verstehe ich schon gar nicht.

    Hat dein Freund erlebt, wie Lana letztes Jahr reagiert hat?

    So kurzfristig gesehen ist Sileo tatsächlich die einzige Möglichkeit. Der Gehörschutz ist gar nicht mehr zu bekommen und müsste auftrainiert werden. Schaue zusätzlich nach Videos mit Braunem Rauschen oder Taiko Drums. Beide können zusätzlich was bringen, wobei das eigene Empfinden der Geräusche natürlich auch mit reinspielt.

    Ich glaube auch nicht, dass Eierlikör hilft, wenn direkt vorm eigenen Fenster die Knaller losgehen. Und nach deiner Beschreibung sehe ich auch nicht 2-3 Raketen, sondern lange (kosten)intensive Dauerbeschallung. Ich würde, um meinen Hund zu schützen, ihn woanders feiern lassen (auch wenn das für die dort lebenden Menschen und Tiere fies ist).

    Mittlerweile tut es mir einfach nur leid, dass ich die Frage, vielleicht unbedarft, aber Fragen sollten einfach berechtigt sein, in den Raum gestellt habe. Die Entwicklung, die das Ganze genommen hat und die damit den ursprünglichen Rahmen komplett gesprengt hat, war nicht beabsichtigt.

    geben die Hunde IMMER erst an Pflegestellen.

    Keine Ahnung, ob das in den vielen Seiten schon mal angesprochen wurde, aber in Anlehnung an einen anderen frischen Thread im Forum: Besteht die Möglichkeit, erst einmal als Pflegestelle zu agieren, mit Option auf Übernahme? Ja, auch dazu fallen mir zig Kontras, mögliche Hürden und Herausforderungen ein, von denen ich nicht weiß, wie real die sind. Wobei das "Rasse"Problem damit ja auch nicht gelöst ist.

    Als wir damals das Mogeltier übernommen haben, hatten wir auch nur einen eng begrenzten Rahmen, um ihn zurückzugeben. 2 Wochen, glaube ich. Tja, 2 Wochen sind schon sehr eng gesteckt. Danach hätte man uns vllt. noch bei der Vermittlung unterstützt, aber das Tier nicht auf die PS zurückgenommen. Ist verdammt doof, aber ich kann es ein Stück weit auch verstehen, da mitunter ja schon der nächste Transport geplant und die PS verplant sind.

    Und zum Thema "Dieser Hund soll es unbedingt sein": Wir, bzw. tatsächlich noch mehr mein Mann, hatten uns vor Jahren schon mal in einen Hund verguckt. Hatten ihn auch besucht, sind Gassi gegangen. Er wollte ihn, ich war unsicher. Meine Mutter, in deren Haus wir gelebt haben (als pflegende Angehörige), hat sich komplett dagegen verwehrt. Ja, wir waren wütend, sauer, haben eine ganze Weile getrauert. Es hat gedauert, bis wir damit abgeschlossen hatten. Wir wissen nicht, wohin uns der Weg damals geführt hätte. Die Erfahrungen, die wir jetzt mit den Hunden sammeln durften und mussten, hätten wir nicht gesammelt.

    aber da du schriebst die bekäme Librela - das kann durchaus für vermehrtes trinken, pinkeln und allgemeinen Harndrang sorgen.

    Wie oft muss sie denn pinkeln? Aus deinen Beiträgen habe ich das Gefühl, dass sie jede Stunde oder so muss. Unsere Katzen (waren insgesamt 7) haben vllt. pro Tag 4x das Katzenklo zum Pinkeln genutzt. Dazu käme in deinem Fall die Auswirkung des Medikaments. Aber ob es noch einen weiteren Faktor gibt? Ist eine Diabetes ausgeschlossen?