Beiträge von Mogeltier

    Abendbrot ist bei beiden drin. Letztes Mal Pipi im Garten war vor 16.00 Uhr. Auch diese Nacht gilt: je länger sie durchhalten, desto besser, denn bis mind. 3 oder 4 Uhr wird hier garantiert geknallt.

    So, sind zurück. Hier und da Böller in der Entfernung, aber die Hunde haben das ziemlich gut weggesteckt. Schnee ist super, Schnee ist spannend. Und das Mogeltier hat so viel unterwegs geschnüffelt wie noch nie in seinem Leben. Ich schiebe auch das auf das Pexion. Das dürfte gerne bleiben, das 15 minütige Bellen bis wir endlich angekommen sind (und noch die paar Beller nach dem Aussteigen), darf er sich gerne wieder abgewöhnen. Wir sind aber insgesamt bisher sehr stolz auf unsere Großen.

    Es schneit :hurra:. Leider wird es nachher wärmer und der Schnee wird verschwinden. Eine schöne Schneedecke würde wenigstens die Geräusche dämmen. Aber erst einmal erfreuen wir uns am Schnee und die Hunde werden nachher aus dem Häuschen sein, wenn sie es mitbekommen. Positive Stimmung und so. So oft es geht, so lange es geht.

    Sileo-Plan: alle 2 Stunden (5x) wir beginnen ab 16 Uhr

    Vielleicht habt ihr Glück, und es hält länger an. Mogli hatte vor 2 Jahren die erste Dosis gar nicht richtig aufgenommen (Auftragen mit dem Handschuh war keine gute Idee, das Zeug kam nicht dorthin, wo es hinsollte). Nach 2h der nächste Versuch und Mogli verzog sich zügig unters Bett und schlief gut 4 Stunden durch. Ich glaube, wir haben damals gar nicht mehr so viele Gaben danach verabreicht.

    Mogli hat von gestern 15 Uhr bis jetzt mit Pipi durchgehalten. Den letzten Haufen hat er gestern früh gemacht. Conchi war wenigstens schon mal kurz nach 7 Uhr draußen.

    Ich finde es eben auch unglaublich schade, wie viel man in dieser Zeit eigentlich grundlos managen muss. Lüften? Fenster auf (davor natürlich die Dämmung abbauen), horchen und riechen, Zimmertür zu, Hunde weit weg. Das Ganze von Zimmer zu Zimmer. Erledigungen machen? Am besten nicht auf den letzten Drücker. Gassi? Mal überlegen, wann war es in den letzten Jahren noch am ruhigsten?, dann vllt. mal probieren.

    Wir wollen nachher noch in den Wald und können nur hoffen. Um vermutlich wirklich böllerfreie Gebiete zu erreichen, müssten wir aus dem näheren Umland von Berlin raus. Aber 1-1,5 Stunden Autofahrt für einen zweistündigen Spaziergang steht in keinem Verhältnis. Zumal Mogli am Sonntag bei der Fahrt so erregt war, dass er uns die ganze Fahrt über die Ohren vollgesungen und gebellt hat. Conchi hat dann mitgemacht. Wir wussten auch nicht, ob das die Übelkeit vom Pexion ist oder eher die Enthemmung davon. Die Übelkeit war es nicht, wie er uns schweigend auf der Rückfahrt nach der Runde mitgeteilt hat.

    Ich musste erst mal nachlesen, was "Zoomies" sind :thinking_face:. Nie gehört, den Begriff. Das, was dahintersteckt, natürlich schon.

    Was bei Conchi auch gut ankommt, sind kurze Sucheinheiten nach Leckerlis, also das bewusste Suchen nach etwas. Sie ist allerdings auch ein ausgeprägtes "Nasentier". Oder sie mal auf etwas balancieren zu lassen (Vorsicht natürlich bei Glätte).

    Jetzt weiß ich nicht, ob das Alter so viel ausmacht, aber wir haben die ersten Videos und Infos von Conchi (lauffreudige, große Rasse) bekommen als sie 8,5 Monate alt war. Da war sie agil, da rannte sie viel und tobte ausgelassen rum. Und es wäre ihr im Leben nicht eingefallen, nach 20 oder 25 Minuten freiwillig eine Gassirunde abzubrechen. Allerdings führten da die Ausflüge auch in die Natur, viel natürlicher Input in ihrem Tempo, aber wenig Menschen, wenig Verkehr etc.

    Vor einigen Jahren war es in der Schweiz ab 12 (!) Jahren zu haben - googelt es gerne nach. Das sind doch starke Indizien für eine stark verminderte Gefährlichkeit des Ottonormalfeuerwerks.

    Sehe ich nicht so. Vor ein paar Jahrzehnten war Kokain ein Medikament und verhältnismäßig einfach legal erhältlich. Dass es heute nicht mehr legal zu erhalten ist, hat doch nichts damit zu tun, dass es plötzlich gefährlicher ist, sondern doch eher damit, dass man mittlerweile die Gefahren, die von ausgehen, kennt. Oder Röntgenstrahlen. Anfangs ein Partyspaß, heute wohl dosiert und nur dann eingesetzt, wenn unbedingt notwendig.

    Wie schon in einem Beitrag geschrieben, ist es auch ein deutlicher Unterschied zwischen "jeder kauft für ein paar Münzen ein paar Knaller und jagt die gegen Mitternacht in die Luft" und "mehr oder weniger stark alkoholisierte Menschen aller Altersgruppen besorgen sich kiloweise Raketen, Böller und anderes Zeug, legal und illegal, und terrorisieren damit ihr gesamtes Umfeld über Tage und Wochen." Die Gefahr von schweren, schwersten und tödlichen Unfällen steigt nun einmal mit der Anzahl der beteiligten Menschen und Sprengkörper.

    Ist das eine rhetorische Frage? Ironie? Dann raff ich's nicht. Ich kann Dir aus meinen Autobahntuckerzeiten sagen: Ja, das tun sie! Und zwar erstaunlich viele.

    Sorry, das sollte tatsächlich ironisch gemeint sein, da ich es mir in der Tat nicht vorstellen kann. Dann habe ich gerade wieder etwas gelernt.

    Rund um Flughäfen und Autobahnen klappt es ja aber auch mit dem Verbot...

    Naja, kannst du dir vorstellen, dass sich ein Böllerfreak tatsächlich ins Auto setzen und einen Rastplatz an der Autobahn aufsuchen würde, um dort dann mutterseelenallein und ohne Zuschauer seine Raketen in die Luft zu jagen?

    Drohnen dürfen auch nicht in der Nähe von Flughäfen genutzt werden. Klappt auch nicht immer. Dafür sind die Gebiete einfach viel zu groß.