Beiträge von Mogeltier

    Ich war vorhin oben (altes EFH) in meinem Hobbyraum, als ich ein komisches Knistern gehört habe. :face_screaming_in_fear:Mein Mann hat dann unter einem der Schränke eine Spitzmaus hervorgeholt, allerdings haben wir es nicht geschafft, sie einzufangen. Wir wissen aktuell nicht einmal, wo sie hin ist. Das Zimmer wird eher selten genutzt, die Tür zum Flur steht offen, Fenster und Außenjalousien sind seit Tagen dauerhaft zu. Und der Raum wurde vor ein paar Jahren komplett renoviert mit Rigipsplatten rundum von der Decke bis zum Fußboden und neues Laminat. Nach unserem Verständnis dürfte es keinen direkten Zugang nach draußen geben. Zumal wir halt vom oberen Stockwerk reden.

    Wir hatten vor etwas über 2,5 Jahren schon mal Spitzmäuse im Haus, eine davon auch in genau diesem Zimmer. Damals haben wir es auf eine unserer Katzen geschoben, dass diese das Tier aus dem Freigehege mit nach oben geschleppt hat. Und ein paar Wochen danach haben wir noch einmal eine platte tote Spitzmaus auf der Treppe entdeckt. Da lebte aber besagte Katze nicht mehr und der Kater hat sich nie als Mäusejäger gezeigt. Schon die Maus war uns rätselhaft. Jetzt überlegen wir natürlich, wo das Tier herkommt. Als ich vor 3 Tagen oder so in dem Raum war, habe ich nichts gehört. Wir haben heute auch nur ganz wenige Köttel gesehen. Spitzmäuse fressen Insekten, mehr als 2-3 Spinnen an der Decke gibt es da aber nicht. Und Wasser gibt es in dem Zimmer auch nicht. Wozu sind Spitzmäuse fähig? Scheinbar kommen sie durch irre schmale Spalten. Aber wie kommen sie in Räume, die nicht ebenerdig sind? Wir liegen außerhalb des Verbreitungsgebietes der Hausspitzmaus, ich gehe davon aus, dass es eine Gartenspitzmaus war.

    Ich weiß, dass es keinen Tierarztbesuch ersetzt, aber evtl. können wir kurz mal zusammentragen, welche Mittel eher für den langfristigen Einsatz zu verwenden sind, was auch bei eher kurzen Ereignissen Linderung bringt und was vllt. auch als Notfall (nicht wirklich planbar) eingesetzt werden kann?

    • Pexion: längerer Zeitraum
    • Sileo: einige Stunden
    • Gabapentin:
    • Tessie-Tropfen:
    • Sedarom:
    • ?

    Das Kläffen und Singen des Mogeltiers im Auto hat sich durch das Pexion deutlich verstärkt (ok, wir hoffen, dass es wirklich nur die Enthemmung ist und kein Dauerzustand wird). Vorhin auf der Fahrt in den Wald ging es wieder los. Erst Gesänge, dann Gekläffe. Was macht man als mitfühlender Hundehalter? Man stimmt ebenfalls ein Lied an, mehr schlecht als recht, was aber dazu führt, dass der Hund mit dem Kläffen aufhört und wieder ins Duett einsteigt. Dann habe ich lieber falschen Gesang als echtes Gebell. :rolling_on_the_floor_laughing:

    Kommen gerade aus dem Wald. Geknallt wird immer noch hier und dort. Mal schauen, ob die Verursacher der Müllberge noch ihren Dreck wegräumen, oder ob das von den Autos breitgefahren und vom Wind verweht wird. Denn wir liegen was die Straßenreinigung durch die Berliner Stadtreinigung angeht ziemlich weit unten auf der Prioritätenskala. Ein Bürgersteig vor einem Einfamilienhaus war komplett rot (also volle Länge und Breite), mitten auf einer anderen Straße lag ein bestimmt 25-30 cm hoher Ascheberg.

    So zum Start des neuen Jahres habe ich alles gezählt und sortiert. Und die neue Herausforderung für mich: 2026 kein Futter kaufen außer Diätfutter. Ich dachte nicht, dass es soo viel ist :see_no_evil_monkey:

    Ups, ähm, wie viele Tierheime, ach nee, Hunde wolltest du damit verköstigen? Ich wüsste gar nicht, wo ich das alles lagern sollte... :???: Ich gebe die Auflistung meinen beiden nicht zu lesen, die würden mich sonst anzeigen weil zu wenig Futter im Haus ist.

    Gerade eben beim kurzen Scrollen durch Facebook-Gruppen war ich erstaunt, wie viele Leute ihre Hunde nicht verstehen. Jaaaaa Luna sitzt bei Feuerwerk auch vor der Tür, aber nicht weil sie es sich ansehen will, sondern weil sie davonlaufen möchte!

    Ende der 90er, Anfang 2000 hatten meine Eltern auch eine Hündin. Die war zu Silvester mit draußen, auf der Brücke, wo geknallt wurde. Ohne Leine. Sie wollte dabei sein, war wirklich ruhig und entspannt. Daran zeigt sich aber auch, wie sich das Silvesterverhalten geändert hat. Damals wurde insgesamt viel, viel weniger geböllert. Und zu Silvester trafen sich ein paar Nachbarn auf dieser Brücke, zündeten 2-3 Raketen, ein paar Wunderkerzen und schauten sich ansonsten das Feuerwerk rundherum in der Ferne an. Heute ist diese Brücke ein Hotspot, geknallt wird überall viel, viel heftiger und selbst die Hündin von früher würde ich nicht mehr frei laufen lassen. Nicht, weil ich ihr nicht vertraut hätte, sondern weil ich den Menschen nicht vertraue.

    Lana und ich mussten tatsächlich nach Schaffhausen flüchten

    Du warst in der glücklichen Lage, flüchten zu können. Andere, die das nicht konnten, mussten sich den Silvesterterror von deinem Freund plus Anhang stundenlang reinziehen. Da läuft echt was verkehrt. Fairness sieht definitiv anders aus.

    Hier ging es die Nacht noch ziemlich heftig weiter, bzw. hält es eigentlich immer noch irgendwo an. Wobei wir bisher wirklich noch Glück hatten und beide Hunde ziemlich gut drauf sind und schon mal draußen pinkeln waren. Mein Gott, kann aus so einer Rüdenblase viel rauskommen. :hushed_face:Die Fensterdämmung im Schlafzimmer mit den Matratzen war ein voller Erfolg. Es kamen nur stark gedämpfte Schläge durch, nichts, was die Hunde dazu gebracht hätte, stundenlang rumzulaufen.

    Der Unterschied zwischen alten Fenstern und neuen mit Dreifachverglasung ist enorm! Es gibt Räume, da hört man alles ungefiltert und Räume, da kommt es bisher noch ziemlich gedämpft rüber. Conchi ist bisher noch sehr entspannt und döst auf dem Sofa. Knaller draußen findet sie echt doof und je länger sie anhalten immer schlimmer. Aber hier drinnen blieb sie bisher ruhig. Okay, richtig heftig dürften die nächsten 60-90 Minuten werden. Mogli tappst immer mal wieder rum, liegt aber auch in seinem Schrank, holt sich dann wieder Kraulis ab und lässt sich sogar für Würstchen begeistern und erarbeitet sich diese. Natürlich könnte es besser sein, aber auch viel, viel schlimmer. Und ein Hotel mit fremden Leuten und Hunden kommt für uns leider nicht in Frage...

    Kommt gut rüber!