Beiträge von Beastmaster

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    Und es hat (just my five Cent) für mich halt ein wenig was Paradoxes, wenn der Einzige der aktuell Mitdiskutierenden, der das, worüber diskutiert wird, live gesehen hat, auf mehr Realität hingewiesen wird

    Wurde denn das bisherige Domizil in Bispingen überhaupt gesehen?

    Bisher gibt es hier nur die Information über Helferaktivitäten im geplanten neuen Domizil.

    Darüber hatte ich auch schon geschrieben, dass beim Abbau alter Zwinger 12-13 Hunde einer Gruppe zwischen uns herum liefen. Hätte aber eigentlich auch so klar sein müssen, denn am neuen Standort gibt es ja noch keine adäquaten Unterkünfte.

    Vielleicht hätte man, statt Hütten ohne Genehmigung aufzustellen, mit der Sanierung anfangen können. Das Dach muss wahrscheinlich neu, genau wie Heizung, Elektrik Sanitär etc. Einen einigermaßen belastbaren Plan wird es wohl nicht geben. Und wo sollen die neuen Helfer herkommen? Ich gehe davon aus, dass sich für die Hunde keine Verbesserung ergibt.

    Das Problem mit den Hütten hat mich am meisten überrascht, denn normalerweise dürfen Gartenhäuser mit einer Grundfläche von bis zu 10m² ohne Genehmigung aufgestellt werden.

    Bzgl. der beantragten 86 Hunde: Hier sind zu einem Teil auch Hunde der Mitarbeiter zu zählen, die ja dann auch dort hinziehen sollen.

    Spannend.

    Ein privates Tierheim zählt die Hunde der Angestellten mit zu der Gesamtzahl der Tierheimhunde.

    Naja, ist wohl eine Anforderung des Vetamtes, um zu wissen, wieviele Hunde sich da auf dem Gelände aufhalten. So hat's Vanessa bei einer Führung durch's Spukschloss erklärt.

    Ich wollte damit auch nur aufzeigen, dass es somit nicht zwingend zu weiteren Neuzugängen kommen muß. Die Anzahl der Mitarbeiter soll ja auch erhöht werden, so dass der Verteilschlüssel auch besser wird.

    Und ja, das parallel zum Tagesgeschäft zu stemmen ist nicht ohne und wird einigen Hunden vorort nicht mehr zugute kommen.

    Ich habe lediglich beschrieben, was ich dort gesehen habe. Ich kann z.B. mit Gruppenhaltung und auch Flooding nur positives verbinden. Natürlich ist es nicht pauschal für jeden Hund geeignet.

    Auf persönliche Anfeindungen reagiere ich natürlich nicht, das ist für mich vergeudete Zeit.

    Der größte Unterschied zwischen uns dürfte sein, dass die meisten hier der Meinung sind, dass es nicht besser wird, ich dagegen schon.

    Wie schon geschrieben, war es 'ne Gaudi das Spukschloss zu entrümpeln. Da war jede helfende Hand ein Mehrwert. Wenn das und andere Tätigkeiten perspektivisch irgendwann dazu führen, dass die Bedingungen dort besser werden, reicht mir das völlig.

    Bzgl. der beantragten 86 Hunde: Hier sind zu einem Teil auch Hunde der Mitarbeiter zu zählen, die ja dann auch dort hinziehen sollen.

    Was ich mich bei den ganzen Vorwürfen frage:

    Woher kommt eigentlich die Annahme, dass mit jedem Hund dort täglich gearbeitet werden muss/wird?

    Eine wirklich wohlwollende Frage an dich: Hast du mal Praktikas in stinknormalen Tierheimen gemacht?

    Einfach als Realitätsabgleich.

    Warum sollte ich? Hier im Tierheim sind ausreichend Pfleger, Ärzte, Gassigeher. Die brauchen mich nicht.

    Ich geh' dahin, wo die Leute Unterstützung gebrauchen können - Ausräumen, Hütten bauen, Elektrik installieren, usw.

    Bist du daran wirklich interessiert? Ich habe den Eindruck, du willst nur pöbeln.

    Ja, mich interessiert, was du dir darunter vorstellst.

    Welches "normale hündische Verhalten" erkennst du, was die Hunde in dieser Form der Haltung lernen können?

    Habe ich bereits unter #6376 geschrieben, aber auch dass z.B. Aggression zu Ausgrenzung führt. Futterentzug würde ich in diesem Fall jedoch nicht anwenden.

    Es geht nicht nur um Einschüchterung. Unsichere Hunde lernen z.B., dass Nähe von Artgenossen nicht schlecht ist, sondern sogar Spass machen kann.

    Dafür braucht man aber eben auf der einen Seite Hunde, die aus Unsicherheit aggressiv reagieren und auf der anderen eine Gruppe, die souverän genug ist um bei Stress nicht ins Mobben kippt.

    Und ich bezweifle einfach, dass die Gruppe in der Zusammenstellung diese benötigte Souveränität gegenüber Artgenossen hat.

    Natürlich kannst du das anzweifeln, ist dein gutes Recht.

    Wenn ein Angstbeißer (auch ggü. Menschen) in so ein Gruppe kommt, die ihm erstmal Raum gibt und auf seine Attacken passiv reagiert, ist damit aus meiner Sicht schon sehr viel erreicht, wenn er so gelernt hat, dass Artgenossen keine Gefahr sind.