Ich habe hier eine Weile mitgelesen und von dem abgesehen, dass sich die Diskussion im Kreis dreht, kann ich den Anspruch, dass sich alle immer sozial, unauffällig und nicht-störend verhalten sollen, so perfekte-Welt-mäßig, nicht nachvollziehen. Damit meine ich ausdrücklich nicht, dass plötzlich alle respekt- und rücksichtslos durch die Welt trampeln sollen. Aber es wird immer Dinge geben, die andere an meinem Verhalten stören und es wird immer Dinge geben, die mich bei anderen stören. So ist das halt, damit muss man (in einem gewissen Rahmen) leben (lernen). Genauso wie Hund und ich es verkraften, angepöbelt zu werden, wird der andere Hund (und dazugehöriger HH) es verkraften, wenn er 5 Minuten zum Übungsobjekt wird. Und ja, damit meine ich tatsächlich ein Auf- und Abgehen, um zu üben. Eine Welt, in der sich alle so verhalten, wie ich das als gut/richtig/angenehm/rücksichtsvoll empfinde, existiert nicht. Jeder verhält sich immer mal wieder - ob bewusst oder unbewusst - „unsozial“ oder rücksichtslos. Shit happens