Hallo zusammen,
Ich hoffe dass ich noch einmal von euren Erfahrungen profitieren kann.
Ich weiß das ich in diesem Jahr einen Welpen adoptieren möchte, allerdings muss natürlich einiges passend zusammenkommen, vor allem der Zeitpunkt an dem der Welpe alt genug ist abgeholt zu werden, ich lang genug Urlaub nehmen kann um ihn bei mir einzugewöhnen, und ich für die 3 Vormittage die ich danach bei der Arbeit bin, verlässliche Betreuung organisieren kann. Es ist natürlich nicht so einfach, alles vom Timing her richtig hinzubekommen. Zudem muss der Züchter passen, und idealerweise nicht zu weit weg sein. Ich schaue ausschließlich nach Züchtern die im VDH und Rasseverband sind.
Jetzt habe ich einen Züchter gefunden, wo das Timing stimmen könnte. Deren Webseite gibt viel Informationen, und vieles hört sich sehr gut an. Allerdings gibt es in der Erziehungsmethode einiges was mir nicht zusagt, besonders eine, meines Erachtens nach strenge Rudelführer Methode, z.B. Menschen essen zuerst, dann der Hund; niemals dem Hund hinterhergehen, niemals den Hund streicheln wenn er danach bettelt, etc. - also immer der "Ranghöchste" sein und "Dominanz" zeigen.
Ich weiß, dass ich das so nicht machen werde. Ich hatte schon einen Hund von der gleichen Rasse, allerdings als erwachsener Hund, also ist es für mich der erste Welpe. Klar bin ich der Boss, der Hund kriegt ja nicht mal die Futterdose oder Haustüre alleine auf, etc. und ich treffe auch alle wichtigen Entscheidungen, regle unsere Kontakte, etc. - aber ich habe mich nie als "Rudelführer" gesehen. Eher habe ich gemerkt dass eine Art "Partnerschaft" viel besser funktionierte.
Lange Rede, kurze Frage: inwiefern ist es wichtig, ob die Erziehungsmethode des Züchters sich mit meiner deckt? Idealerweise will ich ja einen Züchter mit dem ich mich verstehe und austauschen kann.
Vielen Dank!
PS.: Ich frage allgemein ohne die Rasse zu nennen, damit dieser Züchter nicht identifiziert werden kann - es geht mir generell etwas um die Züchterauswahl.