Beiträge von ErInu

    Wo wir beim Thema sind.
    Ich hatte meiner Hündin diesen Sommer einen Monat 'Royal Canin Expert Calm' gefüttert.
    Es ist zwar auch Mais enthalten, aber zusätzlich Kasein und Tryptophan.

    Kontext war das Schützenfest bei uns in der Nähe. Mehrere Events...
    Da wurde dann mehrere Nächte durchgefeiert und es war extrem laut
    über das Vereinshaus hinweg. Natürlich noch die Züge mit den Trommeln ect.
    Furchtbar stressig.

    Und ich muss sagen, dass sie mit diesem Futter nicht mehr ängstlich auf den Zug reagiert hat.
    Im Jahr zuvor fing sie an zu zittern bei den Trommeln, dieses mal schlief sie auf dem Balkon, unbeeindruckt.

    Ich spekuliere aber das Kasein ein Faktor war, denn wir hatten zuvor Leckerli mit Tryptophan
    gegeben, ohne merkbaren Unterschied.

    Kann Mais im Trockenfutter Angst verstärken? Mir kam der Gedanke weil Peppa im Moment das Trockenfutter von Romeo bekommt und da ist Mais drin. Das ist im Moment aber das einzige Trockenfutter was Sie zuverlässig frisst. Vorhin habe ich ihr eine Portion Happy Dog Montana hingestellt weil Sie mir signalisiert hat, daß Sie Hunger hat aber da hat Sie erstmal dran riechen müssen und hat es dann doch gefressen. Ich werde die nächsten Tage versuchen ihr erstmal das Montana zu füttern und dann den Rest vom Romeo Trockenfutter untermischen. Der Kot ist im Moment ziemlich weich was entweder am Doxi, am Stress oder am Trockenfutter liegt :ka:.


    Damit habe ich mich auch lange verrückt gemacht, weil meine Hündin unsicher und schreckhaft ist.

    Was meine Recherche ergeben hat:

    Mais selbst macht Hunde nicht ängstlicher, aber ein zu maislastiges, tryptophanarmes Futter kann indirekt dazu beitragen, dass ein ohnehin unsicherer Hund noch 'empfindlicher' wird.

    Tryptophan ist ja die Vorstufe zum Glückshormon Seretonin.
    Daher wäre es wichtig das in dem Futter noch Quellen für diese Aminosäure vorhanden sind,
    man kann aber auch ergänzen. Dann sollte sich das ausgleichen.


    Ihr müsst dran denken, dass Annyx ständig die Pokster wechselt. Aktuell sind Fun sehr hart, aber die Protect z.b. sind extrem weich und die früheren Fun waren auch sehr weich

    Mein erstes AnnyX habe ich vor etwa 10 Jahren gekauft.
    Da waren die Fun Geschirre auch schon hart und steif, dass führte schon bei meinem ersten Hund
    zu Haarbruch am Bauchgurt (musste es weit einstellen und die Kanten rieben).
    Aber es gab kaum was besseres von der Stange.

    2019 rum meine ich, da haben sie die Fun Geschirre weich gemacht.
    Fand ich super - gab aber Beschwerden das die Geschirre zu sehr verrutschen würden.

    Also wurden sie wieder hart, steif und spitzkantig (bis auf die Protect Version).

    Und ich finde auch das die Qualität leider nachgelassen hat.
    Das letzte Geschirr das ich gekauft habe hatte zig 'flusende' Nähte raushängen und war zum Teil schief/schlampig vernäht.
    Ich hatte auch schon Leinen wo zig Fädenfrimsel raus hingen.
    Das geht für mich in der Preisklasse so nicht, so das ich nach vielen Jahren andere Anbieter bevorzuge.

    Meine Hunde mögen auch keine AnnyX Geschirre, weil die steif sind und pieksige Kanten haben.

    Ich würde mal ein günstiges Norwegergeschirr probieren - nur um auszuschließen, daß es am Brustgurt liegt. (es ist mir klar, daß das Geschirr nicht das Gelbe vom Ei ist ;) Es geht mir nur um den Ausschluss)

    War bei meiner Hündin auch so, die AnnyX sind viel zu steif und die Kanten zu spitz und peiksig.
    Die Protect Geschirre von AnnyX sind da besser.

    Habe zur Gewöhnung auch ein Norweger genutzt als sie jünger war (für die letzte Pipirunde), dass fand sie angenehmer.
    Inzwischen trägt sie Y-Geschirre auf Maß die weicher sind als AnnyX (Bumer und Wolfsblick)

    Hat das Vet Concept Kaninchen Mini ein ausgewogenes Omega 3/6 Verhältnis ?

    In den Zutaten steht nur Omega 3 = 0,25 %.

    Was müsste oder könnte ich dazu geben ?


    Habe es mal eben berechnen lassen:

    ": Ja, „okay“ aber eher am oberen Rand.
    Aus den deklarierten Werten ergibt sich ein ω-6:ω-3-Verhältnis von ca. 8,8 : 1. Das liegt im praxisüblichen Zielbereich (< 10 : 1), ist aber ω-6-lastig. Für Haut/Gelenke wäre etwas mehr marines Ω-3 (EPA/DHA) wünschenswert."


    Ich würde mich da auch nicht verrückt machen, dass mit den Gelenken hab ich auch noch nie gehört.
    Wenn du den Gelenken was Gutes tun willst, achte auf ein ausgewogenes Omega 3/6 Verhältnis.

    In einigen Sorten Trockenfutter ist zb. nur Geflügelfett ohne Fischöl enthalten, dann gebe
    ich selbst einfach noch Omega 3 Öl hinzu.

    Ich kenne zum Glück einige Trainer, die ohne Aufsehen und Tamtam solide ihren Job machen. Bekommt außer der Hundehalter selbst und das direkte Umfeld bloß keiner mit.

    Ja hier auch.
    Hatte bei meinem ersten Hund eine Trainerin gefunden die mir super geholfen hat.
    Ich wende das Gelernte seither auch bei meinem jetzigen Hund an.
    Die Trainerin ist aber kaum aktiv auf Social Media.

    Ich hab manchmal das Gefühl je größer die Profile sind (je mehr Follower) desto unseriöser
    und inkompetenter wird es.
    (Möchte da nicht verallgemeinern, es gibt für meine Belange auch gute Trainer mit viel Reichweite, aber mir fallen nicht viele ein.)

    Ich glaube, das hat wenig mit Bescheidenheit des einzelnen Trainers zu tun, sondern viel mehr mit einer kaum vorhandenen Feedbackkultur. Trainer bekommen viel Dankbarkeit, wenn etwas funktioniert. Wenn es nicht passt, gehen die Kunden zu einem anderen Trainer und erzählen dann dort, wie unzufrieden sie vorher waren. Wenn sich das dann so fortsetzt, kommt bei jedem immer nur positives Feedback an. Das fördert schnell eine Überlegenheitsillusion und eine erhöhte Empfindlichkeit gg. Kritik, wenn sie dann doch mal kommt.

    Wobei das auch nicht nur die "Schuld" der Trainer ist - es sind ja genau so die Kunden. Ich habe z.B. nicht verstanden, warum manche am Ende von HS-Kursen noch mal Trainer beschenken. Klar, es ist nett und in besonderen Fällen auch sicherlich legitim. Aber dass jemand nach 8 Stunden Leinenführigkeitskurs mit einem Geschenkkorb ankommt, weil der Kurs so toll war, hat mir nachhaltig irritiert.


    Das kann bei Einigen durchaus der Fall sein.
    Ich selbst habe aber auch online bemerkt, dass Hundetrainer einen gerne mal sofort blocken oder
    ihre 'Fans' los schicken, wenn man etwas kritisiert/hinterfragt.
    Das ist wohl ein neues Phänomen, denn das war früher ja gar nicht möglich (also vor FB, Insta und Co.)

    Ich weiß auch von einigen Hundetrainern/Hundeschulen, dass sie negative Bewertungen (Feedback) löschen
    oder (über Anwälte) löschen lassen.
    Das sind dann meist jene, die auch bei 1000+ Bewertungen immer nur 5 Sterne haben.

    Ebenso gab es mal einen Beitrag zu einer Hundetrainerin im TV wo Leute ihre negativen Erfahrungen
    kommentiert haben. Diese Kommentare verschwanden nach einiger Zeit.
    Kritik unerwünscht.

    Ganz ehrlich: ich find den Umgang der Rütter-Trainer mit den Leuten ziemlich repräsentativ für viele Hundetrainer. In den Gruppenkursen, in denen wir waren, war es oft normal, dass Leute aus nichtigen Gründen vorgeführt wurden. Nicht auf eine feindselige Art, aber das Lächerlichmachen von Teilnehmern war schon Stilmittel von vielen Trainern oder auch das Einmischen in Dinge, die völlig irrelevant für das Training sind.

    Uns wurden auch so Sprüche gedrückt wie "Gut dass ihr einen Pudel habt und keinen Rottweiler" oder es wurde immer wieder darauf herumgeritten, dass wir unseren Junghund noch 3x täglich füttern. Ich habe nie verstanden, wie so ein Umgang mit Kunden entsteht. Aber wenn Leute Geld dafür zahlen, sich sowas jede Woche zu geben, ist der Schritt ins Fernsehen dann auch nicht weit.

    Ist auch meine Erfahrung.
    Ich habe die Aussagen/Methodik der Trainerin hinterfragt und wurde verbal angegangen.
    Da ich zahlender Kunde war in dem Moment, empfand ich das als ziemlich unverschämt.

    Ihre Standard Antwort auf Nachfragen war "Du willst nur nicht führen!"
    Kompetenz reichte wohl nicht aus für mehr. :weary_face:

    Wenn ich auf Social Media gucke benehmen sich viele Hundehalter als hätten sie das geballte Wissen für sich gepachtet, auch junge Ersthundehalter in Ausbildung.
    Diesem Berufsstand täte etwas mehr Bescheidenheit gut.