Beiträge von Jali

    ich würde übrigens einen Allergietest beim Tierarzt machen lassen. Also über blut. halte ich für Aussagekräftiger. zumindest bei den Umweltallergien. Futtermittel Allergie ist ja leider eh nicht wirklich aussagekräftig aber kann vielleicht zumindest ein Anhaltspunkt sein.

    Wenn es wieder schlimmer wird, bzw. nicht gut bleibt müssen wir das machen ja. Die letzte Blutabnahme vor einem Monat war leider ganz furchtbar, deshalb momentan nur im Notfall, wir versuchen daran zu arbeiten...

    Es kann auch sein, dass er auf Futtermilben allergisch ist - das ist nicht selten.

    Die Inhaltsstoffe bzw. deren Dekonstruktionen müssen nicht das Problem sein. Trocken Gelagertes hat eigentlich immer Milben.

    Würde dazu passen dass er auf Frisches nicht reagiert hat.


    Allergie ist Asi…

    Ich hab den Sack ganz frisch aufgemacht, aber diesen Gedanken hatte ich auch schon. Er verträgt generell Futter von Royal Canin nicht, er hat früher mal ein Nassfutter bekommen, da hat er sich auch viel gekratzt (nicht die Pfoten oder sonst lokalisiert sondern den ganzen Körper). Also entweder Zufall oder es gibt einen Zusatzstoff den sie verwenden der für ihn nicht passt. Er ist bei der Züchterin mit RC ab der 4. Woche gefüttert worden, vielleicht hat sich da schon was entwickelt, auch als Welpe hat er sich viel gekratzt.


    Ich bin grade einfach nur froh dass er mit den jetzigen Nahrungsmitteln gar nicht kratzt und hoffe inständig das bleibt so🍀

    Heute, nachdem er gestern kein Anallergenic bekommen hat, kein Juckreiz mehr, er lässt die Pfoten in Ruhe, hat ruhig geschlafen. Die Haut ist noch leicht gerötet, aber schon wesentlich normaler als in den Anallergenic-Tagen. Verrückt, mein Hund reagiert wirklich allergisch darauf. Das muss dann im Prinzip ein Konservierungsstoff oder so sein, von den Futtermitteln selbst her dürfte es ja so ziemlich ausgeschlossen sein.

    Es ist zumindest sehr unwahrscheinlich meines wissens nach.

    So wie es sich anhört machst du ja keine klassische Ausschlussdiät da du ja schon Mineralpulver dazu gibst. Auch darauf kann der Hund reagieren. Was macht dich denn so sicher das es an der Proteinquelle liegt? Und nicht am Gemüse, den KH oder dem Pulver? Rind war da aber auch eine eher ungünstige Wahl, da reagieren viele Hunde drauf.

    Umweltallergien sind ausgeschlossen?

    Also wir sind echt noch ganz am Anfang. Angefangen hat es nach der letzten Schutzimpfung die er bekommen hat. Dachten zuerst an Herbstgrasmilben, weil es zur Zeit und zu den Symptomen passte. Also haben wir darauf "behandelt" also Pfoten waschen nach Spaziergang usw. und damit wurde es auch schnell wieder besser. Dann aber wieder schlechter.

    Ein aktuelles Blutbild habe ich worauf ein Leberwert ganz leicht erhöht ist, die Eos sind auch erhöht. (Entwurmt wird er regelmäßig). Ich mache jetzt den Vetevo Allergietest.

    Rind haben wir nur ausprobiert weil ich mir recht sicher war dass Huhn das Problem ist und er Rind fast nie bekommen hat.

    Das Mineralpulver ist wohl für Ausschlussdiäten geeignet, werde es aber im Auge behalten, danke!. Für den Anfang soll ich erstmal die Hauptallergene meiden (Huhn/Rind/Weizen), bzw. aktuell jetzt mal bei Schwein/Kürbis/Reis bleiben.

    Ich hätte ja gerne ein paar Wochen das Anallergenic gefüttert, um den Körper mal komplett "runterzufahren" um dann anschließend eine Ausschlussdiät zu starten. Das war auch der ursprüngliche Plan. Aber ich lasse es jetzt erstmal wieder weg. Eventuell reagiert er ja auf ein dort enthaltenes Konservierungsmittel oder sonst einen Zusatzstoff... Davon abgesehen würde er es nicht in der erforderlichen Menge fressen, es schmeckt ihm nicht wirklich, leider.

    Danke euch❤

    Hallo,

    mein 1 jähriger Chihuahua hat seit ein paar Monaten leider Allergiesymptome entwickelt. Es zeigt sich bei ihm in Pfotenjucken, vor allem die Hinterpfoten, und Juckreiz am Maul. Er reagiert auf Geflügelfleisch, also (mit Futterberatung) habe ich versuchsweise auf Rind umgestellt. Das ging erst eine länger Zeit gut, die Symptome waren kaum noch da dann wurde der Juckreiz wieder stärker.

    Seit einer Woche bekommt er nun Schweinefleisch mit Kürbis und Reis gekocht (mit Novomineral Sensitiv). In den ersten Tagen war der Juckreiz wieder viel besser. Ich dachte dann ich könnte als Leckerli bzw. mit der Option eventuell vorsichtig darauf umzustellen, das Royal Canin Anallergenic dazugeben wenn er es verträgt. Vor zwei Tagen habe ich ihm erstmals eine kleine Portion vom Anallergenic gegeben, und gestern und heute hatte er so schlimmen Juckreiz wie schon lange nicht.

    Ich habe gelesen dass allergische Reaktionen auf dieses Futter ausgeschlossen sind. Stimmt das oder kann der Hund doch allergisch auf das Anallergenic reagieren?


    Dann hätte ich noch eine Frage, falls Schwein nicht klappt, soll ich als nächste Fleischquelle Ziege ausprobieren. Ich soll erstmal reines Muskelfleisch füttern, keine Innereien. Woher bekommt ihr das Ziegenfleisch?

    Ich habe hier keine Barfläden in der Nähe, versendet wird nur ab 10 Kilo aufwärts, das ist für meinen winzigen Hund viel zu viel. Dosen würde ich erstmal gerne vermeiden, um auszuschließen dass er auf irgendwas in der Beschichtung oder so reagiert.

    Eine Fertigmenü-Barfrolle hätte ich gefunden, hier in der Nähe, von der Zusammensetzung her klingt das richtig gut, aber es hat auf 15% Protein 15% Fett, und das wird er wegen des sehr hohen Fettanteils eventuell nicht vertragen, das traue ich mich nicht wirklich...


    Danke fürs lesen schonmal ❤

    Also die Tabletten die wir schon bekommen haben gibt man glaub 12 und einmal 2 Stunden vor Termin ( oder so ähnlich). Die wirken angstlösend, machen also keine scheiß egal Stimmung.

    Der Zwerg war aber damit definitiv ruhiger beim warte, während der Behandlung hat man da nicht viel von gemerkt.

    Unsere Fach-Praxis gibt diese Tabletten gerne nach Bedarf mit um den Termin für die Patienten so stressarm wie möglich zu gestalten. Aber zumindest bei meinen isses dann definitiv nicht vollkommen schnurzi was da passiert, die werden nicht kooperativer dadurch. Aber es hilft dass das ganze als weniger schlimm empfunden wird.

    Das wäre ja schon mal viel Wert wenn sie es nicht mehr so schlimm empfinden und abspeichern.

    Gibt es bei so kurzer und seltener Einnahme Nebenwirkungen oder braucht man da keine Sorge haben?

    Bei unseren letzten Tierarztbesuchen ist Bodo komplett ausgerastet und war nicht mehr händelbar.

    Ich hab nun eine Tierklinik gefunden, die Medical Training anbietet. Wir waren dreimal dort, bisher geht es nur darum, positiv zu verknüpfen. Bodo sollte bisher nur auf den Tisch springen und wird dann natürlich mega belohnt, was wir auch zuhause üben. Hier macht er es mit Begeisterung, in der Klinik ist er noch sehr skeptisch.

    Die Tierärztin hat gemeint, wenn wir ein halbes Jahr lang alle 1-2 Wochen zum Training kommen, können wir dann ev. impfen und nach einem Jahr Blut abnehmen. Halte ich für realistisch.

    Zusätzlich hab ich Tabletten für den Akutfall bekommen. Das ist schon mal eine ziemliche Erleichterung. Sprich deinen Tierarzt auch darauf an. Warum einen Hund stressen, wenn es anders geht?

    Medical Training daheim hilft bei Pflegemaßnahmen, die du selber durchführen kannst. Ist aber auch sehr langwierig. Wir sind da bisher nicht weit gekommen. Ohne Anleitung ist es schwierig.

    Guck vielleicht mal hier rein:
    https://medical-trainer.com/kurse/medical-training-pass/

    Vielen Dank, das klingt ja super mit der Klinik. Ich hoffe es klappt bei euch!!

    Ich kann zum Glück alles an Pflegemaßnahmen machen, übe das auch von Anfang an auch sehr konsequent. Also daheim haben wir zum Glück kein Problem. Aber beim Tierarzt sehe ich eine ungute Entwicklung und möchte da unbedingt was machen bevor ich den nächsten Tierarztpaniker bekomme...

    Die Tabletten klingen sehr interessant, nach sowas habe ich bei meinem Ersthund (der schlimmer Paniker war) immer wieder gefragt aber es hat immer geheißen "da gibts nichts" Obwohl das wirklich eine Lösung sein könnte finde ich, natürlich mit Training kombiniert.

    Wirkt das so wie eine "Wurschtigkeitstablette" beim Menschen die man vor Op´s bekommt? Gibst du das einmal kurz bevor dem Tierarztbesuch? Da werde ich den Tierarzt auf jeden Fall nochmal gezielt darauf ansprechen.

    Meine Trainerin hat mir empfohlen viel "aushalten" zu üben. Also z.B. eine Pfote in die Hand nehmen, wenn der Hund stillhält sofort loslassen und loben. Das dann ausbauen, bzw. auf den restlichen Körper ausweiten. Die Dauer des Stillhaltens ganz langsam erhöhen, gezielt auch mal ein bisschen fester zugreifen/reiben oder ähnliches, das aber nie kombiniert sondern Dauer und Festigkeit getrennt üben.

    Sprich mit dem Tierarzt. Meine hatte mich eingeladen, dass ich regelmäßig einen Termin bekomme, wo sie nur ein paar Kekse und Streicheleinheiten verteilt.

    Das Problem ist, die Hunde sind ja nicht doof. Die kennen den Unterscheid TA/Zuhause. Wir haben einfach nach einem doofen Termin noch mindestens zwei schöne Termine gemacht. Und schon war die Erwartungshaltung, dass beim TA immer was doofes passiert durchbrochen.

    würde ich auf jeden Fall auch so versuchen. Aber es kann auch sein das es trotzdem nichts bringt.

    Mache das mit meinem schon immer so (der wird bald 10), der kommt auch immer mit wenn mein anderer Hund was hat, oder ich nur mal eben irgendwas an der Rezeption raus hole, damit er den Tierarzt nicht nur mit "Horror" verbindet. Aber bringt alles nichts, das mindert seine Panik dennoch nicht. Ich hab da auch schon alles versucht. Meiner ist nicht dumm, der weiß wann er dran ist und wann nicht. Aber versuchen würde ich es trotzdem

    Genauso so ist es, ich glaube ich müsste im Prinzip eine Zeit lang jeden Tag zum Tierarzt und da so lange rumsitzen bis die Aufregung weg ist. Ich hab den kleinen auch immer mitgenommen, es gab immer Leckerli und Kuscheleinheiten mit dem Tierarzt und allen dort, wenn er es wollte. Er durfte auch immer frei rumlaufen, alles anschauen usw. Aber er weiß einfach genau wann es "ernst" wird. Und Impfungen usw. sind wohl so unangenehm dass es sich so nachhaltig einprägt dass ich nicht weiß wie ich dagegen ankommen soll. Weil ja immer wieder dieser Vertrauensbruch passiert. Aber versuchen werde ich es auf jeden Fall trotzdem.

    Und es tut halt auch einfach weh wenn eine Nadel wo reingestochen wird😪

    Auch da sind Kooperationssignale wahnsinnig hilfreich. McChris hat da im Medical Training Thread ganz großartige Videos mit dem Training von Zootieren verlinkt, die sich auch freiwillig Blut abnehmen lassen.
    Kommt ja auch immer mehr in der Humanmedizin an, dass der Patient da mehr Mitspracherecht hat - und Studien zeigen auch, dass Schmerzen besser ertragen werden, wenn der Patient selbst bestimmt, wann sie starten.

    Und dann natürlich auch die Videos von flying-paws , die selbst Blut abnimmt. Da ist auch ganz viel Videodokumentation im Medical Training Thread drin.

    aber beim Tierarzt habe ich das Gefühl bringt alles daheim üben nichts, das ist einfach was anderes

    Da ist der Schritt noch zu groß. Ich würde da erstmal noch viel mehr auf Generalisierung setzen. Also, andere, dem Hund gut bekannte Person darf Dinge am Hund zu Hause durchführen, du darfst Dinge an anderen Orten durchführen, nicht so gut bekannte Person zu Hause, gut bekannte Person an fremdem Ort, und dann in die Nähe der TA-Praxis vorarbeiten.

    Ja, langer Weg, ich weiß. Und für mich persönlich war das auch zu lang, bei uns ist TA leider auch ganz viel Zwang und Augen-zu-und-durch, aber immerhin weiß Herr Hund, dass wir so schnell und effektiv wie möglich arbeiten, damit es schnell vorbei ist. Würde ich mit dem nächsten Hund auch ganz anders angehen, aber bei Carlo ist die Erde schon sehr verbrannt. Vielleicht wirds mit dem Umzug und neuem TA nochmal besser...

    Danke, ich muss unbedingt mal in den Medical Training Thread reinschauen.

    Genau, sogar bei Zootieren klappt das, dann müsste das bei Hunden ja auch funktionieren... Ich werde das so üben wie du beschreibst und hoffe das wir es schaffen. Auf keinen Fall will ich wieder einen Hund der vor lauter Angst nur noch um sich beisst.

    Ich hoffe ich darf mich da mal einklinken. Mein erster Hund, ebenfalls ein Chihuahua, war bei dem Thema auch schwierig. Bei ihm hat es sich, nach einer schlechten Erfahrung, aber vor allem auf Tierarztbesuche fokussiert. Das war immer ein riesen-Drama. Ich durfte mit viel üben alles bei ihm machen, Zähne Putzen, untersuchen, Zecken ziehen usw. Aber beim Tierarzt war es einfach vorbei, er hat schon beim reingehen so große Panik bekommen dass er nur noch am Hecheln und zittern war. Im Endeffekt mussten wir ihn für jede Untersuchung, auch zum Blut abnehmen, kurz mit einer Spritze in den Muskel sedieren. Zum Glück war dieser Hund sein Leben lang nie krank oder verletzt...

    Was macht man denn in so einem Fall?

    Mein jetzt einjähriger Junghund, ebenfalls Chi, ist bei weitem nicht so panisch beim Tierarzt aber schon gestresst und z.B. Blut abnehmen geht nicht einfach so. Obwohl wir von klein an so weit möglich geübt haben dass Tierarzt was tolles ist. Das kam mit dem erwachsen werden verstärkt, als Welpe war er recht entspannt und hat sich eher gefreut über den Tierarzt. Ich möchte unbedingt schaffen dass man ohne Drama Blut abnehmen lassen kann bei ihm. Ich übe mit ihm ganz viel daheim, er macht da auch super mit, aber beim Tierarzt habe ich das Gefühl bringt alles daheim üben nichts, das ist einfach was anderes. Und es tut halt auch einfach weh wenn eine Nadel wo reingestochen wird😪