Beiträge von PawsitiveVibes

    Habe ja diesmal ab Beginn der Läufigkeit Hormobene gegeben. War alles super easy. Bis jetzt.

    Sie hat wieder ein leicht geschwollenes Gesäuge zum Zeitpunkt wo die imaginären Welpen kommen:( noch kommt keine Milch, so wie es bei der ersten Läufigkeit der Fall war.

    Sonst ist alles komplett normal. Hoffe es bildet sich schnell zurück und ich muss kein Lactostop geben. Letztes Mal kam eben Milch , sie schien Schmerzen zu haben und war sehr gestresst.

    Da es meine erste Hündin ist und im Bekanntenkreis keine Hündin merkliche Scheinmutterschaften hat, mal ne Frage an euch:


    Wie lange schaut man sich das an ? Ist jetzt die zweite Läufigkeit. Ist Eingriff durch Lactostop auf lange Sicht schädlich ? Sollte man bei zwei läufigkeiten bereits über Kastration nachdenken ?

    Mir sagte auch ein HM Makler (allerdings letztes Jahr ) Kündigung im Einzelfall würde in Erwägung gezogen bei >3500€ oder mehr als 5 Schadensfällen im Jahr. Ob da was dran ist oder er einfach nur was sagen wollte, weiß ich nicht.

    Mich nervt dieses ständige Angst vor der Kündigung haben sehr.

    Im Bekanntenkreis war kürzlich erst dieser unwahrscheinliche plötzliche super teure Fall . Hab den Betrag nicht mehr genau im Kopf, war aber irgendwie um die10-15.000 Euro für pyometra op mit enormen Komplikationen und stationären Aufenthalt

    Find das super schwierig ohne Tamilo live erlebt zu haben mogambi

    Es gibt so viele Wege und einzelne Tipps bringen dir wahrscheinlich gar nichts.

    Hat denn nochmal ein anderer Trainer drauf geschaut ?

    Diagnosen sollen nicht diskutiert werden, ich kenne die Geschichte auch nicht komplett bzw. Blicke nicht durch, aber sowas ist ja schon wichtig. Es hilft ja nicht etwas zu wollen, was er vielleicht gar nicht kann. Oder zumindest nicht in dem Maße, wie ihr es euch wünsche würdet

    Ich hatte nicht die Chance das Thema als Welpe anzugehen, ich habe Rose erst mit nem halben Jahr übernommen und das Verhalten war schon gefestigt.

    Ich hab auch gar nichts gegen Strafe und das war nicht wertend oder verurteilend gemeint. Würde sie einfach nur blöde aus Frust rumbrüllen, hätte sich das auch nicht doof angefühlt. Die Motivation ist jedoch meist eine andere bei ihr

    Wir haben erst ruhiges beobachten auf Distanz gemarkert. Und recht schnell gewechselt zu ruhig hinschauen und dann wegschauen markern. Damit kamen wir so auf 30-50 Meter Distanz. Dann lief es nur darüber es normal zu machen. Hab mich mit ganz vielen Leuten aus der Hundeschule immer wieder verabredet, dass sie uns zufällig begegnen.

    Die meiste Zeit klappt es jetzt echt gut. Oft entfleucht ihr noch ein kurzes bellen, wenn der Reiz zu plötzlich auftaucht, es in ihrem Territorium ist oder die Tagesform einfach Blöd. Aber dann lässt sie sich gut raus holen und beruhigt sich auch direkt.

    Das war allerdings Arbeit von 1-1,5 Jahren, wobei es so in den letzten 6 Monaten rapide bergauf ging.

    Strafe hat hier zB auch gar nichts gebracht, bzw. nicht die Grundthematik gelöst und es wurde nach kurzer Besserung wieder schlecht. Hätte ich vielleicht noch konsequenter durchziehen sollen, aber hat sich auch nicht richtig angefühlt bei der Thematik

    Ich bin damals für die Liebe 250 km weggezogen und hab da meine Ausbildung angefangen, es ging in die Brüche, habe mich in der Stadt auch nicht wohl gefühlt, aber habe einfach in der alten Heimat einen Betrieb gesucht, wo ich die Ausbildung zu Ende machen konnte. In diesem Betrieb war ich dann auch 17 Jahre.

    Also selbst wenn es schief geht, geht nicht alles gleich den Bach runter

    Die letzten Tage habe ich mal wieder gemerkt, was für riesige Fortschritte wir die letzten Monate gemacht haben.

    Durch das schöne Wetter kamen ja alle aus ihren Löchern gekrochen. Wir hatten etliche Hundebegegnungen auf jedem Spaziergang, sind hinter Erzfeinden an unserem Grundstück vorbei gelaufen, sind im Freilauf neben und hinter Fremdhunden unterwegs gewesen und selbst am Ende des Spaziergangs hat sie sich noch gut durch Begegnungen führen lassen.

    Anfang der Woche hatte meine Trainerin einen Pöbler zur ersten Beurteilung bei sich, da wurden Menschen mit Hund gesucht, um ihn zu testen. Ich hab ohne zu wissen worum es geht geschrieben : wir würden kommen.
    Sie meinte dann : der wird auf jeden Fall auslösen und ich glaub es kaum, ich hab geantwortet: sollte kein Problem sein

    Der Hund hat dann auch tatsächlich ziemlich gebellt (unsicherer Frusti) und Rose war einfach nur cool 😎 ❤️

    Was hat sich die letzten Monate geändert?

    - Ich habe gelernt sie besser zu lesen und ihre Signale zu verstehen

    -sie zeigt mir mehr was sie braucht, seit sie merkt, dass ich es raffe

    - mein Timing ist einfach die meiste Zeit bombastisch geworden

    - ich bin gelassener geworden

    - Rose ist noch ein bisschen erwachsener geworden

    - wir haben ganz viel trainiert in hohen Erregungslagen zuzuhören, Belohnung anzunehmen und schnell wieder runter zu fahren

    - mein Handling hat sich enorm verbessert

    - schlechte Begegnungen kann ich die meiste Zeit sofort abhaken. Ich grübel nicht mehr danach tagelang, was man hätte anders machen können


    Und noch so einiges mehr.

    Rose ist nicht mein erster Hund, aber der erste Hund der mich wirklich gefordert hat. So belastend wie das lange Zeit war, so viel hat es mich persönlich auch weiter gebracht in ganz vielen Bereichen.

    Eine ganze Zeit hatte ich echt Angst, dass unser Trainingsweg evtl. nicht passt, denn es hatte sich ja lange gefühlt gar nichts getan. Ich finde aber die Art des Training und den Umgang mit Mensch und Hund bei meiner Trainerin so toll, dass ich irgendwie drauf vertraut hab, dass es irgendwann wird. Und dann ging es nach langer Zeit plötzlich von jetzt auf gleich.