Beiträge von Finchen_1989

Wir führen derzeit umfassende Wartungsarbeiten durch. Es kann bis zum Abschluss zu Verzögerungen beim Ladevorgang kommen.

    Wie verbringt ihr Weihnachten?

    Garnicht :see_no_evil_monkey:

    Bei uns ist der Dezember ein ganz nornaler Monat, es gibt keine Adventskalender, keinen Kranz, keinen Baum, keine Geschenke.

    Wir haben keine Kinder und ich auch keine Familie.

    Bis vor 2 Jahren war das wirklich schlimm für mich, weil man den ganzen Dezember nichts anderes hört als: Weihnachten und die Familie, die Familie und Weihnachten, so wichtig, so besinnlich, so schön, blablabla.

    Aber inzwischen hab ich meinen Frieden damit geschlossen, es ist ja nicht zu ändern.

    Und immerhin erspart es mir auch viel Stress :upside_down_face:

    Vielleicht sollte man genau unterscheiden zwischen kurativer und palliativer Behandlung.

    Auf ersteres aus wohlüberlegten Gründen zu verzichten kann durchaus Sinn machen, z.B. um einem sehr alten Hund weitere Leiden zu ersparen.

    Dem schließe ich mich uneingeschränkt an.

    Meinem 2. Kater ging es von einem Tag auf den anderen schlecht. Er war fast 17. Jahre alt. Mein Bauchgefühl sagte damals: jetzt müssen wir ihn erlösen.

    In der TA-Praxis hieß es dann, wir würden das hinbekommen, wir bekamen Medikamente verschrieben, umfassende Diagnostik und und und.

    Gebracht hat es ihm 3 Monate, die nicht schön für ihn waren. Die Nebenwirkungen der Medis haben ihm zu schaffen gemacht, er war kaum noch er selbst. Vom TA hieß es, das würde einfach alles etwas dauern bis es wirke.

    Rückblickend ärgere ich mich sehr, dass er sich aufgrund meiner Entscheidung da durchquälen musste, statt damals auf mein Bauchgefühl zu hören und Nein zur Diagnostik / Behandlung zu sagen.

    Ich glaube, es kommt immer auf den Einzelfall an.

    Nun bin ich mir aber nicht sicher, ob aus dem "Ich kann nicht, weil die Zähne weh tun." ein "Wenn ich das olle Trofu nicht fresse bekomm ich was besseres." geworden ist :see_no_evil_monkey:

    Wie erkenne ich den Unterschied?

    Hast du das Trockenfutter weg und direkt was andres hin getan? Das kann natürlich zu einer solchen Verknüpfung führen. Hast du einfach bei der nächsten Mahlzeit was andres hin, so ist es unwahrscheinlich, dass der Hund das verknüpft hat.

    Jin hatte während des Zahnwechsels auch eine Phase, in der sie schlecht gefressen hat. Ich hab dann eine Weile das Futter mit Joghurt, Quark etc. aufgepeppt (natürlich immer bevor ich den Napf runter gestellt hab). Irgendwann hab ich das weggelassen und sie hat das Futter trotzdem mit Begeisterung gefressen.

    Meine Mädels bekommen als Hauptmahlzeit Trockenfutter, aber auch täglich Essensreste und ich koche auch gelegentlich für sie. Trotzdem fressen sie ihr Trockenfutter mit Begeisterung. Sind allerdings auch beide (sehr) verfressen.

    So hab ich das leider 2-3 Mal gemacht :see_no_evil_monkey:

    Rückblickend richtig doof von mir, in dem Moment hab ich nur gedacht: ach armer Sammy, die Zähne tun so weh.

    Heute ist mir aufgefallen, dass er gleich weggeht vom Napf und mich erwartungsvoll ansieht. Da ists mir dann gedämmert.

    Jetzt heißt es wohl sehr konsequent bleiben, er wird ja nicht vorm gefüllten Napf verhungern :woozy_face:

    Man kann nur auf sein Bauchgefühl hören, wenn man auf Erlebnisse oder Erkenntnisse in dieser Sache zurückgreifen kann

    So ganz würde ich mich dem nicht anschließen. Das würde bedeuten, dass zB. mit Kindern nur Menschen gut arbeiten können, die a.) selbst Kinder haben und b.) eine perfekte Kindheit hatten. Das würde den Personalmangel gleich nochmal hart verschlimmern.

    Ich glaube, die meisten Menschen haben einen eigentlich ganz guten moralischen Kompass, der dann von Außen recht schnell kompromitiert werden kann. Dann sagt die Nachbarin: "Boa, wenn er einmal im Bett schläft kannst du ihm das NIE wieder abgewöhnen!"

    Auf der Hundewiese sagt der Typ: "Was, wenn dein Hund winselt gehst du gleich zu ihm? Haha na der hat dich gut erzogen."

    Die Schwiegermutter, die sich für eine Expertin hält rät einem, ja nicht mit Leckerlis zu arbeiten, denn das wäre nur Betrug in der Hundeerziehung und würde bedeuten der Hund hat einen nicht lieb!

    Und schon ist man - gerade als Ersthundehalter- verunsichert.

    Mir hat mal eine mir völlig unbekannte Dame beim Spazieren gehen erklärt, ich solle Sammy mit einer Zeitung "einen Klaps geben" wenn er zu viel bellt. Nicht mit der Hand, das wäre schlecht! Aber mit einer Zeitung ist das kein Problem und eine knorke Erziehungsmethode :unamused_face:

    Bei solch Unsinn weiß man wenigstens gleich, dass es nur Dummfug ist. Aber manchmal ist das nicht so leicht zu durschauen, gerade wenn es von "super erfahrenen Hundehaltern" oder aus dem nahen Umfeld kommt.

    In einem Welpenbuch, das ich gelese habe, stand drinnen, dass man unbedigt einen Raum für den Hund sperren muss, damit er merkt, dass man der Herr und Meister ist :upside_down_face:

    Ich würde auch sagen: hör auf dein Bauchgefühl. Lass es ruhig angehen, ihr habt ein ganzes Hundeleben lang Zeit.

    Bei uns hat Sammy immer schon neben dem Bett geschlafen. Dort steht seine Box, in der er auch Auto fährt, die ist der Lieblingsnachtschlafplatz. In der Früh darf er zu uns ins Bett zum Kuscheln. Das hat sich einfach so entwickelt und passt für alle ganz gut.

    Wobei ich den Hund ja schon gerne immer im Bett hätte, aber da macht der Mann nicht mit :nerd_face: