Beiträge von Finchen_1989

    Wenigstens kann ich bei so himmelschreiendem Unsinn sehr gut sofort rausfiltern, dass es eben himmelschreiender Unsinn ist :grinning_squinting_face:

    Witzigerweise ist das aber nur bei Hunden so, zumindest in meinem Umfeld.

    Als ich mir vor einer, zugegeben sehr langen, Zeit Katzen angeschafft hab hat da keiner ein Wort drüber verloren.

    Aber vielleicht wäre das heute auch anders, unsere Gesellschaft hat sich ja doch sehr verändert.

    Danke für eure Bestärkung und Hilfe :smiling_face_with_hearts:

    Das "Problem" ist halt, dass ich ja noch nie einen Hund hatte, also alle Dinge wie: ich weiß es ja selbst - greift irgendwie nicht, weil ich ja tatsächlich noch keinen Dunsen hab von Hundehaltung :see_no_evil_monkey:

    Natürlich habe ich viel (auch hier) gelesen, Podcast gehört etc. - aber man muss da auch einfach reinwachsen.

    Und das verunsichert mich auch einfach so :see_no_evil_monkey:

    Meistens erzählen diese Leute ihren Bullshit ja mit vollster Überzeugung.

    Aber immerhin kann ich hier im Forum mitlesen und nachfragen, danke dafür!

    ich glaube, ich werde in Zukunft ausweichen auf etwas wie: mein Hund, meine Regeln. Wir werden unsere eigenen Erfahrungen machen :relieved_face:

    Habt ihr Tipps, wie man mit "guten Ratschlägen" umgeht, die einem Menschen ungefragt mitgeben, wenn sie hören, man bekommt einen Welpen? :face_with_monocle:

    Es ist wirklich mühsam...

    Was ich schon alles gehört habe...

    Von: unbedingt nur eine Hündin, alle Rüden sind Artgenossenunverträglich. Auf keinen Fall eine Hündin, die sind viel zickiger als Rüden. Du musst den Hund unterwerfen, die ersten 2 Jahre musst du ein Arschloch sein, sonst tanzt er dir auf der Nase rum. 8 Wochen sind viel zu früh. 8 Wochen sind viel zu spät, da gewöhnt er sich nicht mehr an dich. Wozu ein Züchter beim ÖKV? Da sind die Hunde auch nicht besser.

    Palaver, Palaver, Palaver.

    Lauter so Zeug eben. Und das sind dann eben Menschen, mit denen ich lose in Kontakt bin, aber nicht befreundet.

    Wären das Menschen zu denen ich eine tiefere Beziehung hätte, würde ich mich da hinsetzen und klären, dass ich meinen eigenen Weg beim Thema Hundehaltung finden will.

    Aber es sind halt Kollegen und lose Bekannte, die ich alle Jubeljahre mal treffe. Das ist den Aufwand nicht wert.

    Jetzt nicke ich immer freundlich und schau, dass ich schnell das Thema wechsel.

    Aber ich hätt so gerne eine spritzige Antwort :see_no_evil_monkey:

    Ich hatte ja auch einen Hund zum Probe wohnen hier vor einiger Zeit.

    Von einer Pflegestelle, über ein Wochenende.

    Mir war auch klar, dass ich nicht das "Endergebnis" sehen werde.

    Aber was mir damals bei def Entscheidung sehr geholfen hat war eine auf Tierschutzhunde spezialisierte Trainerin.

    Nicht für den Hund, sondern für mich.

    Sie hat sich einen Überblick verschafft und mir dann ganz klar gesagt, wo die (aktuellen) Baustellen sind und wie sie diese angehen würde (Leinenaggression, große Unsicherheit beim Hund und noch ein paar andere).

    So hatte ich einen guten Überblick, was da auf mich zukommen wird und konnte entscheiden, ob ich mir zutraue, das auch zu leisten.

    Bei mir war die Antwort damals leider nein, obwohl es ein zauberhafter Hund war.

    Aber als Neuling hätte ich es einfach nicht geschafft einem derart unsicheren Hund die Führung zu geben, die er gebraucht hätte.

    Aber diese Sicht von Außen (und noch dazu jemandem spezialiserten) war wahnsinnig hilfreich in dieser Situation.

    Es fällt auch richtig schwer diese Entscheidung zu treffen, denn man schließt so ein Tierchen so schnell ins Herz.

    Aber es hilft ja nichts, wenns nicht passt, hat niemand etwas davon.

    Ich dachte, vielleicht hilft euch meine Erfahrung von damals :)

    Der Thread dazu schwirrt auch hier herum, wenn du es gerne detaillierter lesen möchtest.