Beiträge von Finchen_1989

Wir führen derzeit umfassende Wartungsarbeiten durch.

    Ich bin ja auch blutiger Hundeanfänger und versuch das mal anschaulich zu erklären.

    An mir orientieren hab ich an jeder Leine bestätigt, egal ob Schlepp oder Führleine. Da hat ein verbales "Super Sammy jawohl" genügt. Da habe ich jede Kontaktaufnahme mit mir bestätigt. Jeder Blick zurück, jedes Ohr, das in meine Richtung ging.

    "Komm" und "Warte" sind unsere verbalen Kommandos. Also Komm für: wir gehen weiter. Und warte eben für warte. Handtarget bedeutet, dass ich per Handzeichen anzeige wohin wir gehen. Also "Komm" und eine Handgeste nach vorne. Oder links oder rechts, wohin wir eben gerade gehen.

    Warte hat bei uns die Geste der ausgestreckten Hand nach vorne - ähnlich eines Stopps.

    Beim Warte habe ich natürlich das Warten an sich ebenfalls verbal bestätigt. Wenn Sammy sich abgesetzt und zu mir gesehen hat gab es aber eine große Party, ganz viel Lob und Leckerchen.

    Fokus darauf gelegt haben wir, indem wir es immer wieder geübt haben, bei jedem Spaziergang. Und auch im Haus. Wenn Türen aufgehen, wenn Besuch kommt, wenn die Futterschüssel am Boden gestellt wird.

    Gestern haben wir es sogar geschafft, dass ein kläffender Hund an uns vorbei gegangen ist, der in der Leine hing, und Sammy hat sich auf ein Warte hingesetzt und nur an mir orientiert :smiling_face_with_hearts: da war ich stolz wie bolle auf den jungen Mann :relieved_face:

    Ich überlege gerade wie das bei uns so war.

    Von Anfang an habe ich Sammy immer bestätigt, wenn er sich an mir orientiert hat.

    Gezogen wie irre hat er eigentlich selten, aber Leine beißen war bei uns ein ganz großes Problem. Was wir alles probiert haben...einfrieren, Leine fallen lassen etc. nichts hat geholfen.

    Wir haben dann in der Hundeschule als erstes Komm unf Warte mit Handtarget gelernt.

    Das war für uns der Game Changer. Das hat Sammy super viel Orientierung gegeben.

    Warten kann er inzwischen so richtig gut in ziemlich allen Situationen. Da haben wir auch einen großen Fokus darauf gelegt.

    Wenn ich jetzt sehe, dass er gleich wieder in die Leine beißen will (was inzwischen sehr selten passiert und auch eher dem Zahnwechsel geschuldet ist) warten wir gemeinsam und dann geht es wieder.

    Also im Grunde sind es Ruheübungen während dem Spazieren gehen, die uns da sehr helfen.

    Ich nenne diese Fotoserie "Leben mit einem Welpen" oder auch "Sekunden vor der Eskalation"

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    Ich würde so gerne auch einen Fotothread haben, wo ich einfach erzähle wie es uns geht und was sich so tut.

    Aber ich bin zu doof das zu finden :see_no_evil_monkey:

    Edit: bei Katzen ist es oft das Trockenfutter, weil sie viel zu wenig trinken. Ich hatte 3, alle wurden 16/17 Jahre alt und mein Opi ist jetzt 19. Ich bin davon überzeugt, dass das unter anderem der Fall ist, weil sie nie Trockenfutter bekommen haben.

    Ich würde Sammy gerne barfen, wenn er Erwachsen ist.

    Nun muss man da ja einiges beachten, was ich mir nicht so ganz zutraue.

    Bin aber jetzt auf hundefeinkostladen gestoßen, die fertige Barf-Menüs anbieten.

    Hier zB. die Zusammensetzung vom Puten-Barf-Menü:

    Zusammensetzung:

    50% Putenfleisch, Putenfett & Putenmagen, 15% Putenhals, 12% (Putenherz/leber, Rindermilz/niere/lunge), 12% Blattsalat, Karotten, 5% Amaranth, 3% Birne, 2,9% Geflügelblut, Seealgenmehl

    https://shop.hundefeinkostladen.at/Nestos-04-Puten-BARF-Menue-Nr-FOUR

    Kann das was?

    Das mit dem positiven Verstärken kann ich auch bestätigen.

    Sammy ist so alt wie euer Cuper und ich hab von Anfang an, wenn er das getan hat was ich für gut befunden habe - in sein Spielzeug beißen, in seine Kausachen beißen, einfach nur ruhig wo chillen etc. - einfach leise gelobt und ihn angelächelt.

    Klar hat er am Anfang unsere Couch angebissen, mal das Holzkästchen angebissen etc. aber inzwischen ist das die Ausnahme (und die auch nur wenn die Zähne heute wieder besonders fies jucken).

    Mit Aufmerksamkeit heischen wie mich anbellen, mich anspringen, an den Möbeln hochspringen etc. hat er schlicht nur Ignoranz geerntet.

    Und er ist ein wirklich feines, großartiges Hundchen und hat gelernt: wenn ich ruhig bin, dann bekomme ich Aufmerksamkeit. Wenn ich mit meinem Spielzeug durch die Gegend fetze sind meine Menschen glücklich, wenn ich die Socken klaue nicht. Das Aufmerksamkeitgeheische nutzt mir garnix, brauche ich garnicht anfangen.

    Nun haben wir aber keine Einrichtung um ein halbes Vermögen, mein Seelenheil hält das aus, wenn das Kästchen angeknabbert wird oder er hochspringt. Ich kann auch verstehen, dass einem das das dann mehr Sorgen bereitet.

    Ich wünsche euch alles Gute!

    Ich verstehe dich sehr gut, eklis .

    Mir ging es ähnlich, ich war so gut vorbereitet und dann kickte mich der Welpenblues so richtig in den Hintern.

    Ich habe jeden Tah davon geredet Sammy zurück zu geben, weil ich ihm einfach nicht gerecht werden kann und er es woanders sicher so viel besser haben würde.

    Mein Mann hat das zum Glück nicht zugelassen :)

    Und: es geht vorbei. Sammy ist nun 16 Wochen alt und es ist so so so viel besser als am Anfang. Er kann mich viel besser einschätzen, ich kann ihn viel besser einschätzen. Er kennt die Regeln, die hier gelten.

    Klar haben wir schlechte Tage, an denen am Tag davor zu viel los war und der Stress noch anhält ider Sammy einfach nicht gut geschlafen hat. Aber die schlechten Tage von heute sind die guten von vor 2 Monaten.

    Man bekommt ein viel besseres Gespür, der Hund kommt im Alltag an.

    Mir hat zB auch geholfen eine Forums-Pause zu machen. Auch jetzt schaue ich nur noch selten rein und nur in bestimmte Themen.

    Bei mir hat es hier das Kopfkino extrem angestachelt. Bei jedem Problem von jemand anderem lief sofort in meinem Kopf: OMG, was wenn uns das auch passiert? - und es hat mich tiefer in die Downward Spiral gezogen. Plus wird hier einfach oft sehr schwarz gemalt. Was durchaus manchmal seine Berechtigung hat, aber mir einfach momentan nicht gut tut.

    Ich wünsche euch alles Gute!