Beiträge von Finchen_1989

    Irgendwie hab ich einfach nicht das richtige Timing bei der Stubenreinheit :woozy_face:

    Ich schnappe Sammy so round about alle 2 Stunden. Nach jedem Fressen, schlafen und Spielen sowieso.

    Das Pipi-Kommando kennt er auch, funktioniert auch immer mal wieder, aber trotzdem stehen wir dann manchmal gefühlt einfach ewig draussen, er macht alles mögliche, nur nicht Pipi. Dann merke ich beim Reinkommen, dass wieder ein Pfützchen am Boden ist bzw. vorher schon war.

    Das passiert uns sicher 2-3 Mal am Tag :see_no_evil_monkey:

    Ich habs es mit Leine probiert, dass wir im Garten rumstehen bis er Pipi gemacht hat und er dann danach etwas spielen durfte, aber das hat ihn unglaublich gestresst, also habe ich davon wieder Abstand genommen.

    Häufchen schaffen wir schon komplett draussen, aber mit Pipi haben wir so unsere Problemchen :dizzy_face:


    Ich glaube, dieses "Grenzen setzen" ist für viele (Erst-)Hundebesitzer ein Mysterium. Natürlich will man keine Grenze überschreiten und wenn man dann für die eigenen Verhältnisse mal so richtig streng wurde und der Effekt ausblieb, ist man verunsichert, ob man nun in eine "Gewaltspirale" abrutscht.
    Auch ich empfinde daher oft Aussagen wie: Das würde der bei mir genau einmal machen, oder: Kam bei uns nicht vor, hab ich direkt unterbunden, als sehr kryptisch und es trägt eher zur Verunsicherung bei.

    Das kann ich zu 100 % unterschreiben.

    Man liest überall: setze Grenzen, grenze dich ab, sag ihm, was nicht geht. Aber wie genau man das macht ist ein Mysterium und man bekommt gefühlt nirgends eine gescheite Antwort.

    Man liest meistens: einfach ignorieren und nur das Positive bestärken (was genau 0 hilft, wenn der Welpe mich beißt). Bzw. was gefühlt garnicht so wirklich hilft, denn es braucht eben Grenzen, Welpen suchen die ja auch gezielt, hab ich das Gefühl.

    Auch wenn dann steht: ich maßregele ihn - tauchen bei mir als Neuling 2 riesengroße Fragezeichen auf. Wie maßregele ich? Was mache ich da?

    Dann kommt: jeder Welpe ist anders. Ja, das stimmt, aber das hilft mir halt auch nicht weiter, weil ich mir nach wie vor nichts so wirklich vorstellen kann darunter.

    Es fühlt sich ein bisschen an als würde man versuchen Teil einer Geheimgesellschaft zu werden, die einem ihre Geheimnisse nicht verrät, sondern nur kryptisch spricht :zany_face:

    Jetzt folgt man halt seinem Bauchgefühl und kuckt, was funktioniert und was nicht :see_no_evil_monkey:

    Ja, ich verstehe auch die Gründe für den Dienstleister natürlich.

    Aber ich frage mich, ob das zB ein Grund zur Kastra wäre. Ich bin noch so unentschlossen bei dem Thema und eigentlich sollte man ja nur kastrieren, wenn es notwendig ist.

    Ist aber auch keine Entscheidung, die ich jetzt treffen muss - ich mache mir nur schonmal Gedanken darüber. Die Kastrapflicht in den Dienstleistern gilt erst nach dem Junghundealter.

    Es gibt hier aber nunmal auch nicht 20 Privatpersonen die den Hund jederzeit nehmen. Und mit Privatpersonen ist eh immer so eine Sache.

    Wie seht ihr das? :)

    Sagt mal, eine Frage treibt mich jetzt schon länger um.

    Hier bei uns gibt es Tagesbetreuungen für Hunde und auch Urlaubspensionen etc. Große Klasse, die sollen auch noch gut sein.

    Aber bei jedem einzelnen Sitter bzw. Pensionen/Tagesbetreuungen etc. steht, dass sie nur kastrierte Rüden nehmen.

    Heißt das jetzt, entweder kastriere ich meinen Rüden oder bin auf Privatpersonen angewiesen? Das ist doch irgendwie auch seltsam :thinking_face:

    Ich habe gelernt, dass man sich am besten ganz schnell abgewöhnt jede erdenkliche Info einholen zu wollen.

    Das macht einen völlig kirre und gerade in Zeiten des Internets wo es viel viel Meinung und wenig Ahnung gibt macht das mehr kaputt als es hilft. Was habe ich mich die ersten 2 Wochen völlig verrückt gemacht, weil ich Dinge gelesen hab wie: du darfst nichtmal alleine aufs Klo gehen, der Welpe muss jede Sekunde an dir kleben, sonst ist er traumatisiert für den Rest seines Lebens etc.

    Auf das Bauchgefühl hören, eine gute Hundeschule suchen. Ich zB. arbeite von Anfang an mit der Unterstützung unserer Trainerin, der kann ich vertrauen, sie sieht uns vor Ort und kann mich gleich richtig anleiten.

    Mein Mann sagt immer: deine einzige wirklich wichtige Aufgabe ist zu schauen, dass der Hund nichts Giftiges frisst. Groß wird er von alleine.

    Und das nimmt mir viel Druck :) es wird nunmal ganz sicher nicht perfekt laufen. Aber wenn du dir ansiehst, dass es bei niemandem perfekt läuft und trotzdem tolle Hunde rauskommen - beruhigt das schon :)

    Ich würde auch empfehlen beim Thema Stubenreinheit den Stress rauszunehmen.

    Ich war am Anfang auch so: omg jedes Mal drinnen wirft uns zurück, das wird niemals was.

    Aber es hat mich und meinen Hund so sehr gestresst.

    Auch wenns schwer fiel hab ich mich zusammen gerissen und mir gesagt: was solls, ists halt ein Unfall drinnen.

    Wir haben jeden Tag ca. 1 Pipiunfall drinnen, weil ich nicht schnell genug war, nicht schnell genug gesehen hab, dass er muss etc. Aber was solls.

    Ich finde, das ist schon ein großer Fortschritt für einen knapp 11 Wochen alten Welpen, der eben seine Blase noch nicht richtig kontrollieren kann.

    Ich glaube, das ist wie mit Kindern. Je mehr Druck die Eltern machen, desto weniger klappt es.

    Großartig!

    Danke für die gute Empfehlung :relieved_face:

    Wir sind auch schon fleissig am Üben der Dinge die wir gelernt haben - also Ruhe.

    Gespielt wurde unter den Welpen überhaupt nicht, der Fokus wurde darauf gelegt, dass da andere Hunde sind und hund trotzdem ruhig ist. Was im Großen und Ganzen okay geklappt hat.

    Ich habe Tonie auch schön von dir grüßen lassen :beaming_face_with_smiling_eyes: er hat sich sehr gefreut einen Spitz zu sehen, weil er ja auch einen hat :relieved_face:

    Sammy war danach natürlich fix und foxi. Ist ja doch sehr anstrengend für den kleinen Knopf.