Beiträge von Nyriah

    Also so es mir möglich ist, weiche ich aus oder drehen gar um. Das ist klar. Leider klappt das nicht immer und vor allem auch deswegen nicht, weil zumindest 2 der anderen Halter null kompromissbereit sind. Nicht ihr Problem. Die marschieren einfach weiter ihre Weges, egal dass ihr Hund fixiert wie sau. Ja, ich weiß, ich sollte mich nicht drüber aufregen, aber das Leben wäre so viel einfach, wenn man aufeinander Rücksicht nehmen würde.

    Im Moment ist halt auch das kurze Zeitfenster mit Tageslicht unser Problem. Da findet Bucky alles doppelt so doof. Und die gassigänge von allen HH finden geballter statt. Totale Dunkelheit versuche ich komplett zu vermeiden, weil die Spezialisten von oben auch Licht für überflüssig halten.

    Vielleicht hab ich auch nur ein emotionales Wintertief grade.

    Ich muss mir mal wieder aufschreiben, wann und wie oft das so passiert, dass Bucky noch ausrastent. Hilft mir tatsächlich immer das mal in nackten Zahlen zu sehen. Meist stell ich dann nämlich fest, ach war ja kaum undc ist ja schon viel besser geworden...

    Mal Frage an Euch alle.

    Bei uns ist es ja in erster Linie ein Problem, wenn wir hausnah in seiner "Hood" unterwegs sind und dort auch vorwiegend seine 4/5 Rüdenerzfeinde. Da flippt er halt noch richtig aus, wenn wir zu nah kommen, was sich leider nicht immer vermeiden lässt. Bei einem davon ist die Besitzerin auch gern mal bereit zum trainieren etwas stehen zu bleiben, dann beruhigt Bucky sich auch wieder, weil der andere Hund dann deeskalieren schön wegguckt. Die anderen finden uns einfach zu, ko..., da bräuchte ich nicht nach Trainingsmöglichkeiten fragen. Deren Hunde fixieren halt auch wie Sau, auch wenn sie nicht eskalieren, so dass ich Bucky sogar verstehe.

    Jetzt hatten wir neulich wieder eine blöde Situation, wo ich mit dem Besitzer verbal aneinander geraten bin, was natürlich total super Vorbild für Bucky ist.

    Jedenfalls ist es mir inzwischen doch leider auch wieder unangenehm, dass Bucky so ausflippt, weil es ja auch ausgerechnet dort ist, wo man lebt und bekannt ist. Ich dreh gefühlt nur noch Schleifen und wechsel die straßenseite um allen Konflikten aus dem Weg zu gehen und merke, dass mich das auch bei anderen Hunden (außer den Erzfeinden) wieder vorsichtiger macht.

    Also nochmal mit Trainer gesprochen, was machbar ist.

    Trainer meint: er würde es einfach durch managemant regeln, wenn es wirklich nur die paar Erzfeinde sind, weil... alles andere würde viel Zeit und Muse kosten. Und damit auch Geld, weil wieder Einzeltraining. Sollte ich mir halt überlegen.

    Was meint ihr?


    P.S. wir reden hier nur über kurze Momente, sobald wir an dem anderen Hund vorbei sind, wird sich einmal geschüttelt und gut ist wieder.

    Das ist z.B. eine Beschreibung, in der ich uns sehr wiederfinde. Leinenführigkeit läuft hier ähnlich inkonsequent, aber wir kommen klar. Es wird nicht dauerhaft und mit Krawall gezogen, meist läuft es manierlich ab, aber echte Leinenführigkeit ist das nicht. Bei uns auch dem geschuldet, dass wir ländlich wohnen und das nicht so wirklich brauchen.

    Und ja, der Rausch des Schnees bringt etwas Pubertätsfeeling zurück.

    Spannend. Da geht es ja eher darum, was ihr im alltäglichen Zusammenleben warum wichtig ist und was warum nicht. Dass Du das wissen möchtest, hätte ich weder aus der Überschrift, noch aus dem Eingangsbeitrag herausgelesen.

    Jetzt musste ich mir meinen Eingangstext echt nochmal durchlesen.

    Und stimmt, da hatte ich es anders formuliert. Ich denke das hat sich bei mir so entwickelt, dass es irgendwie oft zu theoretisch wurde und mir einfach die praktischen Beispiele fehlten. Nicht immer, manche haben das ja auch gut gemacht. Aber bei vielen, vor allem wenn sich dann im Kreis diskutiert wurde, musste ich mich manchmal echt durch die Antworten durchbeissen. Und schätze deswegen fand ich dann den Beitrag von Phonhaus so erfrischend, weil da einfach mal gesagt wurde, so und so ist es bei uns.

    Das es natürlich für jeden am Ende individuell ist, ist ja nun klar.

    Ich hatte ja noch keine Ahnung, wie sich das hier entwickelt.

    Die Kabinen sind total überteuert, und zudem ruckzuck weg. Kommt natürlich drauf an, wann du fährst.

    15 h bis Bergen, dass würde ich von Hirtshals nach Kristiansand mit der Schnellfähre fahren, 3,5 h, die Hunde können in einem bestimmten Bereich mit an Deck, und dann mit den Auto nach Bergen hoch.

    Wird wahrscheinlich weniger als 15 h dauern.

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    Nyriah "hier" -> im Forum. Ich glaube das wurde von dir sehr persönlich aufgefasst .

    Zum Rest ... grade mit der beschriebenen Vorbereitung find ich es einfach schwer nachvollziehbar wenn man sich dann dennoch schwer tut. Das ist natürlich Typsache wie schnell man was umsetzen kann, ob man eher verkopft ist etc. Aber trotz all der Vorbereitung? Das kenn ich so zu Anfang von den Leuten mit ihren Hunden die mit Problemen zu uns kommen aber da platzt der Knoten sehr schnell.

    Dazu muss ich aber nochmal was sagen: bist du noch nie, trotz Vorbereitung, du eine Prüfung gefallen? Vorbereitung wappnet einen doch nicht automatisch gegen ALLES! Hunde sind doch individuelle Lebewesen die du nicht in eine Schablone pressen kannst.

    Danke!!! Mag sein, dass ich sowas schnell persönlich nehme, aber genau das ist der Punkt.