Alles anzeigenOk, wenn er ihn nicht abgeben möchte, dann nochmal die bisher unbeantwortete Frage:
Wie genau geht er vor, was wird trainiert? Wie soll das Zusammenleben aussehen?
Oh sorry, ich dachte ich hätte das weiter oben schon beantwortet.
Wenn Besuch kommt leint er den Hund an und stellt sich vor das Körbchen, damit der Hund nicht mehr sofort zum Besuch stürmen kann. Besuch soll den Hund komplett ignorieren. Erst wenn sich der Hund beruhigt und entspannt hat, darf er begrüßen kommen. So soll auch das bewachen des Hauses abtrainiert werden weil der Hund dann sieht, das Herrchen alles im Griff hat.
Auch wir sollen den Hund ignorieren wenn er beim nach Hause kommen nicht ruhig am Platz liegen bleibt. Ich trainiere gerade den Hund auf den Platz zu schicken und auch dort zu bleiben. Das mache ich mit Leckerli da ich ansonsten überhaupt keine Chance habe.
Das bewachen des Grundstücks sollen wir so abtrainieren, indem wir mit angeleintem Hund die vorbeigehenden Spaziergeher laut begrüßen sollen (Mega unangenehm 😅) und wenn er doch mal ohne Leine zum Zaun ausbüchst und bellt, sich dazwischen stellen und Hund abdrängen. Und eben das füttern aus der Hand, hierbei streck ich aber nicht dem Hund die Hand mit dem Futter entgegen, sondern warte bis der Fokus bei mir ist (nicht mehr auf der Hand mit dem Futter) und werfe dann das Futter auf den Boden. Manchmal auch in die Wiese damit der Hund was zum Suchen hat.
So das war’s glaub ich momentan 🙃
Danke für die ausführliche Erklärung.
So richtig Sinn ergibt das alles nicht. Vieles geht auch völlig am eigentlichen Problem vorbei - es geht ja um das Zusammenleben von euch als Familie, nicht um Leute am Gartenzaun.
Man kann nach den Schilderungen wirklich nicht richtig einschätzen, wie gefährlich das Verhalten ist. Aber WENN das trainierbar ist, dann nicht so. Es sollte nicht darum gehen, dem Hund etwas abzutrainieren, das Wachverhalten ist doch gar nicht das Problem. Wachhunde können ein ausgezeichnetes Verhältnis zu ihrer Familie haben, das ist sogar die Regel.
Die Frage ist, warum der Hund dich nicht als Teil der Familie akzeptiert, und ob man das ändern kann.
Wie soll das Zusammenleben aussehen?
Aus seiner Sicht soll der Hund wenn er arbeitet weiter zu Mutter. Wenn er nach Hause kommt holt er den Hund und legt den Maulkorb an. Baby und Hund will er nicht komplett isolieren also Hund wegsperren ist auch keine Option, sondern einfach immer daneben stehen und aufpassen. Wenn er Nachtschicht hat wäre ich halt mit dem Hund allein aber lt. ihm schlafen wir da eh.
Ich glaube, das wird eine ziemliche Überraschung werden, wie das Leben mit Baby wirklich ist.
Kannst du versuchen, einen Kompromiss auszuhandeln? Z.B. der Hund zieht ab deinem Einzug zur Mutter, und wenn sich mit Baby alles etwas eingegroovt hat, könnt ihr eine Zusammenführung in Angriff nehmen, schrittweise und begleitet von einem Trainer (aber bitte jemand anders).
So wäre es erst mal vorübergehend und keine Abgabe.