Beiträge von *Waldi*

    Bei den Vermehrerwelpen haben die Krankheiten vermutlich mehr mit der Aufzucht zu tun als mit den genetischen Anlagen.

    Ich würde ganz sicher davon ausgehen, dass Vermehrerwelpen häufiger schlecht aufgezogen, falsch ernährt, nicht entwurmt/geimpft usw. sind als Welpen von einem vernünftigen Züchter.

    Ich meine damit jetzt nicht "alles was nicht VDH ist, ist automatisch Vermehrer" sondern die von SophiaF angesprochenen Welpen aus dubiosen Quellen.

    Wir haben unser gesamtes Stallgelände rundum mit Wildzaun eingezäunt, weil wir hier an der Gassistrecke liegen... (und natürlich, damit unsere eigenen Hunde drin bleiben).

    Fremde Koppeln betreten - egal ob Mensch oder Hund - gehört sich einfach nicht.

    geschnuppert hat er schon oft genug.

    Er saust hin und her und fordert sie zum Spielen auf.

    Sind das deine Pferde? Deine Koppeln?

    Wenn nein, hat dein Hund da weder dran zu schnuppern, noch auf die Koppel zu laufen. Völlig egal, in welcher Absicht.

    Wenn du mit Pferden üben möchtest, dann frag die Besitzer. Oder geh halt angeleint vorbei - sollte man eh immer tun, wenn man an Weidetieren vorbeigeht und der Hund nicht zuverlässig bei einem bleibt. Du riskierst auch, dass er an den Stromzaun kommt.

    Hat jemand eine Idee, wie er Pferde einfach hin nimmt, so wie er auch Vögel hinnimmt, an denen er vorbeigeht, als wären sie eine Laterne

    Hast du das mit ihm erarbeitet? Wenn ja: Dann genauso.

    Vögel sind für schlaue Hunde oft keine spannenden Jagdobjekte. Hunde sind ja nicht blöd und wissen, dass sie nicht hinterherfliegen können. Manche mögen es, Vögel aufzuscheuchen (sollte man auch nicht zulassen), aber viele finden Vögel uninteressant.

    Training - wie jedes Antijagdtraining halt, welcher Weg dir am besten gefällt. Ich würde erst mal absichern und Umorientierung belohnen.

    Aber grundsätzlich - lass die Leine erst mal dran, auch im Interesse deines HUndes.

    Sieht für mich so typisch nach den griechischen Hunden aus.

    Kokoni vielleicht.

    Du wirkst sehr egoistisch.

    Ehrlich gesagt, wirkst du - zumindest auf mich - sehr überheblich.

    Eine Katze passt besser, das sage ich nicht aus Zynismus. Katzen kommen besser klar, da sie BEINAHE kompromisslos sind und meistens mit ein wenig Liebe und Futter absolut ruhige Zeitgenossen sind.

    Äh - NEIN.

    Ich weiß nicht was du mit "kompromisslos" meinst - bedürfnislos? Kompromissbereit?

    Für Hunde soviel einzufordern, wie du es tust, aber eine Katze (in Einzelhaltung?) auf 50 qm in der Stadt mit bissel LIebe und Futter ist voll ok - sorry, das irritiert mich grad schon sehr.

    Zur Diskussion hier:

    Wenn es kein Welpe vom Züchter sein soll, ist die Rassediskussion weitgehend hinfällig. Dann schaut man besser nach dem passenden Hund im Tierheim.

    Den Aufwand für den Hund in Zeit zu bemessen, ist eigentlich nicht möglich. Der Hund verändert das ganze Leben. Man muss ihn immer mitdenken - wie lange bin ich weg, wann muss der Hund raus, kann ich ihn hier oder dort mitnehmen, solche Dinge. Er ist einfach immer im Hinterkopf. Das durchzieht den ganzen Alltag. Es geht also nicht nur um die "große Runde". Da sollte schon etwa ne Stunde am Tag drin sein, finde ich - plus die kleinen Löserunden.

    Die Kosten (und nicht nur die Anschaffung) sind viel höher, als die meisten Nichthundehalter denken, vor allem die Tierarztkosten.

    Mir ist aufgefallen, dass es viele Doodle-Mischungen gibt, die ich optisch durchaus interessant finde, z. B.:

    Wieso findest du die optisch interessant, aber den Pudel nicht? Die sind oft kaum auseinanderzuhalten.

    Labra- und Golden Doodle sind meistens ziemlich große Hunde. Wenn ich nen Doodle nehmen würde, dann einen Cocker-Pudel-Mix.

    Du solltest dir aber im Klaren sein, dass ein Doodle MINDESTENS soviel Fellpflege braucht, wie ein Pudel, nicht selten deutlich mehr. Einen "Sheepadoodle" - Pudel X Bobtail - möchte ich mir gar nicht vorstellen von der Fellpflege her. Außerdem: Der Bobtail ist ein großer Hund. Generell würde ich keine Pudel-Hütehund Mixe nehmen, das passt für mich nicht so gut zusammen.

    Es werden hier gleich alle Gründe kommen, warum ein Doodle auf keinen Fall in Frage kommen sollte... einen Doodle zu kaufen, ist hier im DF sozusagen die Inkarnation des Bösen.


    Ich frage mich die ganze Zeit mit wohnungstauglich meinst? So gut wie alle Hunde leben in Wohnungen. Ob ein Hund alleine bleibt, bellt oder Sachen kaputt macht, hat mit der Rasse nichts zu tun.

    Das war bei meiner alten Hündin etwas wo ich 3x was hab vorbereiten lassen auf verschiedenen Gassi Strecken um die " aus dem Nichts" durch einen für sie deutlichen Schreckreiz ins Meideverhalten zu bringen und danach hat sie immer verlässlich Bögen gemacht um alles essbare . In der Zeit waren in der Gegend teils tgl Giftköder und Co ausgelegt in veschiedenen Parks/Wäldern und ich wollte auf gar keinen Fall riskieren da einmal zu langsam zu sein.

    Da wäre ich mir nicht sicher, ob der Hund das richtig verknüpft.

    Hunde lernen ortsbezogen, es ist wahrscheinlicher, dass der Hund diesen Ort künftig meiden will. (erlebt man mit Stromzäunen - Hunde lernen oft nicht, Litze zu meiden, sondern den Ort, wo sie einen gewischt bekommen haben. Pferde kapieren das viel besser.)

    Das Timing ist extrem schwierig - erwischt man den Moment des Riechens, des Sehens, des Annäherns, des Dran-Schnupperns, des Aufnehmens? Oder erwischt man den Moment, in dem der Hund gerade was völlig anderes tut, sieht, riecht? Oder irgendwas anderes mit der Strafe verknüpft. An der Leine sein, schnüffeln, zum Halter schauen, was auch immer.

    Dann die Generalisierung: "Essbares" - kann man davon ausgehen, dass der Hund von dem Stück Wurst auf dem Weg auf die tote Ratte im Gebüsch schliesst, 3 Wochen später und 5 km weiter?

    Beim Einsatz von Strafe hat man einfach das Problem, dass es sehr leicht zu Fehlverknüpfungen kommen kann. Wenn die Strafe gewirkt hat, also effektiv war, dann sitzt diese unerwünschte Verknüpfung dann halt auch.

    Das muss man eben alles im Hinterkopf behalten.