Die Kosten seines Aufenthaltes sind durch seine Befürworter bestimmt auch gedeckt.
Ist das jetzt Sarkasmus?
Wenn der TSV jede Menge Spenden bekommen würde, wäre das ja wenigstens was Gutes.
Die Kosten seines Aufenthaltes sind durch seine Befürworter bestimmt auch gedeckt.
Ist das jetzt Sarkasmus?
Wenn der TSV jede Menge Spenden bekommen würde, wäre das ja wenigstens was Gutes.
Ich bin auch zunehmend irritiert. Man sollte meinen, die tatsächlich stattgefundene Tötung eines Menschen ist der ultimative Wesenstest.
Was soll denn rauskommen bei dem Test? Der Hund ist gar nicht gefährlich? Weil...halt?
Na weil es das gängige Klischee ist.
Die du hier eingebracht hast.
Niemand hier hat diese Klischees verbreitet - außer dir....
Das ist eine komische Art zu diskutieren, wenn man Aussagen kritisiert, die niemand gemacht hat. Zumindest hier an dieser Stelle. Wenn dich die Klischees ärgern, dass sag das doch den Leuten, die sie tatsächlich äussern.
Was den Tierschutzbegriff angeht: Ich finde den Begriff unangemessen, wenn es um den Kauf eines Hundes geht.
Einen einzelnen Hund "zu retten" - sprich, zu kaufen, weil man selbst einen Hund möchte - ist für mich kein Tierschutz. Tierschutz wäre, die Arbeit vor Ort, z.B. Kastrationsprojekte, zu unterstützen.
Das ist für mich so ähnlich wie die Bezeichnung Züchter für jemanden, der halt Rüde und Hündin hat und die Welpen verkauft.
Persönlich würde ich eher "Auslandsimport" oder "Tierheimhund" sagen. Ich fühle mich jedenfalls nicht selbst als Tierschützer, weil ich mal einen Hund aus dem Tierheim genommen habe.
Aber unterm Strich will man die Jagd tatsächlich lieber bei den Hobbyjägern, wenn es einem ums Wild geht.
Es ging mir aber um diesen Blutdurst, diese Lust am Töten, der Jagdtourismus.
Das mit den Förstern weiß ich ja, ist jetzt aber echt ein Nebenschauplatz. Darüber, was in der Wald- und Forstwirtschaft sinnvoll ist und was nicht, wollte ich gar nicht diskutieren. Und es geht mir überhaupt nicht um nackte Zahlen.
Ich meinte damit einfach, die notwendige Jagd (und was notwendig ist und was nicht, das ist ein anderes Thema) in professionellen Händen (oder auch unterstützt von verantwortungsvollen Hobbyisten) ist für mich akzeptabel, aber als Sport finde ich es einfach nur abstossend, bezogen auf die Menschen, die daran solche Freude haben.
Fuchshexchen Weil dir "Der gefrorene Fluss" so gut gefallen hat - kennst du die Bücher von Diane Setterfield? Die müssten dann auch genau dein Fall sein. Ich habe "Was der Fluss erzählt" und "Die dreizehnte Geschichte" gelesen.
"Welpen vom Züchter sind eher vorhersehbar als Hunde aus dem Tierschutz" aufgemacht. So, und so pauschal stimmt das einfach nicht.
Das ist ja keine pauschale Aussage, sondern ganz klar: "eher" - also in der Tendenz- sind Züchterwelpen vorhersehbarer. Weil man weiß, welche Rasse es ist, wie alt sie sind, wo sie aufgewachsen sind.
Das liegt doch auf der Hand, oder nicht?
"Vorhersehbar" bedeutet ja auch nicht dasselbe wie "völlig unproblematisch" oder sowas. Einfach nur, dass man halt weiß, welche Rasse man sich holt. Weil es ein Rassehund mit bekannter Herkunft ist.
Aber Hunde aus dem Tierschutz sind jetzt nicht alle plötzlich irgend welche gänzlich anderen Wesen mit Riesen-Koffern, geheimnisvollen Triggern und nur ganz schwer einzuschätzen.
Hat denn das irgendwer so behauptet? Warum denn diese Zuspitzung?
Jetzt hab ich nach diesem Eike gegoogelt und jetzt ist mir schlecht.
Ich sehe ein, dass Jagd notwendig ist - im Sinne von Hege und Naturschutz (für mich gehört das dann eher in die Hand von Förstern). Ich bin kein explizier Jagdgegner.
Aber Jagd aus reiner Freude am Töten und der Jagd nach Trophäen - das widert mich so an.
Und ich erlaube mir das, auch als als Nicht-Veganer und nicht perfekt moralisch unangreifbarer Mensch, so zu empfinden. Dieses Ergötzen am Töten stösst mich extrem ab. Das kann mir einfach keiner erzählen, dass das so sein muss.
Da liesst man dann Sätze wie diesen:
Zitathttps://www.jagdzeit.de/artikel/polen-…norm-ausgabe-62
Die Tage in Südostpolen waren voller unvergesslicher Eindrücke, die uns noch lange begleiten werden. Die Trophäen bekommen einen besonderen Platz und werden uns noch Jahre später an diese Reise erinnern. Andreas erlegte eine Bronzemedaille und einen uralten Bock. Alex den Abnormen und ebenfalls einen sieben- bis achtjährigen Recken. Ich konnte eine Goldmedaille mit 528 Gramm netto und einen Silbermedaillenbock strecken.
Ich seh das gar nicht als so ein entweder-oder.
Das tun ja auch die allerwenigsten, die hier schreiben.
Und ich habe auch nirgends gelesen, dass ein anderer Standpunkt nicht akzeptiert wird, nur Begründungen, warum jemand FÜR SICH SELBST einen Weg gewählt hat.
Ich fühle mich überhaupt nicht angegriffen, wenn jemand sagt "für mich kommt nur TS in Frage." Das heisst ja nicht, dass ich mit dem Züchterhund dadurch kritisiert werde. Ich kann die Haltung verstehen und akzeptieren.
Ist das der Zeitgeist? "Wir" gegen "Die"?
Ich glaube, es ist eher das Problem, dass man sich angegriffen fühlt, wenn andere Menschen eine andere Meinung haben.
Unnötig. Und war ja auch überhaupt nicht der Tenor dieses Threads.
Wie gesagt, Fehler macht jeder. Aber dann sollte man einsehen, dass man einen Fehler gemacht hat, und nicht behaupten, es ginge ja gar nicht anders.
Wie gesagt: Wie kommt man darauf, in den ausländischen Tierheimen (aus denen die Hunde ja gerettet werden müssen) sässen lauter ganz tolle, unkomplizierte Hunde? Wo sollen die denn herkommen?
Nicht falsch verstehen, ich kenne viele wunderbare TS-Hunde. Aber deren Besitzer waren halt auch bereit, sich auf sie einzulassen, den Weg mit ihnen zu gehen, sie zu nehmen, wie sie sind.
Ich bin sicher, das wird der TE auch gelingen.