Ruetter hat doch schon oft genug ueber Hundesport gemault. Zumindest in seinen Sendungen. Oder hab ich das falsch im Kopf?
Ich habe keine Ahnung. Daher frag ich ja.
Ruetter hat doch schon oft genug ueber Hundesport gemault. Zumindest in seinen Sendungen. Oder hab ich das falsch im Kopf?
Ich habe keine Ahnung. Daher frag ich ja.
Leider hat sich das ganze Thema Tierschutz zu einem Feld entwickelt, wo man bei Kritikern mittlerweile so kritisch und hinterfragend werden muss, weil das durchsetzen persönlicher Ideologien und Interessen da ganz viel Einzug gehalten hat.
Ich denke, man sollte immer kritisch hinterfragen.
Es kann einem natürlich auch passieren, dass man selbst kritisch hinterfragt wird.
Naja, jetzt gehts dann doch bissel in Richtung Verschwörungstheorie. Martin Rütter - der Elon Musk des deutschen Hundewesens... :)
Ob da wirklich eine versteckte Agenda dahintersteckt (oder er den Sport einfach nur Scheisse findet), wer weiß. Er ist ja auch nicht der einzige Kritiker.
Ich bin gespannt, wie sich das Ganze entwickelt.
Da möchte ich widersprechen, natürlich kann er sich dazu äussern, auch und gerade als Hundeexperte.
Der Mann ist kein Experte. Er ist Unternehmer und Entertainer/Influencer. Die Leute hören ihm zu, weil er sich gut verkaufen kann. Eine Eigenschaft die für Erfolg unheimlich wichtig ist. Viel wichtiger als Kompetenz.
Wie gesagt, es steht jedem frei, ihm die Kompetenz abzusprechen. Ich würde jetzt auch nicht in ne Rütter-Franchise gehen.
Naja, er wird sich auch nicht hinstellen und das behaupten.
Ok, ich werde mal genauer hinhören. Bisher gibt es wohl keine Anzeichen dafür, dass das Hundesportvereinswesen generell in Gefahr ist.
Die Parallele, die du ziehst, sehe ich so nicht - aber es ist ja sowieso reine Spekulation.
Nur um es klar zu stellen: Ich bin kein Gegner des Sports. Ich bin da sehr neutral.
Ich wüsste nicht, wo ich ihm den Mund verbiete.
Nein, das nicht (wie auch), deine Aussage war:
Zitat"Und Unternehmen können nicht für den Tierschutz sprechen, welcher sich in Tierschutzvereine organisiert."
Da möchte ich widersprechen, natürlich kann er sich dazu äussern, auch und gerade als Hundeexperte. Man kann natürlich anderer Meinung sein als er (oder ihm die Expertise absprechen) und auch das öffentlich äussern.
Ich sehe nicht, dass Tierschutzbelange ausschließlich von Tierschutzvereinen vertreten oder diskutiert werden können oder sollten.
Genug Vereine haben Sparten, die du in jeder modernen Hundeschule findest.
Ja klar. Ich habe nur noch nie irgendwo gehört und gelesen, dass Martin Rütter das angreift oder abschaffen will (weil er die Kunden haben will). Daher meine Nachfrage.
Ist das so im Gebrauchshundesport? Einer bei uns hat tatsächlich auch vor einigen Jahren schon aufgegeben.
War halt hier so. Den Verein gibt es noch, aber mit neuem Vorstand und Schwerpunkt Agility/RO.
Ist Gebrauchshundesport tatsächlich immer noch von eher älteren Männern dominiert?
Das wollte ich gar nicht damit sagen, ich fand nur den "alter weißer Mann" Kommentar schräg. Das ist ja eher im Kontext Rassismus/Sexismus zu verorten.
Das kommt alles mit der Zeit. Agility ist als Nächstes dran. Und Erziehungskurse erschlagen sich dann dadurch, dass man den Paragraf 11 haben muss.
Naja, generell ist in meinen Augen eine gute Tendenz, wenn bei Sport mit Tieren genau hingeschaut wird (ob Pferde oder Hunde).
Den 11er haben die Vereinstrainer bei uns auch.
Alles anzeigenDass es hier um "Konkurrenz ausschalten" geht glaube ich auch nicht so recht, welche Familienwuschel-Ersthundebesitzerin will denn zur Welpenstunde in den örtlichen Gebrauchshundeverein?
Und bei uns sind es eine Menge.
Zu dem bei uns (gibts jetzt nicht mehr mangels Nachwuchs) konnte man gar nicht mit Nicht-Gebrauchshunden gehen.
Mit Hunden umgehen zu können scheint bei vielen Hundeschulen sowieso nicht zur Qualifikation für einen Hundetrainer zu gehören.
Das sind Unternehmen, wie alle anderen Unternehmen auch.
Und Unternehmen können nicht für den Tierschutzsprechen, welcher sich in Tierschutzvereine organisiert.
Natürlich gibt es auch gute Hundetrainer. Finden sich sowohl in manchen Hundeschulen, selbstständig oder in manchen Hundevereinen.
Ich verstehe jetzt gar nicht den Bezug zwischen meinem Post und deiner Antwort. Ich hatte geschrieben, dass Gebrauchshundevereine und der IPG-Sport sich eher wenig mit dem Angebot einer kommerziellen Hundeschule für den Famileinhundehalter überschneiden. Der Verein bei uns wollte das auch gar nicht.
Grundsätzlich kann sich doch jeder im öffentlichen Diskurs äussern, auch zum Thema Tierschutz. Warum sollte das ein Unternehmer nicht können oder dürfen? Jeder darf seine Meinung äussern.
Man kann das natürlich blöd finden.
Selbstverständlich sind beinahe kostenlose Vereinsstrukturen ihm ein Dorn im Auge.
Hier bei uns in der Gegend gibt es einige Hundessportvereine, aber ohne IPG. Da wird häufig Agility angeboten usw. In meinem Verein gibts Basis-Erziehungskurse, RO, Balancy und so Sachen.
Ich hab noch nie mitbekommen, dass der Rütter sich auch gegen solche Vereine wendet, ist das so? Ich verfolge das nicht so aufmerksam.