Beiträge von *Waldi*

    Das Ding ist, jedesmal wenn der Hund in einen verzweifelten emotionalen Zustand gerät, machst du es schwieriger.

    Eigentlich sollte das Training so gestaltet sein, dass der Hund gar nicht erst jammern etc. muss. Du bastelst dir grad selbst den "Velcro-Dog".

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    Übrigens gibt es durchaus Hunde, die gut alleine bleiben können, aber trotzdem an ihrem Menschen kleben, wenn dieser da ist. Da eine muss nicht zwingend mit dem anderen zu tun haben.


    11 Wochen und seit einer Woche bei dir ist noch sehr früh. Mehr als kurz den Raum verlassen (Türgitter - Hund kann dich noch sehen) und wieder kommen muss da echt nicht sein.

    Naja, ich muss jetzt auch nicht unbedingt haben, dass die ganzen Frenchie-Halter sich kernigere Hunde holen.... in den Händen der Halter, die ich hier so kenne, möchte ich das wirklich nicht sehen.

    Und es will ja auch wirklich nicht jeder einen Kampfhund oder Mix, was ich völlig einleuchtend finde. Ich auch nicht.

    Ich möchte dich ermuntern, nicht zu hart mit dir zu sein.

    Ich kenne so viele Konstellationen, wo Hunde nicht in den passenden Umständen leben, aber man das auch nicht zugeben möchte - das bringt dann oft jahrelangen Stress für alle. Oft ist eine Rückgabe halt auch nicht so einfach möglich - Auslandstierschutz zum Beispiel.

    Du hast einen Welpen aus guter Herkunft geholt, der nun sicherlich gut weitervermittelt werden kann. Das war sehr vernünftig, weil es dir eben auch einen guten Ausweg ermöglicht hat. Alles richtig gemacht!

    Ganz wichtig wäre mir: Such dir Hunde-Kontakte im echten Leben, mit denen du dich austauschen kannst.

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    Ich persönlich würde niemals hier im Forum Probleme schildern, vor allem nicht, wenn es emotional wird. Das kann wirklich verletzend werden. Liess dir durch, was in anderen Threads geschrieben wird, stell ggf. konkrete Fragen, aber mach dich nicht angreifbar.


    Lass ein bissel Zeit vergehen, Überleg dir, ob du vielleicht wartest, bis du eine geeignetere Wohnung hast, wähle einen kleinen Hund etc.

    Mach dir keine Vorwürfe, dem Hund wird es gut gehen. Du hast nicht einen Hund zum Wanderpokal gemacht, völlig versaut oder sonst was.

    Zustimmen und Richtigkeit der Aussagen anerkennen wäre schonmal super.

    Welcher Aussagen denn?


    Ich finde die Welpen auch hübsch, sagt halt gar nix. Bin gespannt wie es weitergeht.


    Ziel ist eine "verbesserte" Bulldogge, richtig? Heißt also, wieder mehr und mehr Frenchie-Anteil und damit wieder gesundheitlich schlechter aufgestellt.

    Genau da ist das Problem für mich auch.

    Ich will hier jetzt nicht sagen, du sollst den Hund abgeben.

    Aber: Ich glaube nicht, dass du dir den zu deinen Erwartungen passenden Hund geholt hast.

    Wenn du die Überlegung haben solltest (und das musst du mit uns nicht teilen), dann sprich so bald wie möglich mit dem Züchter und entscheide so schnell wie möglich, ob du den Hund zurück geben möchtest.

    Um so besser stehen die Chancen, dass der Hund noch in ein passendes Zuhause kommt.

    Wenn der Kleine bleiben soll, würde ich dir auch raten, schnell zu handeln. Such dir einen Trainer - und den Tipp, zu einem Rasseverein zu gehen und sich mit Rassekennern auszutauschen, solltest du unbedingt beherzigen. Dort findest du ja evtl. auch andere Junghundebesitzer zum Spielen.

    Das schreibt die Züchterin selbst (im vergangenen Jahr, der Post war vor dem Verbot:

    Darf ich mal fragen, wie du auf diese Rasse kommst? Kennst du Deutsche Doggen? Also direkt, aus der Nähe, persönlich, nicht nur mal gesehen?

    Keine Hundeerfahrung, Öffis, Fremdbetreuung - sorry, da ist eine Dogge wirklich abwegig, das kann man nicht anders sagen.

    Was stellst du dir denn unter einem "Kuschelbären" vor? Gerade zum Schmusen brauchts doch keinen Riesenhund.

    Es geht nicht darum, dir einen Traum zu vermiesen. Es ist nur wirklich sehr sehr unwahrscheinlich, dass deine Erwartungen erfüllt werden.

    Wenn man auf Fremdbetreuung angewiesen ist, dann ist es meiner Meinung nach ein Muss, eine eher leichtführige, nicht zu große, freundliche und "praktische" (was haaren, sabbern, Dreck angeht) Rasse zu wählen. Das war bei mir durchaus auch ein Kriterium (wobei ich sowieso keine "Herausforderung" wollte, sondern einfach Spaß mit meinem Hund haben will und das gemeinsame Leben geniessen).