Der Hund ist krank, das ändert sich ja durch Erziehung nicht.
Ich würde erst mal abwarten, ob die Behandlung anschlägt.
Der Hund ist krank, das ändert sich ja durch Erziehung nicht.
Ich würde erst mal abwarten, ob die Behandlung anschlägt.
Die meiner Eltern und davor...40/ 50 Jahre
Ok. Also sind es nicht deine eigenen Erfahrungen, sondern Erzählungen? Oder wie kommst du drauf, dass man vor 50 Jahren verantwortungsbewusster mit Hunden umging?
Ich finde sicher nicht alles toll, wie es heute ist, aber ich finde es gut, dass das Leben eines Tieres tatsächlich deutlich mehr zählt, als ich das aus meiner Kindheit und Jugend kenne (und vor 40 Jahren war ich schon live dabei - und kein Kind mehr).
Da gabs ne Menge, was ich echt nicht mehr so haben wollen würde...
damals
Wann ist denn dein "Damals"?
...alles Sachen, die die Leute nicht mehr drauf haben.
Und wann hatten sie es drauf?
Als es noch alltäglich war, Hunde zu schlagen, Welpen zu ertränken usw? Als es noch normal war, dass Kinder halt mal gebissen werden, weil selbst schuld?
Oder wann genau meinst du?
Es wird (zu Recht) nicht reguliert, wer Kinder bekommt, daher würde ich es unverhältnismäßig finden, wenn derartig stark regulativ auf Hundeanschaffung eingewirkt werden würde
Bitte ziehe doch nicht solche Vergleiche.
Das ist so komplett deplaziert. Ich denke, das ist dir auch klar. Einfach mal wieder eine völlig überflüssige Diskussion losgetreten.
Aber den Gedanken halte ich nicht für 100% falsch
Es gibt sehr sehr viele Möglichkeiten, wie der Staat unterstützend und helfend eingreifen könnte, um das Leid von Kindern zu verhindern oder zu verringern.
Totalitarismus-Fantasien sind aber nicht der richtige Weg.
Diese ganze "man sollte" Diskussion erledigt sich vielleicht, wenn man mal aufhört, von "man" zu sprechen". WER soll denn alles regulieren? Wir haben jede Menge Gesetze, Vorschriften, Regularien - und die zuständigen Behörden kommen nicht hinterher. NOCH mehr Bürokratie, mehr Kontrolle - ist nicht nur nicht zielführend sondern auch nicht machbar. Ganz zu schweigen davon ob es wünschenswert wäre.
WENN man wirklich mehr staatliche Eingriffe fordert - dann bitte immer gut überlegen, welche Geister man ruft. Wie kams denn zu den Rasselisten? Genau so.
Das einzige umsetzbare gesetzliche Regulativ, wenn man das zu Ende denkt, wäre ein Haltungsverbot für Hunde über einer bestimmten Größe/Gewicht wie z.B. 40/20 (Ausnahme nur mit Sondergenehmigung z.B. für Jäger, Diensthunde) und ein Importverbot.
Das wäre relativ einfach zu handhaben, und würde nicht alle, aber sehr viele Risiken minimieren. Keine ungerechten Rasselisten mehr. Klare Kriterien. Natürlich weiterhin Auflagen für Hunde, die auffällig werden.
Mir persönlich wäre das ziemlich egal - aber ich frage mich immer, ob die Leute, die so laut nach mehr MEHR MEHR Vorschriften rufen, sich überlegen, wie so was aussehen würde. Real und in Farbe. Super differenziert, jeden Einzelfall schön abwägen und natürlich NIE nicht die eigenen Hunde, die eigene Rasse betreffend? Nö, so wird das nicht laufen.
Dann müsstest du bei deinen Fragen die wichtigsten Infos über deinen Hund mitliefern.
Sonst kann man dir ja nix vernünftiges sagen.
Wenn ich das richtig verstehe, ist das Verhalten nicht neu, sondern er macht das von Anfang an?
Dann ist der Hund einfach nie wirklich stubenrein gewesen?
Dann könnte das wirklich ein Verhalten sein (auf weiche Untergründe pinkeln) dass der Hund von Anfang an so gelernt hat.
Es ist einfacher, einem kurzhaarigen Hund einen Mantel anzuziehen, als einen Hund zu haben, der mit Wärme nicht klarkommt. Den kannst du nicht ausziehen, wenn ihm zu warm wird.
Schließlich ist der Hund ja mit euch auch in der geheizten Wohnung, und muss mit unseren Temperaturen im Sommer klarkommen.
Das würde mich also nicht abschrecken.
Es gibt mehrere Hunde-Mantel Threads hier im Forum mit vielen Beispielen.
Collie ja, Terrier oder Pudel eher nein.
Er möchte doch gar keinen Terrier.
Aber wie erzieht man, wenn man ihm keine Grenzen setzt und nur Situationen vermeidet?
Es geht nicht darum, Situationen zu vermeiden, sondern sie zu kontrollieren.
Nicht eingreifen, wenn der Hund schon auf die Katze zu rennt, sondern ihn das gar nicht erst machen lassen.
Das unerwünschte Verhalten gar nicht erst entstehen (und festigen) lassen, sondern von Anfang an das etablieren, was du möchtest. Das erwünschte Belohnen. Also ruhiges Verhalten im Beisein der Katze. Orientieren auf dich im Beisein der Katze. Entspannen im Beisein der Katze.
Wenn das geht, DANN kann man ruhiges Annähern aufbauen.
Das hat nichts mit Vermeiden zu tun, sondern mit Gestalten. Vorausschauend handeln. Vor allem im Interesse der Katze.
Frag dich wie das erwünschte Ergebnis aussehen soll.
Klar kannst du den Hund auch bestrafen, wenn er sich der Katze zu ungestüm annähert - aber was wird dabei rauskommen? Dass beide Tiere entspannt beieinander sind? Eher nicht.
Die Katze hat ihre blöde Erfahrung gemacht (denn deine Strafe kam ja NACH dem Verhalten) und wird dem Hund lieber aus dem Weg gehen; und der Hund wird die Katze, wenn es funktioniert, meiden. Allerdings unter Umständen nur, solange du in der Nähe bist (der ist ja auch nicht blöd). Das ist eines von vielen möglichen Szenarios.
Ich hab nix gegen Grenzen setzen, aber man muss sich halt immer fragen, was das Ziel ist und wie man es erreicht.