Beiträge von *Waldi*

    ihr haltet die alle für psychisch krank


    Es geht darum, dass sich jemand nach der eigenen Beschreibung in einer akuten psychischem Ausnahmesituation befindet. Dafür kann man sich Hilfe holen. Und da ist nix verwerfliches dabei.

    Vor allem kann man sich auch erst mal entlasten, erst mal in Form von Entlastung von dem mentalen Stress (indem man sich Alternativen eröffnet) als auch von der realen Arbeitsbelastung, indem man andere Personen ins Boot holt.

    Wenn man unter Panikattacken leidet, ist es sehr sinnvoll, sich schnell Hilfe zu holen, sowas verfestigt sich sonst auch gerne mal.

    Wie hier alle mit Therapie um die Ecke kommen.

    Warum denn nicht?

    Das klingt in deinem Post, als wäre das was Schlimmes oder beleidigendes.

    statt den psychischen Totalausfall hier zu vermitteln.

    Das finde ich abwertend formuliert. Ich finde es traurig, wenn psychische Probleme immer noch so gesehen werden.

    Ob es nun akut ist oder was drunter liegt (was uns ja nix angeht) - Hilfe zu suchen ist sicher nichts, worüber man sich schämen muss!

    Es ist übrigens durchaus möglich, schnell Hilfe zu bekommen, das weiß ich aus eigener Erfahrung.

    Ich würde dir zwei Dinge raten:


    1. Ganz offen mit dem Züchter sprechen. Klären, wie das aussehen würde, FALLS du den Hund zurückgeben würdest. Damit du einfach weniger Druck hast. Es gibt einen theoretischen Ausweg, du sitzt nicht in der Falle.

    2. Deinen Mann ins Boot holen. Kann er vielleicht ein paar Tage frei nehmen? Vielleicht gibt es auch eine Freundin oder so, die tagsüber den Welpen ein paar Stunden zu sich nimmt.

    Gut zu wissen, aber ich werde es nicht darauf anlegen lassen, wenn ich mich in der Nähe befinde.

    Du hast mich falsch verstanden.

    Die Tatsache, dass es bei deinen Hunden anscheinend ernster war und eben nicht bei einem Grummeln blieb, war für mich Anlass, das nicht auf die leichte schulter zu nehmen.


    Auf keinen Fall wollte ich damit sagen, du hättest nicht eingreifen sollen. Im Gegenteil.

    Habt ihr Erfahrung damit, wie der Aussie auf Welpen reagiert?

    Nein, haben wir nicht.
    WIE AUCH denn? Ich gehe doch nicht zu Züchtern und frage rum, ob mein Hund mit Welpen spielen darf.

    Das war ja kein Vorwurf.

    Was ich rauslese: Es gab bereits ernsthafte Vorfälle, der Hund hat nicht näher spezifizierte Probleme mit Kleinhunden und du weißt nicht, wie er auf Welpen reagiert.

    Das scheinen die Fakten zu sein. Ob das gut geht mit einem Welpen oder nicht, kann jetzt keiner vorher sagen.

    ICH gehe einfach davon aus (wie gesagt, dumm und naiv), dass es ein großes Risiko gegeben haben kann, WEIL: woher sollen zwei Tiere aufhören, wenn man sie nicht trennt? (ich hätte es einfach nicht ausprobiert)

    Wenn ich den Satz jetzt hier noch mal lese, denke ich mir "kein Wunder, dass alles über mich herfällt" und ich frage mich: Was halte ich für "passiert nun mal, es sind Tiere" und was ist "geht gar nicht".

    Ich finde nicht, dass jemand über dich herfällt.

    Du selbst hattest das Gefühl, dass die Auseinandersetzungen zwischen euren Hunden sehr ernst waren und hast es so beschrieben. Man kann ja nichts anderes tun, als dir das glauben.

    Ich habe es schon erlebt, dass mein Hund ernsthaft angegriffen wurde, von anderen Rüden. Wenn diese Hunde nur am Horizont auftauchen, hat er sehr großen Stress und will nur weg. Ein Zusammenleben wäre undenkbar.


    ICH gehe einfach davon aus (wie gesagt, dumm und naiv), dass es ein großes Risiko gegeben haben kann, WEIL: woher sollen zwei Tiere aufhören, wenn man sie nicht trennt? (ich hätte es einfach nicht ausprobiert)

    Eigentlich können Hunde kleinere Konflikte durchaus selbst beenden. Die wenigsten Beissereien enden tödlich. Wenn du das Gefühl hast, die beiden hätten nicht aufgehört, dann war das vermutlich ziemlich ernst und es steckte mehr dahinter.

    Wobei das mit dem "Unterwerfen" nicht so funktioniert, wie du das dir evtl. vorstellst. Der Althund hat sich dem Welpen sicherlich nicht unterworfen.