Oh je.
Also, ich finde es nicht verwerflich, wenn ihr den Hund abgebt, das mal vorweg. Eure Entscheidung.
In dem, was ich bisher rauslesen konnte, sehe ich allerdings keinen Grund dafür. Es läuft doch gut? Was hat euch der Trainer denn erzählt, dass ihr so verunsichert seid?
Das Anbellen ist doch keine große Sache.
Ich denke, wir haben dadurch erst verstanden, wie viel Arbeit das wirklich wird. Wir arbeiten beide Vollzeit (wenn auch teilweise im Homeoffice) und haben nebenbei noch etwas Landwirtschaft.
"Arbeit" - naja, es ist halt Zusammenleben mit dem Hund. Rein zeitlich gesehen, ist das halt wie jedes andere Hobby auch, neben einem Job gut machbar. Das Problem, dass der Hund zulange alleine ist, habt ihr ja nicht.
Eine Dauer-Beschäftigung mit dem Hund ist nicht nötig und wäre auch nicht gut für ihn! Gerade mit der Landwirtschaft gibt es doch viele Möglichkeiten, dass er halt mitläuft und dabei ist, das ist doch prima. Mach ich mit meinem auch so, ich habe ein Pferd in Selbstversorgung, und hab den Hund da halt dabei.
Erziehung passiert im Idealfall nicht in irgendeiner Extra-Zeit (schon gar nicht Stunden!), sondern integriert in den Alltag. Und das ist eigentlich nicht Arbeit, sondern halt das Leben.
Zeitaufwand sind die Gassigänge und, falls ihr das anstrebt, Hundeplatz o.ä.
Klar ist ein Welpe eine Umstellung, und klar klappt nicht immer alles perfekt, aber ich denke, du machst das in deinem Kopf viel viel größer als es ist. Und wenn der Trainer euch so verunsichert haben sollte, dann sucht einen anderen.