Und in dem Moment hat er eigentlich gewonnen.
....
Und mein ganz weit entferntes Ziel ist, ohne oder mit minimal Worte mit ihm kommunizieren zu können.
...Vorher haben wir ihn eigentlich nur mit Futterhäppchen gelobt, und das haben wir gerade auch geändert.
Uff, das sind Sachen, die eigentlich nicht den Kern treffen.
Es geht nicht, und zwar GAR nicht, um "gewinnen". Es geht hier um einen Welpen, da sind diese ganzen Vorstellungen von "Wer ist der Boss" völlig unangebracht.
Der Junghund will nicht "Boss sein", sondern er kennt die Regeln nicht und weiß nicht, welches Verhalten sich lohnt und welches nicht. Das müsst ihr ihm beibringen. Und auch wenn Grenzen setzen wichtig ist, neues, für den Hund völlig unnatürliches Verhalten muss er erst mal verstehen und lernen.
Damit er das lernt, ist richtig eingesetzte Belohnung ein unglaublich wertvolles Mittel, das jetzt nicht mehr verwenden zu wollen, macht alles schwieriger. Der Hund erlernt erwünschtes Verhalten durch Bestätigung: Ja, das ist richtig! Das lohnt sich!
Das hat nichts damit zu tun, ob man Strafe einsetzt oder nicht. Aber mit Belohnung zu knausern, macht es euch garantiert nicht leichter.
Und ob man akustische oder optische Signale einsetzt, ist einfach eine Frage der Präferenz. Es ist sehr nützlich, dem Hund Wortsignale beizubringen.
Ich hoffe, ihr geratet an einen guten Trainer.