Beiträge von *Waldi*

    Das hat er durch unsere fehlende Konsequenz gelernt. Da war vor allem meine Angst in dem Moment größer als mein Durchsetzungsvermögen. Mit einer blutenden Hand gehe ich ja dann auch nicht erstmal zu ihm hin um ihm Konsequenzen zu geben.

    die fehlende Konsequenz nach den Bissen

    Hm, ich habe das Gefühl, dass du ein bisschen in die falsche Richtung denkst. Ob eine "Konsequenz" (ich weiß nicht genau, was du dir darunter vorstellst) nach dem Beissen die Situation wirklich dauerhaft entspannt hätte - da bin ich mir nicht so sicher.

    Jedenfalls, das Problem ist jetzt da und über eine längere Zeit gefestigt. Management, wie eben ein Gitter ums Körbchen für die Nacht, Tür zumachen, BEVOR du den Napf hinstellst etc., finde ich ziemlich sinnvoll. Konflikte rausnehmen.

    Trainer, die da mit Härte und Strafe agieren, sehe ich da nicht, muss ich sagen.

    Ich finde ja, dass dieses "ich gebe das Essen frei" eine unnötige Höherbewertung der Ressource Futter erzeugen kann. Ja, Impulskontrolle aufbauen ist gut und dem Hund beibringen, einem nicht den Napf aus der Hand zu reißen auch, aber das Wartenlassen "üben" kann die Ressorce (die einem Labrador vermutlich ohnehin sehr wichtig ist) noch mal wichtiger machen, als sie sein sollte.

    Naja wir mussten es so machen, damit wir halt Abstand haben wenn er frisst.

    Du könntest die Tür zu machen, das Futter hinstellen, und dann dem Hund die Tür aufmachen.

    Leider klappt das mit Korb nicht, weil er kommen würde wenn ich dann schlafe und nichts merke und in der Box will ich ihn nicht einschränken, da er sich gerne nachts mal wo anders hinlegt.

    Du könntest den Teil des Raumes eingrenzen, in dem der Korb steht.

    Auf jeden Fall - wenn kein akuter Infekt schuld ist - bedeutet Durchfall, dass er das, was er bekommt, nicht verträgt. Daher würde ich das auch nicht mehr füttern.

    Übrigens kann es gut sein, dass er die Moro'sche Suppe fressen würde, auch wenn er sonst keine Karotten mag. Durch das lange Kochen verändert sich auch der Geschmack.

    "Offen lässt die Formulierung des § 13 Abs 5 letzter Satz Oö. HHG 2024, wie damit umzugehen ist, wenn ein Zusammenwirken mehrerer Hunde stattfand bzw. wenn sich der Tod nicht auf einen konkreten Biss zurückführen lässt."

    Genau. Und sollte es so einen Fall geben, werden sich die Gerichte damit befassen müssen.

    Im vorliegenden Fall war die Sachlage ja erwiesen. Und das ganze Gemauschel - der "neue Besitzer", der die Hunde nie gesehen hat, die Umzüge, die Lügen und Vertuschungsversuche - zeigen ja deutlich, dass man nicht mit verantwortungsvollem Umgang rechnen kann.

    Ehrlich gesagt, kann man doch hier nicht die Massstäbe eines Strafprozesses gegen Menschen anlegen. Hier geht es um Gefahrenabwehr, und ich finde es angemessen, eine ernste Gefahr anzunehmen, wenn ein Hund nachweislich an einer Beisserei beteiligt war (DNA Spuren in den Bisswunden), die zum Tode (direkt!) eines Menschen führte.

    Anders lief es ja z.B. in England, als die Dogwalkerin zerfleischt wurde. Da konnte nachgewiesen werden, dass nur ihr eigener Hund gebissen hat, und die anderen Hunde wurden den Besitzern zurückgegeben.

    Ich hab auch oft 2-4 Bücher parallel.

    Was "Nettes" zum Einschlafen, was Anspruchsvolleres/Anstrengenderes, ein Hörbuch im Auto, Fitness usw. - und manchmal gibts noch was, was ich ganz häppchenweise immer mal wieder lese/höre.

    Jetzt gerade habe ich "Ring the Bell", "Moon of the Turning Leaves" zum Lesen und "Good Girl, Bad Blood" und "Free: A Child and a Country at the End of History" als Hörbücher.