Beiträge von *Waldi*

    Grundlage Maßnahmen getroffen werden. Und nein, ich mag diese Rasse nicht, weil ich als Kind gebissen wurde, reicht mir persönlich als Grundlage nicht aus.

    Das ist verständlich.

    Die Diskussion entzündet sich aber nun mal nicht an unbedeutenden Vorfällen, wo mal jemand als Kind gebissen wurde.

    Ab einer gewissen Häufung (siehe England, XL Bullys) finde ich es völlig richtig, bestimmte Rassen zu verbieten.

    Lakshmi „Glück, Schönheit, Reichtum“)[ist die hinduistische Göttin des Glücks, der Liebe, der Fruchtbarkeit, des Wohlstandes, der Gesundheit und der Schönheit

    Lexa oder Lexi - abgeleitet von Alexandra/Alexander - Beschützer

    Lykka (sprich lüka) - schwedisch, glücklich (wie Lucky)

    - ohne Gewähr, ich kann kein Schwedisch

    Lioba (Lio)

    Der Name hat seinen Ursprung in der Gotischen Sprache und bedeutet die Liebe, die Liebende oder die Liebe gebende.

    Layla - Der Vorname Layla bedeutet unter anderem "die Nacht", "die Dunkelheit", "die Schönste aller Nächte" und "die Königin der Nacht".

    (schade, dass dieses blöde Ballemannlied den Namen kaputtgemacht hat - mir gefällt er trotzdem!)

    Lyra, Leeta, Lenka, Laska

    Und das steht nirgends. Das sagt niemand.

    Es geht um Wahrscheinlichkeiten. Und darum, was tatsächlich passiert.

    Zeig mir die Vorfälle, wo Labbi (und zwar kein ominöser "Labbi-Boxer-Mix), Pudel oder Collie jemanden zerfleischt haben.

    Nicht einen Unfall verursacht, keine unglücklichen Umstände, sondern zerfleischt. Angegriffen und totgebissen. Bis zur Unkenntlichkeit. So wie die Joggerin.

    Anders gefragt: Wieviele Fälle kennst du generell, wo ein Hund einen Menschen "zerfleischt" hat wie in diesem Fall?

    Ja sag ich doch.

    Das ist nix, "was jedem passieren kann" oder "dazu ist jeder Hund in der Lage".

    Ja, Idioten gibt es immer, überall - aber dass ist eben nicht der Großteil, sondern die Ausnahme.

    Im vorliegenden Fall war es ja keine "Idiotin". Das isses ja.

    Da greifen die ganzen "Das Problem liegt immer am anderen Ende der Leine" oder "der Hund ist nur so gefährlich, wie der Mensch ihn gemacht hat" halt einfach nicht.


    Und ja, sollte die AmStaff-Halterin nie auf die Idee gekommen sein, dass das bei ihrer Rasse durchaus der Fall sein kann, finde ich das naiv.

    Das teile ich.

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man seine Hunde so schlecht einschätzen kann, dass man 1. nicht weiß, ob man sie gewichtsmässig halten kann und 2. nicht weiß, wie sie sich verhalten, wenn sie zu dritt sind und 4. nicht weiß wie das Beuteverhalten ist oder ob Aggressionsverhalten gegen Menschen vorliegt.

    Über rassetypische Eigenschaften sollte sie ja als Züchterin auch Bescheid gewusst haben. Und zumindest bei zweien der Hunde war sie ja sachverständig genug, einen Maulkorb draufzumachen, wenn auch nicht sorgfältig genug, er hat ja nicht gehalten.

    Mag man das Risiko schwerer / tödlicher Verletzungen ohne Aufwand minimieren, kann man alle Hunde über einem Endgewicht von bspw. 5 kg verbieten.

    Und genau da führt doch die Argumentation "Alle Hunde sind gefährlich" hin.

    Das ist ja mein Problem. Und ich wundere mich einfach darüber, dass Hundehalter selbst diejenigen sind, die das immer wieder betonen.

    Wenn ich rumrenne und bei jeder Gelegenheit darauf beharre, dass Nachbars Pudel genauso gefährlich ist, wie der Hund, der gestern in der Zeitung stand, dann fördere ich doch nur grundsätzliches Misstrauen gegen alle Hunde.

    Was hat man davon?

    Mir ging es tatsaechlich ausschliesslich um 'nein, das kann nicht jeder Hund'

    Und das steht nirgends. Das sagt niemand.

    Es geht um Wahrscheinlichkeiten. Und darum, was tatsächlich passiert.

    Zeig mir die Vorfälle, wo Labbi (und zwar kein ominöser "Labbi-Boxer-Mix), Pudel oder Collie jemanden zerfleischt haben.

    Nicht einen Unfall verursacht, keine unglücklichen Umstände, sondern zerfleischt. Angegriffen und totgebissen. Bis zur Unkenntlichkeit. So wie die Joggerin.

    Ich denke schon, dass die das (körperlich) könnten, wenn sie groß genug sind, aber ich sehe halt nicht, dass sie es tun. Und ich glaube auch nicht daran, dass es nur die bösen bösen Medien sind, die sowas nur bei Listenhunden oder Kangals (da haben wir grad ne unschöne Häufung in der Gegend) vermelden.

    Über zerfleischte Menschen wird berichtet, egal welche Rasse.

    Ich will daraus jetzt gar keine Politik ableiten, und ich will damit auch nicht sagen, jeder Listenhund ist gefährlich.

    Aber ich sehe nicht ein, dass mein normaler Begleithund mit dem Etikett "Auch dieser Hund tötet vielleicht morgen einen Menschen" beklebt wird.

    Oder man sagt, jeder Hund kann gefährlich werden, deshalb gibt es Versicherungen und eine Sicherungspflicht und der Versuch, durch Steuern zu regulieren, wie es bisher schon geschieht.

    Was mich an dieser "Alle Hunde sind gleichermassen gefährlich" Argumentation so stört:

    Ich möchte einen Hund, der einfach zu führen und relativ ungefährlich ist. Natürlich muss ich Verantwortung übernehmen und aufpassen, dass keine Unfälle passieren!

    Aber ich möchte einen Hund, bei dem ich nicht damit rechnen muss, dass der Menschen angreift, schwer verletzt oder tötet, weil mir die Leine aus der Hand gerutscht ist.

    Also hole ich mir einen Begleithund, einen Labbi, Pudel, Collie oder Cocker Spaniel. Die können auch beissen, das ist völlig klar! (ich bin als Kind von einem Collie gebissen worden - Lassie wollte ich dann nicht mehr gucken... aber das war ein Biss aus einer blöden Situation raus, ich war in keinem Moment in Lebensgefahr).

    Dass diese Hunde einen Menschen angreifen und die Haut vom Schädel ziehen, die Schlagader durchtrennen, den Menschen bis zur Unkenntlichkeit zurichten - damit muss ich doch bei diesen Rassen nicht rechnen.

    Oder seht ihr das anders?

    Es GIBT aber tödliche Hundeangriffe auf Menschen. Und plötzlich heisst es: Das hätte mit deinem Pudel oder Collie genauso passieren können!

    Könnte, vielleicht, theoretisch...? IST ES ABER NICHT. Mal abgesehen von konstruierten "Labbi-Mix" Geschichten und unglücklichen Unfällen.

    Ich hab da einfach keinen Bock drauf, dass alle Hunde verteufelt werden. Ja, ist auch blöd, wenn eine ganze Rasse verteufelt wird wegen einiger Exemplare. Wird aber nicht besser, wenn man das ausweitet.

    und Ja, einen völlig ungefährlichen Hund gibt es nicht. Aber es gibt Unterschiede.

    Es ist eben NICHT egal, ob ich mir Kangal, AmStaff oder DSH hole (auch, wenn die nicht alle automatisch gefährlich sind) , oder Labbi, Pudel und Collie.