Beiträge von *Waldi*

    Ich liebe meinen Reiskocher.... gelingt immer, wird nie matschig, brennt nicht an, ist immer genau richtig.Und die Warmhaltefunktion ist auch praktisch.

    Ich hab das billigste Modell, was es gab (und das schon ewig).

    Beutelreis mag ich nicht, weil noch mehr Plastik.

    Ich glaube, das ist sowas, was man vorher für überflüssig hält und hinterher nie wieder hergeben möchte.

    Es ist schlicht kein Hundeproblem, es ist ein Menschenproblem.

    Was hat denn deiner Meinung nach die Halterin in Naarn falsch gemacht, dass ihre Hunde dieses Verhalten gezeigt haben?

    Ehrlich Frage, das ist jetzt kein Sticheln - ich frag mich das wirklich.

    Seriöse Züchterin, sachkundige Person, Hunde mit Wesenstest, gute Haltung, Hunde erzogen.

    Inwiefern wäre da ein Menschenproblem? Was hätte sie noch machen können?

    Wollen? Es geht echt ums Wollen?

    Das waren doch deine Worte, nicht meine.

    Nun ja, wir alle verschließen gerne die Augen davor was unsere Hunde anrichten könnten wenn sie wollten.

    Und was Windhunde und Menschen angeht, grad die großen könnten problemlos einen Menschen töten, wenn sie wollten.

    Natürlich können viele (nicht alle) Hunde einen Menschen töten, rein körperlich. Wenn sie groß und stark genug sind. Oder der Mensch klein.

    Die meisten Menschen könnten auch einen anderen Menschen töten.

    Der springende Punkt ist daher immer - warum tun sie es - oder eben nicht.

    Ich gehe davon aus, dass viele der tödlichen Vorfälle mit Hunden kein "Hund will Menschen töten" ist (wie gesagt, das Wort Wollen habe nicht ich ins Spiel gebracht, nur darauf geantwortet), sondern fehlgeleitetes Verhalten ist.

    Übersteigerte Reaktion auf Bewegungsreize, extreme Hartnäckigkeit, extremer "Tunnel".

    Das sind rassetypische Eigenschaften, die zu kontrollieren sind. Genau wie starkes Territorialverhalten, starker Schutztrieb - auch das Eigenschaften, die bei manchen Rassen gewollt und gezielt gezüchtet sind.

    Und dann gibt es noch Verhalten, dass aus Angst oder Schmerzen resultiert.

    Das alles sind Faktoren, aus denen heraus Hunde Menschen Schaden zufügen "wollen" könnten.

    Ich würds eher Handlungsmotivation nennen, um da ein bisschen die Dämonisierung rauszunehmen. Das Wort "Wollen" wäre keines, dass ich in diese Diskussion eingebracht hätte.

    Aber es gibt einen Unterschied zwischen Verhalten des Hundes, dass direkt in Verletzungen resultiert, und Verhalten, dass indirekt, durch Verkettung von Umständen, zu Unfällen führt.

    Mit Bösartigkeit hat das nichts alles nichts zu tun, da sind sich doch auch alle einig.

    ich finde es aber wichtig, Handlungsmotivationen zu verstehen. Nur dann kann man entsprechend vorausschauend handeln.

    Und wenn nicht... Nun ja, wir alle verschließen gerne die Augen davor was unsere Hunde anrichten könnten wenn sie wollten. Egal welche Rasse.

    Man kann das noch so oft wiederholen....

    Es hat einfach nicht jeder Hund, egal welche Rasse, das gleiche Gefährdungspotential.

    Wenn sie wollten - genau darum geht es doch. Ob sie wollen.


    Und was Windhunde und Menschen angeht, grad die großen könnten problemlos einen Menschen töten, wenn sie wollten. So ein Barsoi bringt durchaus 40 Kilo und mehr auf die Waage, der reißt einen auch in Fetzen wenn ers drauf anlegt.

    Weiß ja nicht warum man glaubt das die sowas nicht könnten.

    und wieder. Könnten, wenn sie wollten. Wollen sie? Das ist ja der ablosut springende Punkt dabei.

    Ich weiß schlicht nicht, ob es häufiger Angriffe von Windhunden auf Menschen gibt. Wenn ja, wäre es sicher SEHR sinnvoll, als Besitzer erhöhte Vorsicht walten zu lassen.

    Da Windhunde durchaus eine Gefahr für andere Tiere darstellen (und ich denke, da sind wir uns einig?) gehe ich davon aus, dass diese erhöhte Sorgfalt ohnehin an den Tag gelegt wird.

    Auch wenn das hier gerne so verstanden wird - ich bin nicht für Rasselisten etc.

    Wie Phonhaus ja schon mehrfach sehr gut erklärt hat, kann man zwei Wege gehen:

    Eigenverantwortung einfordern durch Androhung strafrechtlicher Konsequenzen WENN etwas passiert

    oder

    vorbeugende Gesetze, damit gar nicht erst was passieren kann

    Logischerweise würde letzteres bedeuten: Wenn man möchte, dass ÜBERHAUPT nichts passieren kann, dann muss man tatsächlich alle Hunde verbieten.

    Das ist dann gerechter als nur bestimmte Hunde zu verbieten.

    Aber es trifft dann viel viel mehr Hunde völlig ungerechtfertigt, als wenn es bei Verboten (bzw. Auflagen für )einiger weniger Hundetypen bleibt. Damit wäre ein Verbot aller Hunde wieder ungerechter als ein Verbot einiger weniger.

    Das Problem der unzureichenden Datenlage bleibt. Selten ist es so eindeutig wie bei dem XL Bullys in England - das Verbot halte ich für richtig.

    Ob jetzt Kampfhunde mehr Gefährdungspotential haben als Pudel - da wird man sich wohl hier nie einigen.... Wir wisen nicht, wieviele schlimme Vorfälle mit Pudeln und Labbis da druassen unter den Teppich gekehrt werden, wie viele Menschen durch Pudel und Labbis zu Tode gekommen sind. Ich frage ja immer danach.

    Ich selbst habe keine abschliessende Meinung zu Rasselisten, habe mich noch nie dafür eingesetzt. Ich kann aber auch nicht behaupten, dass ich sie rundheraus ablehne. Einfach, weil ich glaube, dass die Bereitschaft dafür, Verantwortung zu übernehmen, in meinen Augen nicht ausreichend gegeben ist.

    War ja auch in Naarn so - 3 Hunde, schlechtsitzende Maulkörbe, das war eben nicht verantwortungsbewusst genug.

    Ich persönlich bin der Meinung, hätte die Frau Großpudel an der Leine gehabt, wäre die Frau nicht tot. Beweisen kann ich das nicht.

    Bestimmte Arten von Vorfällen kamen in der Vergangenheit bei bestimmten Typen Hund vor. Nicht bei Pudeln.

    Ich glaube, du bist bei mir falsch - ich wurde hier ziemlich dafür beschimpft, ich würde Kampfhunde verteufeln etc. - weil ich immer wieder dagegen halte, wenn es heisst "sowas kann mit jedem Hund passieren".

    Die Diskussion geht ja schon einige Seiten.

    aut Artikel klargestellt, dass die Hundebisse nicht die eigentliche Todesursache waren.

    Der (erste) Artikel (https://www.swr.de/swraktuell/rhe…toetet-100.html) widerspricht sich. Erst: "von Hund totgebissen wurde", dann "Todesursache waren nicht die Bisse" und im zweiten Absatz dann doch "Ursache dafür seien vermutlich die Hundebisse." ??

    Der beste Journalismus, den man für Geld kaufen kann :face_with_rolling_eyes:

    Nur zur Erklärung:

    Die Hundebisse waren nicht die unmittelbare Todesursache, aber die Todesursache (der Zusammenbruch) war eine Folge der Hundebisse.

    Die Unterscheidung ist insofern wichtig, als dass es bedeuten kann, dass ohne weitere erschwerende Umstände (Alter und Gesundheitszustand der Frau) die Bisse vermutlich nicht dieselben Folgen gehabt hätten. Und das kann sich z.B. auf ein Strafmass auswirken.

    Und ob die Aussage zutrifft, dass das für das Urteil keine Rolle spielt? Dazu müsste man die Begründung lesen. Oder ist die mittlerweile verfügbar und ich habe es nicht mitbekommen?

    Es wurde hier nur immer wieder wiederholt, dass die Rasse beim Urteil keine Rolle gespielt hätte.

    Ob man jetzt die Rasse mit einbezieht oder nicht - ich würde auf jeden Fall denken, dass die Frau genauso verurteilt worden wäre, wenn der Vorfall mit 3 Großpudeln passiert wäre.

    Dass es aber nun mal keinen vergleichbaren (!) Vorfall mit Großpudeln oder Retrievern gibt, kann man das aber nicht abschliessend wissen.

    Natürlich kann man vorher ahnen, dass es schief gehen kann, mit 3 Hunden dieser Größe und Kraft spazieren zu gehen.

    Völlig egal welche Rasse.

    Wäre ihr das mit 3 Golden Retrievern passiert, wäre das genauso fahrlässig von ihr gewesen.

    Dass es nun mal mit AmStaffs passiert ist, ist halt so. Spielt aber für das Urteil gar keine Rolle.