Beiträge von *Waldi*

    So ist es auch. Solange Tiere vorm Gesetz als Sache gelten, wird auch die Notwendigkeit nicht gesehen werden, dieses Leid zu stoppen.

    Im Gegenteil.

    Tiere gelten eben NICHT als Sachen.

    Ich denke, es ist so gut wie unmöglich, zu erreichen, dass die Hunde getötet werden.

    Bei Chicco hat mans gemacht, weil der Hund totkrank war. In Österreich sind 2 der 3 Hunde, die eine Frau getötet haben, jetzt wieder in privater Hand. Einen Menschen töten, reicht nicht als Grund zum Einschläfern - dann reicht es sicher nicht, in der HF gelandet zu sein.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es rechtlich den Spielraum gibt, die Hunde zu beschlagnahmen und einzuschläfern, wenn sie nicht krank sind.

    Ihr die Genehmigungen zu verweigern und die Neuaufnahme von Hunden zu verhindern, dürfte der beste Weg sein.

    Besitzer, die ihre Hunde abgeben, sollten dafür dauerhaft finanziell in die Pflicht genommen werden, damit die Hunde im Tierheim versorgt werden können. Das hätte dann evtl. auch eine abschreckende Wirkung.

    Aber er ist schreckhaft - Fehlzündung eines Motors, Schuss, Motorsäge, … erstmal Hilfe, Flucht … mit meiner Begleitung und mit Training sicher gut in den Griff zu bekommen - aber als Veranlagung da.


    Ist er nun ein wesensschwacher Hund, welcher nicht weiter gezüchtet werden sollte?

    Ich denke, dass ein Hund erstmal ein bisschen ängstlich reagiert, ok.

    Aber eine deutliche Flucht-Reaktion, das ist etwas, was man wirklich nicht haben möchte. Und da würde ich unterscheiden, ob ein Hund sich zurückzieht, ausweicht, skeptisch ist - oder ob er wirklich flüchtet, wegrennt.
    Eine gewisse Skepsis finde ich als Charakterzug völlig ok. Aber hohe Schreckhaftigkeit und wegrennen, auch beim noch jungen Hund - da würde ich auch sagen: nix für die Zucht.

    Das gleiche gilt für mich, wenn ein Hund sich nicht schnell wieder erholt, nachdem er vor etwas Angst hatte.

    Es muss nicht jeder ein Hau Drauf sein. Aber gerade Begleithunde sollten einfach in der Lage sein, sich auch in ungewöhnliche Situationen "mitnehmen" zu lassen, ohne ewiges Training.

    Ich finde es schon mal gut, dass der Preis auf der Webseite steht.

    Und ja, es ist ne Menge Geld. Ich weiß nicht, ob ich das zahlen würde. Dass die Kosten enorm gestiegen sind, ist allerdings richtig. Und gerade wenn die Hunde wirklich gut tierärztlich versorgt werden, kommt da einiges zusammen. (Jetzt bitte nicht daraus ableiten dass ich denke, dass andere HUnde schlechter versorgt werden.)

    Ob das den hohen Preis rechtfertigt - muss jeder für sich wissen.

    Dies geht bis zu einer gewissen Distanz auch sehr gut aber ab (geschätzten) 5-7 m (bei direkten aufeinander Zulaufen), wird die Anspannung dermaßen groß, dass er dann kurz davor ist zu pöbeln (aggressives Knurren und/oder an der Leine ziehen).

    Dann würde ich schon vorher deutlicher in die Kommunikation mit dem Hund gehen, ihm zeigen, was er machen soll.

    Läuft er aussen?

    Wenn nicht, wäre das das erste, was ich ändern würde.

    Direktes aufeineinander Zulaufen würde ich vermeiden (umdrehen, wenn der Weg zu schmal wird))

    b) ist für uns noch kein klares Muster erkennbar welche Hunde ihn am Meisten triggern.

    Das ist eigentlich egal. Wichtig ist, warum achtet er nicht auf euch?


    Bei spontanen Begegnungen (um der Ecke) ist gar keine Chance das Pöbeln zu verhindern.

    Hund nach hinten nehmen und zuerst um die Ecke gucken. Und wenn es wirklich mal passiert, umdrehen und zügig in die andere Richtung.

    hn mit Aufgaben abzulenken (Sitz machen, Pfötchen geben). Je nach Distanz klappt das auch meist recht gut.

    Ich mag Ablenken nicht. Und man sieht ja auch warum - das klappt nur, solange die Distanz groß genug ist. Verändet aber das Verhalten nicht wirklich.

    Ich würde also lieber in der passenden Distanz (!) daran arbeiten, dass er MIT dir gut weitergehen und auch am Hund vorbeigehen kann, sich beherrschen kann. Belohnen!!

    Und dann die Distanz verringern.

    Aber IMMER so, dass der Mensch zwischen den Hunden ist. Das sollte immer so sein, egal ob der Hund pöbelt oder nicht.

    Finde ich, kann man natürlich anders machen, klar. Ich handhabe es so.

    Ich hab gerade wieder ein wunderbares Beispiel für Werbung mit QZ gefunden.

    Ich bin ein Link

    Hab ne freundliche Mail geschrieben und werde da (erstmal) nicht kaufen.

    Ich weiß, ne 20€ Bestellung intressiert die nen scheiß und es ist ihnen egal, ob ich da bestelle oder nicht. :tropf:

    Aber fürs eigene gute Gefühl tut die Entscheidung gut.

    Ich hab mich inspirieren lassen und auch eine Mail geschickt.

    Ich bekam gerade diesen Link als Antwort.

    https://youtu.be/PoDOFOK9QWU?si=JHVLXKTXNxsuleT2

    Es tut mir leid, wenn ich mich unbeliebt mache, aber ich glaube, das wird sehr sehr aufwändig und die Chancen, dass es für den Hund für immer Stress bleibt, sind sehr groß.

    Der Hund war in der prägenden Zeit nicht nur nie alleine, sondern auch noch ständig in den Käfig gesperrt. Das ist beides schwierig, wettzumachen.

    Mir geht es jetzt nicht um den Aufwand für euch - sondern eher um die Aussichten auf ein stressfreies Leben für den Hund. Die Chancen stehen leider gut, dass es für diesen Hund immer schwierig sein wird.

    Wenn Alleinebleiben eine Anforderung ist, die der Hund bei euch erfüllen muss (was ich verstehen kann), und es einen Platz gibt, wohin ihr sie vermitteln könnt, wo sie nicht alleine sein muss - dann würde ich tatsächlich darüber nachdenken, sie abzugeben.

    Wenn ihr keinen Welpen wollt, weil ihr einen Hund möchtet, der schon gefestigt ist - dann nehmt keinen Junghund, sondern ein erwachsenes Tier. So ab 3 Jahre.