Oder es gibt ja auch sehr sehr viele Menschen die Hunde aus dem Ausland "retten" die sonst niemand nehmen würde, selbst wenn sie dafür bezahlt werden oder die sich von ihrem Hund drangsalieren lassen wie noch was.
Die Motivation, sich einen Auslands-Tierschutzhund zu holen, ist überhaupt nicht vergleichbar mit der, sich einen Hund vom Züchter zu holen.
Aber ich denke nicht, dass das ein großer Problempunkt wäre. Eher ein Randaspekt.
Jeder definiert es anders... Für den einen ist dies das beste, für den nächsten das, für einen weiteren jenes...
Genau dafür wäre ja so ein Test gedacht. Damit gewisse Standards eingehalten werden und es eben kein Zufall oder Willkür ist.
Wesenstärke lässt sich schon ganz gut definieren. Geräuschangst, Neugier, Erholung nach einem Schreckreiz - das sind Dinge, die man beobachten und definieren kann.
Es dürfte natürlich nicht dazu führen, dass die Anzahl an Zuchttieren und damit die genetische Basis noch kleiner wird. Das wäre fatal.
Aber es wäre schon sinnvoll, wenn schon nur einer von 10 oder 50 oder 100 Hunden in die Zucht gelangt, dass DER dann einer ist, der gesund und wesensfest ist. Und nicht nur hübsch aussieht.
Um eine breitere Basis zu bekommen, was bei vielen Rassen sehr wichtig wäre, sollte man lieber Abstriche bei der reinen Optik machen (Punkte auf der Nase, ein geknicktes Ohr, eine geringelte Rute), und Abstriche bei der optischen Einheitlichkeit machen.